Healy – Verliebt in die Frequenz-Medizin

Healy – Verliebt in die Frequenz-Medizin

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da bin ich regelmäßig zur Heilpraktikerin gefahren, vor allen Dingen, als ich mich mit der Stoffwechselstörung HPU und ihrer Behandlung beschäftigte. Vor kurzem bin ich nochmal zu ihr gefahren, habe aber entschieden, das nicht weiterzuverfolgen. Das, was mich dazu bewegt hat, diese Strapaze von 2,5 Stunden für 40 km (eine Fahrstrecke!) auf mich zu nehmen, war übrigens nicht die Heilpraktikerin selbst, sondern ihr Bioresonanzgerät.

Ich finde, es ist eine so wundersame Maschine. Sie findet nicht nur körperliche Schwachstellen heraus, sondern auch tiefe emotionale Themen, die ich mir selbst kaum eingestehen mag. Ok, aber der Aufwand war einfach zu groß. Ich müsste mir wohl selbst jemanden vor Ort suchen, mit einem solchen Gerät. Seufz.

Und genau zu diesem Zeitpunkt

ist der Healy in mein Leben geplatzt.

Der Healy ist sozusagen ein Bioresonanzgerät für den Hausgebrauch. Schon, als ich davon hörte, wusste ich sofort: das will ich ausprobieren! Ein wenig hatte ich zunächst die unhandlichen und lästigen Tensgeräte im Kopf, die ich früher in psychosomatischen Kliniken gegen meine Krankheit Fibromyalgie bekommen habe. (Geholfen haben sie übrigens nicht).

Der Healy ist gottlob ganz anders. Ein 5,5 x 5,5 cm „großes“, leichtes Gerät, in das Kabel gesteckt werden, die am anderen Ende an einer Manschette mit Klettverschluss befestigt sind, die man um das Handgelenk wickelt. Das Gerät ist über Bluetooth mit einer App auf dem Handy verbunden, auf der die Programme hinterlegt sind. Man wählt über die App sein Programm, dies wird dann auf den Healy geladen.

Die Programmgruppen sind recht umfangreich, es gibt die sog.

Healy Goldzyklus Programmgruppe zur bioenergetischen Balancierung des Körpers

mit verschiedenen Schwerpunkten. Es gibt Programme gegen Schmerzen oder psychische Probleme, zum Lernen, für Fitness, bzw. Schlafen, bzw. Arbeiten, für die mentale Balance, zum Schutz, für die Organe, Meridiane, Chakren usw. Es gibt sogar eine Programmgruppe für Tiere!

Ich war zugegebenermaßen schon ein wenig ängstlich vor der ersten Anwendung, weil ich sehr empfindlich bin. Deswegen bin ich als erstes mit 25 % Ladung mit dem Goldyzyklusprogramm Pure eingestiegen. Ich fand es köstlich! Es fühlte sich an, als würden meine Zellen gebadet! Umgehend habe ich mich in dieses Gerät und seine Frequenz Anwendungen verliebt.

Jedes Programm ist anders. Und sowieso niemals gleich. Im Healy Programm Toxine fühlte es sich an, als flösse eine samtige Flüssigkeit durch meine Zellen, die sanft schädliche Kristalle aus den Wänden spült, sie einschließt und abtransportiert …

Wie ich mich so durch die Programme probiere, merke ich, dass

die verschiedenen Frequenzen Eigenschaften haben.

Einige empfand ich als lärmend, wie eine Horde Schulkinder, die eine Bahn erstürmt, andere sind so zart wie Spinnweben oder Seide.

Ich habe relativ schnell begonnen, hauptsächlich mit dem Chakra-Programm zu arbeiten, rein intuitiv und ich fand, dass ich damit mehr erreichen konnte als mit den anderen Programmen.

Mein erstes Fazit nach einer Woche Healy:

  • ich habe mehr Energie
  • ich trinke sehr viel mehr Wasser
  • ich schaffe viel mehr
  • ich bin fokussierter
  • Verfehlungen mit unverträglichen Lebenssmitteln haben eine weniger dramatische Wirkung
  • mir scheint auch, ich vertrage Essen besser

Bevor ich aber intensiver in meine Erfahrungen mit dem Healy Bioresonanzgerät einsteige, ist für dich sicher viel sinnvoller zu wissen, was der Healy eigentlich macht?

Frequenztherapie

Alles um uns herum sendet eine bestimmte eigene Schwingung aus: Pflanzen, Tiere, Menschen. Manchmal kann man das sogar wahrnehmen. Als hochsensibler Mensch hast Du bestimmt schon erlebt, dass z. B. bestimmte Menschen eine sehr unangenehme Ausstrahlung haben … Statt Schwingung kann man auch das Wort Frequenz verwenden. Eine Frequenz ist eine Größe, mit der die Geschwindigkeit und Anzahl der Erzeugung eines elektrischen Impulses oder einer Schallwelle bezeichnet wird.

In der Frequenz- (oder Bioresonanz-)therapie wird die Schwingungsfrequenz eines Lebewesens, eines Organs, Körpers, usw. gemessen. Dabei werden Schwachstellen aufgespürt, identifiziert und mit passenden Frequenzen ausgeglichen (für mich hat es sich immer so angefühlt, als ob die Frequenzen aus den Healy-Programmen etwas auffüllen, was vorher nicht dagewesen ist.

Dazu wird Strom im Mikroampere-Bereich (sog. frequenzspezifischer Mikrostrom bzw. individualisierte Mikrostrom Frequenzen) verwendet. Das ganz Besondere am Healy ist dabei, dass er nicht nur ermitteln kann, welche Programme man jetzt braucht, sondern welche speziellen Frequenzen aus den jeweiligen Programmen! Die Frequenzmedizin ist nicht invasiv, nicht medikamentös und in meinen Augen wirklich revolutionär, weil sie Wissenschaft, Technik, Gesundheit und Spiritualität miteinander verbindet. Es versteht sich von selbst, dass die Frequenzmedizin von der Schulmedizin nicht anerkannt wird und man kann sich sicherlich darüber streiten, ob man das Wort „Medizin“ hier verwenden darf oder nicht.

Das Analysemodul

Nachdem ich dann auch das Analysemodul nutzen konnte, habe ich richtig losgelegt. Im Analysemodul verfügt man über unglaubliche Möglichkeiten: Zum einen gibt es die Resonanzanalyse, die einem sagt, was man jetzt am dringendsten braucht. Dazu legt man einfach den Finger auf das entsprechende Symbol auf dem Handy-Display, wählt die entsprechende Datenbank aus und los gehts. Einfach toll. Die Ergebnisse werden dann in der Reihenfolge der Relevanz angezeigt.

Noch spannender wurde es, als ich mich

der Aura-Analyse zuwandte.

Bei der Aura-Analyse lädt man ein Foto von sich hoch und drückt wieder einen Button. Während das Gerät die Aura analysiert, denkt man den Satz „Meine Aura ist stark und stabil“. Und dann spuckt das Gerät unglaubliche Dinge aus. Beim ersten Mal saß ich quasi mit offenem Mund da. Weil ich Dinge erfuhr, die mir so in dieser Form gar nicht bewusst waren. Sehr, sehr viele Kindheitsthemen. Ich habe hier schon darüber geschrieben. Das war echt krass. Ich muss gestehen, dass ich eine Zeitlang die Aura-Analyse 3 x täglich gemacht habe. Irgendwann wurde es mir aber zuviel. Und mir wurde auch bewusst, dass nicht alles, was sich in meiner Aura findet, auch noch wirklich aktuell ist.

Man hat übrigens verschiedene Möglichkeiten, mit der Aura-Analyse weiterzuarbeiten. Man kann die Ergebnisse aufschwingen (d. h. mit entsprechenden Frequenzen besenden), oder man stellt sich eigene Affirmationen zusammen in einer Liste und besendet sich mit den Affirmationen. So kann man auch etwas verändern.

Vom Spirituellen her übrigens echt spannend, dass

alles, was ich in meinem Leben erlebt habe,

in den Körpern um mich herum gespeichert wird.

Ich wusste es schon, es aber so zu erfahren, war anders. Außerdem zeigten sich häufig verschiedene Aspekte einer Sache.

Das benutzte Foto spielt hierbei eine nicht unerhebliche Rolle. Mir kam der Gedanke, dass sich aufgrund der bisherigen Frequenzbehandlung meine Ausstrahlung doch laufend ändern müsste? Bingo. Dann tauchten mit jedem Foto neue Themen auf.

Weil es mir dann damit zuviel wurde, habe ich meinen Testfokus woanders hin gewandt.

Nämlich auf die Digital Nutrition Programme.

Das war sowas von interessant. Eins der ganz großen Themen war ja gewesen, dass es bei mir Probleme mit Männern gibt (nicht weiter erstaunlich), aber dass ich aufgrund dessen meine eigenen männlichen Anteile nicht auslebe und mich auf meinem Lebensweg zu sehr von anderen beeinflussen lasse, war mir überhaupt nicht klar.  Ich habe also eine Resonanzanalyse mit den Digital Nutrition Programmen gemacht und bekam dort mit einem sehr hohen Prozentsatz an Relevanz (77 % oder so) das Programm „Männer“ vorgeschlagen. Ich habe es gemacht, es hat mir gut getan. An dem Tag habe ich dann später einen unglaublichen Aktionismus entwickelt … Das Programm habe ich 2 x laufen lassen, dann ist es nicht mehr aufgetaucht.

Insgesamt gesehen finde ich das Analyse-Modul großartig, weil man damit auch ermitteln kann (mit der Suche in allen Datenbanken) was jetzt gerade wirklich das Dringendste ist. Das kann ganz unterschiedlicher Natur sein, mal brauchte ich Bettruhe, mal Entgiftung, oder Beruhigung oder Hormone …

Monika Richrath freut sich über den HealyZuguterletzt habe ich mich noch sehr intensiv mit der Analyse von 3 Programmen beschäftigt: den Alaskanischen Edelstein-Elixieren (da geht es um Verbindungen auf feinstofflicher Ebene), den australischen Buschblüten (viel feiner und genauer als Bachblüten) und der kreativen Homöopathie. Bei letzterer werden verschiedene Stressmuster angezeigt (die mir mal wieder samt und sonders nicht bewusst waren).

Ich habe den Healy jetzt ein paar Wochen sehr exzessiv genutzt. Vermutlich wesentlich intensiver, als dies von dem Erfinder und Entwickler Marcus Schmieke beabsichtigt war. Aber ich wollte

die Chance nutzen, so viel wie möglich über mich selbst zu erfahren 😉

Und das habe ich. In einem Ausmaß, dass mir scheint, ich laufe jetzt mit Siebenmeilenstiefeln vorwärts.

An einem Tag habe ich dann aber gemerkt: Uff, ich brauche eine Pause. Ich war mehr als nur dankbar, als ich in einem Meeting für Anwender den Tipp bekam, dass es gut ist, sich von Zeit zu Zeit mal zu erden, d. h. barfuß über Gras zu laufen (war nicht ganz einfach bei den Temperaturen).

Nach gut drei Wochen mit dem Healy fühle ich mich gefüllter, ich gewinne mehr an Präsenz. Das kann ich an meinen Videos sehen und vor kurzem hat mir eine Klientin, die ich ein paar Monate nicht gesehen hatte, etwas Ähnliches bestätigt.

Und jetzt habe ich auch das Bedürfnis einer Pause.  Denn so toll der Healy auch ist: eines kann er mir nicht abnehmen: mir einen Weg durch das Leben zu suchen, meinen Weg zu finden.

Aber der Healy kann mich dabei unterstützen.

Man hat natürlich die Möglichkeit, bestimmte Themen aufzuschwingen, aber ich habe gemerkt, dass mein Körper sich schon mit 5 Minuten besenden häufig richtig schwer tut. Außerdem sollte ich mein Leben selbst leben und es nicht vollkommen einem Gerät (sei es auch noch so toll) überlassen. Deswegen habe ich begonnen, die Ergebnisse der Aura-Analyse zu klopfen …

Soweit erst einmal mein persönlicher Eindruck. Ich glaube, der Healy ist ein Gerät, das für Menschen, die mit Hochsensibilität und belastenden Kindheitserfahrungen zu tun haben, äußerst nützlich ist. Zumal es dabei ja fast immer sehr viele körperliche Themen und Begleiterscheinungen gibt.

Das hat natürlich alles seinen Preis. Den Healy gibt es in verschiedenen Ausführungen und Preisklassen (ab 500 EUR aufwärts). Und den kauft man nicht einfach so, sondern über einen Betreuer, den sog. Sponsor. Das erscheint erstmal etwas befremdlich, ist aber letzten Endes absolut vorteilhaft, weil man immer einen Ansprechpartner hat, an den man sich wenden kann, wenn man Fragen hat.

Mich hat das jedenfalls hochgradig begeistert. So sehr, dass ich mich als Affiliate angemeldet habe und jetzt gemeinsame Sache mache mit Daniela (meiner Sponsorin). Du hast also die Möglichkeit, den Healy in einem Zoom-Meeting vorgestellt zu bekommen und Daniela kann euch evtl. die Fern-Aura-Analyse vorführen, falls Interesse besteht. (In diesem Fall bitte unbedingt vorher melden). Falls du mehr über den Healy erfahren willst, melde dich also gerne hier an.

Von Herzen

Die Gürtelgemeinschaft

Die Gürtelgemeinschaft

Ich quäle mich wirklich schon lange mit den körperlichen Auswirkungen von Hochsensibilität und belastenden Kindheitserfahrungen (Entwicklungstrauma) herum. Das eine steht in direktem Zusammenhang mit dem anderen. Über die unglaublichen Auswirkungen auf mein Gewicht insgesamt habe ich schon hier geschrieben.

Psychopharmaka, verabreicht wegen Fibromyalgie,

haben dafür gesorgt, dass mein Gewicht von 54 auf 78 kg kletterte. Und da blieb es dann auch, selbst nach dem Absetzen des Medikaments. Über Jahre.

Geändert hat sich das erst mit der Entdeckung Anthony Williams. Das hat nicht nur dazu geführt, dass sich ein paar Kilo verabschiedet haben, sondern ich bin das Gefühl von Schwere und Schwerfälligkeit losgeworden.

Jetzt hat sich noch einmal für mich etwas sehr zum Positiven verändert: Ich habe mich mit meiner besten Freundin zu einer Art

Gürtelgemeinschaft

zusammengetan. Unser erklärtes Ziel ist es abzunehmen und fitter zu werden. Dabei verfolgt jede eigene Unterziele und auch Wege, um dies zu erreichen.

Einmal in der Woche sprechen wir darüber, was wir erreicht haben, auf welche Schwierigkeiten wir gestoßen sind und was wir uns überlegt haben, um diese Schwierigkeiten zu überwinden.

Meine Entscheidung, meinen Fokus eine Zeitlang hauptsächlich auf Essen und Nahrungsaufnahme zu richten, hat zu phänomenalen Erkenntnissen und Auswirkungen geführt.

Essen ist von jeher für mich mit unglaublich viel Stress verbunden. Auf der einen Seite gerate ich innerhalb kürzester Zeit in totale Stresszustände, wenn ich Essen brauche, es aber gerade nicht verfügbar ist. Auf der anderen Seite

nutze ich Essen wohl auch, um Gefühle zu unterdrücken.

Mein erster Ansatz war einfach – zumindest von der Idee her: Dafür zu sorgen, dass immer etwas zu essen da ist, wenn ich es brauche. Die Idee hatte ich schon öfter, aber neu ist, dass ich zum ersten Mal diesem Thema absolute Priorität eingeräumt habe. Und zum ersten Mal war ich bereit, dafür zu sorgen, dass ich meine Erkenntnisse auch wirklich umsetze (Vorher war es eher ein „ich sollte eigentlich …“).

Zuerst habe ich damit begonnen, mich zu beobachten, im Hinblick darauf, wann mein Essverhalten aus dem Ruder läuft. Dann war ganz schnell klar: Ich muss um 11 Uhr anfangen zu kochen und um 17:00 Uhr muss ich zumindest mit der Zubereitung des Abendessens beginnen, sonst mache ich es nicht mehr.

Ich will nicht unter den Tisch fallen lassen, dass diese Anfangsphase meines Projekts wirklich emotional war. Es ist noch einmal sehr intensiv hochgekocht, dass meine Mutter, als sie nach meiner Geburt ein paar Tage später mit mir aus dem Krankenhaus nach Hause kam,

keine Milch für mich hatte.

Ich weiß das schon eine ganze Weile, aber jedes Mal erschließen sich nach und nach für mich neue Gefühle und Bedeutungen.

Jedenfalls habe ich dann dafür gesorgt, dass ich um 11 Uhr und 17 Uhr in der Küche stehe und mir zu essen mache. Welcher Kochrichtung ich folge, ist relativ egal. (Obwohl ich mich vermutlich Peganer nennen könnte. Vom Wesen her vegan, glutenfrei, kaseinfrei, aber gelegentlich tierische Produkte). Das geht kreuz und queerbeet. Anthony William, ich mag viele Sachen von Attila Hildmann, Paleo, ich koche mit Vergnügen Lieblingsrezepte aus meiner Kindheit …

Das Wichtigste ist:

Ich muss richtig Lust auf das Essen haben.

Letzten Endes ist das, was ich esse, weniger wichtig (solange ich es vertrage) als diese Lust, genau das zu essen.

Nach relativ kurzer Zeit habe ich wunderbare Dinge bemerkt:

Ich begann plötzlich abzunehmen.

Ich konnte sogar das schlimme a-Wort schreiben und sprechen (früher ein echter Garant dafür, sofort alle Bemühungen im Keim zu ersticken und wieder zuzunehmen).

Ich hörte auf Chips, Haribo und Schokolade zu essen. Einfach so.

Jetzt, nach ein paar Monaten, merke ich, dass sich mein Stress zum Thema Essen gelegt hat. Obwohl Stress eigentlich kein gutes Wort ist. Ich denke, dass mein Körper sich bislang in seiner Existenz bedroht gefühlt hat, wenn nur der Gedanke aufkam, dass Essen gerade nicht verfügbar ist (was ja auch schon passieren kann, wenn die Schränke voll sind, aber eben erst gekocht werden muss).

Dadurch, dass ich das

Essen zur Top-Priorität gemacht habe,

und es unternommen habe, immer dafür zu sorgen, dass ich etwas kriege, habe ich für die Sicherheit in Sachen Nahrung gesorgt, die mir bis dahin offenbar gefehlt hat. In gewisser Weise habe ich mich nach-beeltert. Jetzt muss ich nicht mehr alle zwei Stunden essen, um micht gut zu fühlen. Ich komme mit 4 Mahlzeiten am Tag aus.

In der Zwischenzeit habe ich tatsächlich

meinen Gürtel enger schnallen können.

6 cm Bauchumfang sind schon weg.

Langsam beginne ich meinen Körper wiederzuerkennen und mich darin wohler zu fühlen. Meine kleine Gürtelgemeinschaft hat daran einen nicht unerheblichen Anteil. (Manchmal gehen wir zusammen einkaufen und halten uns davon ab, irgendwelche Scheiße zu kaufen.)

Schwache Momente gibt es natürlich schon noch dann und wann. Aber die Selbstbeobachtung hilft ungemein. Ich werde nicht mehr automatisch rückfällig.

Ich finde, meine kleine Gürtelgemeinschaft ist ein supergutes Beispiel für das,

was im Intensivkurs passiert:

Wir bilden eine Gemeinschaft mit ähnlichen Problemen (belastende Kindheitserfahrungen) und einem gemeinsamen Ziel (sich grundsätzlich besser fühlen). Wie wir dorthin kommen und was wichtig ist, um dieses Ziel zu erreichen, entscheidet jedeR für sich. Es braucht ja jedeR etwas anderes.

Dadurch, dass jedeR sich selbst an die erste Stelle setzt, bekommt sie/er den Raum, sich selbst zu erforschen und zu verändern.

Die Gemeinschaft Gleichgesinnter

sorgt dafür, dass man sich darauf verlassen kann, dass die anderen wissen, wie sich bestimmte Dinge anfühlen. Alleine das ist schon ungemein tröstlich, wohltuend und stärkend …

Der Intensivkurs hat wieder geöffnet,

und zwar vom 21. bis 27. April 2023. Es gibt Platz für 10 Menschen, die sich nicht länger einfach immer nur hindurchwurschteln möchten und einfach nicht mehr so weitermachen wollen wie bisher. Menschen, die sich mehr wünschen für sich und ihr Leben.

Wie gut das funktioniert, kannst du hier nachhören. Zwei Intensivkursteilnehmerinnen, die bald schon das Jahr um haben, haben mir wunderschöne Feedbacks gegeben:

Sabine

Daniela

Klingt das nicht verlockend? Du hast noch bis zum 27. April Gelegenheit, dich anzumelden. Unter Umständen kannst du zu einem reduzierten Preis teilnehmen.

Von Herzen,

 

 

 

Was kann man bei Schmerzen machen?

Was kann man bei Schmerzen machen?

Als ich 2009 zum ersten Mal und ENDLICH die Diagnose „Fibromyalgie“ bekam mit den Worten „Unheilbar, da kann man nichts machen.“ war ich erst einmal nur unendlich erleichtert. Es gab einen Namen für meinen Zustand. Ich war nicht verrückt. Ich hatte mir nichts eingebildet …

Der Diagnose Fibromyalgie

waren 20 lange Jahre des Leidens vorangegangen. Denn dieser Zustand hatte mich nicht über Nacht ereilt, er hatte sich über einen unglaublich langen Zeitraum aufgebaut.

1986 habe ich angefangen zu arbeiten und 1989 kamen dann die ersten Ganzkörperschmerzattacken – die nicht nur unglaublichen Stress bedeuteten, sondern mich verwirrten und ängstigten. (Heute finde ich es kein Wunder, dass sie dort begannen, da man mir und meiner Kollegin ein schier unmenschliches Arbeitspensum abverlangte.)

Ich traute mich nicht,

mit irgendjemandem über meine Schmerzen zu sprechen.

Manchmal habe ich mich gefragt, ob ich vielleicht verrückt bin? Wo sollten denn diese Schmerzen herkommen? Sie dauerten auch nicht lange, ein paar Stunden, oder einen Tag lang. Dann vergingen Monate, bis wieder etwas passierte. Ich hatte

Angst, einem Arzt von meinen Schmerzen zu erzählen,

Angst, er würde wieder diesen gewissen Blick aufsetzen, dieses schlimme Wort „psychosomatisch“ ausstoßen und mich in gewisser Weise damit schuldig sprechen. Das wollte ich nicht. Da litt ich lieber still vor mich hin. Es war ja auch nicht so, als hätte ich es nicht aushalten können. Wie Grippeschmerzen hat es sich angefühlt.

Heute bin ich froh, dass ich damals zu keinem Arzt etwas gesagt habe.

Fibromyalgie war sowas von unbekannt damals

und es ist sehr wahrscheinlich, dass ich genau diese Reaktion bekommen hätte …

Die Jahre vergingen, ich wurde älter und älter und die Schmerzen veränderten sich. Je mehr Zeit verging, umso öfter traten sie auf – aber ich wollte immer noch nicht mit einem Arzt sprechen.

Wie ich das so schreibe, kommt mir so der Gedanke in den Kopf: „Ich hätte ja auch etwas anderes haben können, was dringend behandelt hätte werden müssen, aber ich habe vermutlich gedacht, es ist egal, weil ich sowieso niemandem wichtig bin. Den Großteil meines Lebens war ich tatsächlich sehr bindungslos. Jedenfalls habe ich mich so gesehen und gefühlt …

Irgendwann kehrte sich alles um.

Die Schmerzen wurden zu einem Dauerzustand,

ebenso die Erschöpfung. Jetzt waren es die schmerzfreien Zeiten, die die Ausnahme bildeten. 2009 – 20 Jahre nach dem ersten Auftreten der Symptome, gab es nur noch ganz gelegentliche schmerzfreie Phasen.

Fibromyalgie kommt häufig bei Hochsensibilität vorSchließlich kam es zu einer Art Knall, bei dem mein bisheriges Leben einfach in die Luft flog. Ich zog mir eine Grippe zu, eine richtige Grippe. Diese dauerte zwar nur eine Nacht, aber der sich danach ergebende Erschöpfungszustand dauerte ewig und das, was ich nicht in der Lage gewesen war, selbst herbeizuführen, wurde mir aufgezwungen: eine Arbeitsunfähigkeit und endlich kam dann auch die ersehnte Kündigung.

Heute kann ich sagen, dass die Fibromyalgie das Beste war,

was mir bis dahin passiert ist. So wurde ich gezwungen, einzusehen, dass ich in diesen Strukturen nicht überleben kann. (Natürlich befand ich mich zu diesem Zeitpunkt schon wieder in einem Burnout, in das ich zwar sehenden Auges, aber vollkommen machtlos hineingerutscht bin.) Und ich musste auch einsehen, dass mit mir einfach etwas nicht stimmte. Dass ich psychisch unglaublich angeschlagen war – um es einmal ein wenig beschönigend zu umschreiben …

Eines Tages fiel mir ein, dass meine Mutter doch in langen, akribischen Arztbesuchen herausgefunden hatte, dass sie

an einer seltsamen Krankheit mit namen Fibromyalgie litt.

Ich begann im Internet die Symptome zu recherchieren und es war sehr schnell offensichtlich, dass die Symptome zu meinen passten.

Zu dem Zeitpunkt war ich schon so fertig, dass die Diagnose „unheilbar“ für mich eher gut klang. Sowieso wollte ich am liebsten nie wieder arbeiten gehen und mit solchen Menschen zu tun haben. Mein letzter Vorgesetzter war ein hochgradig neurotischer Wissenschaftler gewesen (dem ich aber immerhin äußerst erhellende Einblicke in den Wissenschaftsbetrieb verdanke). Jetzt galt es nur noch in den Besitz einer ärztlichen Diagnose zu kommen.

Das war echt schwer. Alle Rheumatologen meiner Stadt hatten entweder einen Patientenannahmestopp oder Wartenzeiten von einem halben Jahr.

Schließlich gelang es mir, einen Termin 2 Monate später in einer kleinen Stadt außerhalb zu ergattern, wo ich dann endlich, endlich

die offizielle Diagnose „Fibromyalgie“ bekam.

Mittlerweile sehe ich viele Dinge anders, was die Fibromyalgie betrifft. „Unheilbar“ ist ein großes Wort mit eher erschlagendem Charakter, das ich weitgehend aus meinem Wortschatz gestrichen habe.

Meine Erfahrung ist:

Wieviel Schmerzen ich habe, habe ich weitestgehend selbst in der Hand

– heute bin ich weitestgehend schmerzfrei. (Und wenn mal nicht, weiß ich warum). Das EFT Klopfen, die Klopfakupressur, oder wie du es nennen willst, hat daran einen ganz entscheidenden Anteil gehabt.

Die Frage ist: Wie habe ich das gemacht?

1. Ich habe geklopft.

2. Ich habe meine Ernährung umgestellt. 

Wie ich das gemacht habe und was dabei wichtig ist, kannst du in meinem kostenlosen Workshop zum Thema Schmerzen erfahren, der direkt nach Ostern startet.

Am 19./21./22. April erfährst du, wo die Schmerzen herkommen und wie man das EFT Klopfen auf Schmerzen anwendet.

Du erfährst auch, was Hochsensibilität in Verbindung mit belastenden Lebenserfahrungen (Entwicklungsstrauma) mit deinen chronischen Schmerzen zu tun hat, bzw. warum sehr, sehr viele Menschen mit Entwicklungs- bzw. Bindungstrauma auch mit Schmerzen zu tun haben.

Du hast außerdem die Gelegenheit, einen eigenen Satz zum Thema Schmerzen zum Klopfen einzubringen, denn es gibt wieder eine gemeinsame Klopfsession zum Thema Schmerzen.

Wenn du Lust hast, dabei zu sein, freue ich mich. Denn es gibt keinen Grund, Schmerzen aushalten zu müssen und du kannst etwas gegen Schmerzen tun. Aber natürlich ist das kein Heilversprechen in irgendeiner Form. Ich zeige dir lediglich ein paar Möglichkeiten.

Sehen wir uns im Workshop? Ich freue mich, wenn du dabei bist. Falls du nicht live dabei sein kannst: es gibt eine Aufzeichnung, die dir eine Woche zum Ansehen oder Download zur Verfügung steht.

Von Herzen,

 

 

 

 

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Was ist ein Gottes Geschenk?

Was ist ein Gottes Geschenk?

Als ich das erste Mal in meinem Leben den Gedanken gehört oder gelesen habe, dass jedwede Erfahrung ein Geschenk sei, war ich hellauf empört. Das ist einige Zeit her, ich hatte vorher noch nie von Hochsensibilität, Bindungs- oder Entwicklungstrauma gehört. Alles, was ich damals sehen konnte, war, dass von mir gefordert wurde, einen Schritt zurückzutreten, aus dem Leiden heraus. Und mir schien damals auch, dass dabei schon anklang, dass mein Leiden ganz umsonst sei.

Und ich habe doch so gelitten!

Ich litt vor allem unter Verbindungslosigkeit.

(Über Einsamkeit habe ich schon hier geschrieben). Ich hatte keine Verbindung zu anderen Menschen und keine Verbindung zu mir selbst. Ich hatte auch keine Verbindung zu Dingen wie Selbstermächtigung. Und ich wusste natürlich vor allem nicht, dass dies alles typische Auswirkungen von Bindungs- und Entwicklungstrauma sind.

Mit Geschenken habe ich schon immer ein Problem gehabt.

Auf der einen Seite hat meine Mutter mir öfter mal Dinge geschenkt, die sie selbst haben wollte und nicht von mir gewünscht waren, auf der anderen Seite habe ich vielfach die Erfahrung gemacht, dass mit den Geschenken auch Formen emotionaler Erpressung verbunden waren.

Wie du vielleicht schon weißt, habe ich den Weg aus meiner Lebensmisere hinaus mit dem Klopfen gefunden. Wie ein Schmetterling bin ich aus dem von Einsamkeit, Unglück, und Depression gewobenen Kokon geschlüpft, mit meinem wahren Selbst, das unverbesserlich optimistisch und freudvoll ist.

Und mit diesem Optimismus

bekam ich gleichzeitig ein anderes Geschenk,

die wahnsinnig wertvolle Fähigkeit, in allem das Gute zu sehen und einen Sinn zu finden. Neulich habe ich den Ausdruck Arsch-Geschenk gehört oder gelesen. Das hat mir durchaus gefallen.

Aber Gottesgeschenk finde ich noch besser.

Man denkt, man befindet sich in einer Art Katastrophe, aber in Wahrheit hat man ein unglaubliches Entwicklungsgeschenk bekommen. So ist es mir letzten Endes mit meiner letzten Beziehung gegangen.

Vor der Beziehung ging es mir gut. Richtig gut. Ich fand mein Leben schön und erfüllt. Aber dann ist diese Frau in mein Leben geplatzt. Und obwohl ich so eine Angst hatte, mich einzulassen, wusste ich auch:

ich muss das machen.

Das war die einzige Gewissheit, die ich hatte, das einzige, woran ich mich festhalten konnte.

Denn innerhalb ganz kurzer Zeit ging es mir plötzlich total schlecht. Meine Sicherheit und relative Souveränität war flöten gegangen. Aber obwohl es mir so schlecht ging, habe ich nicht aufgegeben. (Ehrlich gesagt, war ich viel zu gestresst, um zu merken, wie schlecht es mir wirklich ging).  Ich hatte die Vorstellung,

die Beziehung könne heilsam für mich sein.

(Das war sie auch, aber anders als gedacht!)

Natürlich gab es Liebe, ganz viel Liebe sogar, aber wenn ich heute auf die eineinhalb Jahre zurückblicke, kann ich es nicht mehr anders sehen als einen Alptraum – zwar mit viel Liebe – aber dennoch ein Alptraum.

Einer der sehr schwierigen und strittigen Punkte in der Partnerschaft war meine Arbeit, der meine Partnerin skeptisch bis ablehnend gegenüberstand. Das Klopfen fand sie dubios und sie war der Meinung, dass es mir aufgrund meiner eigenen Traumatisierung nicht zustünde, mit traumatisierten Menschen zu arbeiten. Vor lauter Stress ist es mir aber nie in den Sinn gekommen, dass dies für sie auch hätte gelten müssen …

Es war mir schon relativ früh nach der Aufnahme meiner Arbeit als EFT-Coach klar geworden, dass die Menschen, die zu mir fanden,

nicht nur Hochsensibilität, sondern auch Trauma im Gepäck hatten.

Ich habe diese Herausforderung gemeistert, indem ich nicht mit dem Trauma selbst gearbeitet habe, sondern nur drumherum. Das hat gut funktioniert.

Nun war es ja auch so, dass ich zwar immer gewusst habe, dass ich selbst noch allerhand Leichen im Keller habe, mich jedoch davor drückte, mich damit zu beschäftigen. Im Verlauf meiner Beziehung wurden

Mein Geschenk war eine hochtraumatische Beziehungmeine Traumatisierungen ans Tageslicht gezerrt,

worauf ich überhaupt nicht vorbereitet war. Gefühle, die ich nicht kannte. Ich mich selbst erleben musste auf eine Art und Weise, die ich nicht kannte. Und auch nicht wollte.

Es war, als hätte ich eine Art Raum betreten, in dem ich eineinhalb Jahre lang durcheinander gewirbelt, geklopft, geknetet und gepufft wurde. Am Ende wurde ich einfach wieder klein zusammengefaltet ausgespuckt. Total verstört und mitgenommen. Nichts war mehr, wie es war. Auch mein Business hatte gelitten. Und ich selbst hatte mich bei dem Versuch, immer neue Wege zu finden, wie wir die Beziehung doch fortsetzen können, finanziell ziemlich ruiniert.

Dann kam die innere Aufforderung, darüber zu schreiben. Erst habe ich mich nicht getraut. Ich dachte, ich kann das meiner Ex nicht antun, sie würde sterben, wenn sie das liest. Aber da sie sich schon nicht zu Beziehungszeiten für meinen Blog interessiert hat, habe ich mich schließlich über meine Bedenken hinweggesetzt und die Artikelserie Trauma in Liebesbeziehungen begonnen (Die übrigens demnächst weitergeht).  Dadurch hat sich mein ganzes Leben vollkommen verändert.

Heute, ein Jahr nach der Trennung kann ich sehen,

welch unglaubliches Geschenk ich mit diesem Alptraum bekommen habe.

Ich habe einen richtigen Entwicklungssprung gemacht. Dadurch, dass ich ganz

wesentliche Auswirkungen von Bindungs- und Entwicklungstrauma

am eigenen Leib erfahren habe, habe ich erst verstanden, was Entwicklungstrauma wirklich ist.

So bin ich in gewisser Weise zu einer Art Traumaforscherin geworden, mit mir selbst als Studienobjekt. Die Ergebnisse kannst du auf diesem Blog lesen.

Auch der Fokus meiner Arbeit hat sich vollkommen verlagert. Weil mich ja offenbar vor allem Menschen finden,

bei denen Hochsensibilität und Entwicklungstrauma zusammenkommen,

habe ich auch die Art meines Klopfens verändert und den Conscious-EFT Ansatz der kanadischen EFT-Masterin Nancy Forrester übernommen. D. h. der Fokus liegt jetzt vor allem Dingen auf der Sicherheit. Ich habe es Achtsames EFT Klopfen genannt.

Mein Fokus liegt jetzt darauf, anderen Menschen mit ähnlichen Lebens- und Lernerfahrungen zu einem anderen Lebensgefühl zu verhelfen, ohne beim Klopfen überhaupt nur in die Nähe von Trauma zu kommen. Wie wichtig das ist, und wie man das erreichen kann, weiß ich überhaupt nur durch dieses Beziehungsgeschenk …

Und darum habe ich den Intensivkurs entwickelt. Da geht es nämlich genau darum: Lernerfahrungen aus Trauma aufzulösen, ohne sich mit dem Trauma selbst zu beschäftigen. Ein bisschen Leerklopfen dann und wann reicht natürlich nicht für ein anderes Lebensgefühl. Darum geht der Intensivkurs auch über ein Jahr, indem ich dich unterstütze und motiviere, dabei zu bleiben. Denn dann kannst du wirklich was erreichen. Der Intensivkurs öffnet bald wieder vom 21. bis 27. April 2023 für max 10 Teilnehmer:innen.

Am 17./20./21. April (also kurz vorher) gebe ich wieder einen kostenlosen online Workshop, in dem du die Gelegenheit hast, schon mal ein bisschen Intensivkursfeeling zu schnuppern. Dabei stelle ich dir 3 Wege achtsamen Klopfens vor. Warum das so schwer ist und was die belastenden Lebenserfahrungen damit zu tun haben und ich gebe auch wieder eine Klopfsession. Melde dich gerne hier an.

Übrigens glaube ich, dass die vergangenen Jahre für uns alle eine Art Gottes Geschenk waren. Ich weiß jedenfalls, dass ich nicht mehr so weitermachen will wie bisher. Und du? Kannst du/willst du so weitermachen wie bisher?

Von Herzen,

 

 

Image by Bob Dmyt from Pixabay 

Bild von photosforyou auf Pixabay 

 

 

 

Vatergefühle

Vatergefühle

Vor einiger Zeit habe ich einmal einen Artikel über 10 belastende Kindheitserfahrungen geschrieben, die das Entstehen von Entwicklungstrauma begünstigen (Beteilige dich sehr gerne an der anonymen Umfrage – und nein, du musst dich nicht bei google anmelden dafür).

Der letzte der 10 Punkte von der Liste:

ein oder beide Elternteile sind psychisch krank.

Aus meiner Arbeit im Umgang mit Hochsensibilität und Entwicklungstrauma weiß ich, dass sich dieser Punkt besonders verheerend auswirkt.

Nun hatte ich ja selbst einen psychisch kranken Vater.

Ich habe aber bis vor kurzem das Gefühl gehabt, ich sei von den Auswirkungen (die ich bei anderen beobachten konnte) selbst gar nicht betroffen. Mein Vater glänzte ja vor allen Dingen durch seine Abwesenheiten. Es gab ein kurzes Ehe Glück mit dem ersten Kind, aber sehr schnell fühlte mein (hochtraumatisierter) Vater sich auch mit Familienleben und Kindern überfordert und zog die Flucht vor. Er fand wohl eine Art Geborgenheit in „Nervenkliniken“, aus denen er dann und wann zurückkehrte, um meine Mutter zu schwängern und sich dann wieder zu entziehen. Bei meiner Geburt war die Ehe meiner Eltern eigentlich schon gelaufen …

Ganz lange Zeit

hatte ich überhaupt keine Gefühle für meinen Vater,

weil er meinem Empfinden nach vor allen Dingen weg gewesen ist.

Die ersten Gefühle, die ich überhaupt für ihn entwickelte, waren eher wutbehaftet, ich hielt ihn für einen Versager. (Ich glaube, das kam auf im Zuge meiner ersten Beschäftigung mit Ahnenforschung.) Wut, weil ich sehen konnte, wie sehr meine Mutter sich allein gelassen fühlte. (Beim Schreiben kommt mir gerade die Idee, dass ich mir da vielleicht die Gefühle meiner Mutter übertragen und übergestülpt habe …)

Wie auch immer, am Ende war ich aufgrund diverser Prozesse (wozu auch das Klopfen) gehörte, in der Lage, mich auf irgendeine Art und Weise mit meinem Vater zu versöhnen. Viel schneller und einfacher übrigens als mit meiner Mutter …

Vor kurzem ist dann (mal wieder völlig unerwartet)

in meinem Leben eine Bombe hochgegangen.

Ich habe nämlich die Gelegenheit bekommen, mit einem Healy Gerät herumzuexperimentieren. Der Healy ist so etwas wie ein Biofrequenz- oder Resonanzgerät für den Hausgebrauch. Neben einer Menge wundersamer Funktionen (Ende April kannst du hier einen umfangreichen Erfahrungsbericht lesen) besitzt der Healy auch eine Funktion der Aura-Analyse. (Falls du mehr über den Healy wissen willst, trage dich bitte hier ein, dann hast du die Möglichkeit, den Healy in einer Präsentation vorgestellt zu bekommen – kostenlos und unverbindlich.)

Ich bin fast umgekippt, was die Healy-Analyse ausspuckte.

Erstmal Probleme mit Männern allgemein – nicht weiter verwunderlich, da ich in einer Art Frauenuniversum lebe, auch männliche Klienten sind eher selten. Dann jede Menge Aussagen über meinen Vater, mein Verhältnis zu meinem Vater und deren Auswirkungen auf mein Leben. Die meisten Dinge hätte ich nicht so formuliert, sie sind mir bislang nicht in den Sinn gekommen, aber ich habe die Aussagen gelesen und wusste „das stimmt.“

Letzten Endes habe ich verstanden, dass die meisten der

Lernerfahrungen, die in der Interaktion mit meinem Vater entstanden sind,

mein Leben heute noch prägen. Ich befürchte auch, ich liege nicht falsch mit der Annahme, dass vor allen Dingen sie mein Leben immer noch in seiner jetzigen Form prägen. Das geht wirklich in alle Lebensbereiche hinein: über Sexualität, Liebe und Beziehungen, Selbstausdruck, Beruf, Verhalten usw.

Ich habe mich sogar gefragt, ob ich meine ursprüngliche Berufswahl (Übersetzerin) nicht getroffen habe, aus dem Wunsch heraus, meinen Vater glücklich zu machen? Das wäre sehr gut denkbar.

Nicht zuletzt musste ich mich der Tatsache stellen, dass traumatische Erlebnisse (die zu einer Retraumatisierung geführt haben), die durch meine letzte Liebe ans Tageslicht gezerrt wurden, Echos sind von

Angst- und Panikgefühlen, die durch Interaktionen mit meinem Vater

entstanden sind. Puh. (Falls dich hier was triggert, klopf bitte den Schlüsselbeinpunkt oder die Handkante, oder atme tief ein und aus.)

Und nicht nur das. Ich muss mich jetzt natürlich auch fragen, ob ich nicht vielleicht deswegen nicht halb so erfolgreich bin, wie ich sein könnte, weil es einen Teil in mir gibt, der vermutlich glaubt, sich nicht eindeutig für den von mir gewählten Lebensweg entscheiden zu dürfen …

So oder so ist sicher, dass ich enorme Schwierigkeiten habe, meine eigenen männlichen Anteile auszuleben.

Ich mache mich lieber klein und übe mich in Vermeidungsverhalten.

Habe mich in Vermeidungsverhalten geübt 😉

Denn jetzt, wo all diese Sachen vor mir auf dem Tisch liegen, bin ich auch ungeheuer erleichtert. Zumal ich so viele Möglichkeiten habe, diese neuen Erkenntnisse zu verarbeiten und zu integrieren.

Ich freue mich schon darauf, wer ich dann sein werde, bzw. welches Thema dann nachrücken wird …

Wie ist dein Verhältnis zu deinem Vater? Konntest du für dich etwas klären und was hat sich dadurch für dich verändert? Wie immer freue ich mich, wenn du deine Erfahrungen mit uns teilst.

Von Herzen,

 

 

 

 

P. S. Übrigens öffnet am 21. April 2023 wieder der Jahres-Intensivkurs seine Türen. Dabei geht es darum, die Lernerfahrungen, die du im Zusammenhang mit Hochsensibilität durch deine belastenden Kindheitserfahrungen gemacht hast, mit Klopfen in einer Gemeinschaft aufzulösen und/oder zu verändern.

 

Was ist achtsames Klopfen?

Was ist achtsames Klopfen?

Seit mehr als 10 Jahren ist Klopfen ein fester Bestandteil meines Lebens. Sowohl beruflich als auch privat. Als mir eingefallen ist (na ja,eher zugefallen ist), das Klopfen mit dem Thema Hochsensibilität zu verbinden, hatte ich eigentlich noch keine Vorstellung davon, wie gut das Klopfen geeignet ist, wirklich grundlegende Veränderungen einzuleiten.

Denn:

Wenn man klopft, beginnt man zu wachsen.

Und zwar auf eine unglaublich unaufgeregte Art und Weise. Zum Beispiel tauchen plötzlich Fragen im eigenen Bewusstsein auf, die man sich vielleicht noch nie oder schon lange nicht mehr gestellt hat: „Wer bin ich? Was will ich eigentlich? …“

Oft ist dieses Wachstum übrigens so selbstverständlich, dass man den Shift oder die Veränderung gar nicht richtig wahrnimmt oder ihr andere Gründe zuschreibt. (Es gibt sogar das seltsame Phänomen, dass man vergisst, dass man ein Thema überhaupt geklopft hat! Dieses Phänomen hat sogar einen extra Namen.)

Als ich begann, als Klopfcoach zu arbeiten, wusste man noch relativ wenig über Hochsensibilität. Das Konzept der Hochsensibilität wurde z. B. von der Wissenschaft selbst offenbar gar nicht wirklich ernst genommen. Mittlerweile weiß man mehr.

Für mich hat sich in den letzten Jahren deutlich herausgeschält, dass die Menschen, die zu mir finden, hochsensitive Menschen sind (also Menschen, die grundsätzlich mehr wahrnehmen können als die meisten anderen). Dazu kommt noch, dass diese Menschen

ein Entwicklungstrauma erlebt haben,

also in ihrer Kindheit belastende Kindheitserfahrungen gemacht haben. Bei den meisten ist dadurch etwas entstanden, was man Vulnerabilität nennt. Dieser Begriff bezeichnet eine Tendenz zu Ängsten, Grübeleien, geringem Selbstwertgefühl usw.

Dieser Begriff ist echt schrecklich, aber trotzdem passt er auch total gut. Ich weiß aus eigener Erfahrung nur zu gut, wie sich das Leben in so einem Zustand anfühlen kann: Der Großteil meines bisherigen Lebens hat sich angefühlt wie eine einzige große Wunde. Ich habe mich in diesem Zustand selbst als Opfer gesehen, dem Dinge immer zustießen. Ich habe mich machtlos und ohnmächtig gefühlt.

Das Gefühl des Ausgeliefertseins ist

durch das Klopfen verschwunden,

hat sich aufgelöst. Einfach so. (Aber natürlich stellt sich wahre Veränderung nur ein, wenn du über einen längeren Zeitraum regelmäßig klopfst!) Ich habe durch das Klopfen einen ganz anderen Zustand erreicht. Für mich war außerdem die sensationellste Veränderung, dass ich herausgefunden habe, dass ich gar nicht diese depressive, lebensuntüchtige und ängstliche Person bin, für die ich mich hielt. Mein wahres Wesen ist Fröhlichkeit, Optimismus und ganz viel Freude. Das habe ich einfach durch das Klopfen herausgefunden. 20 Jahre Psychotherapie hatten keinen vergleichbaren Effekt …

Sehr lange Zeit bin ich in einem relativ stabilen Zustand gewesen.

Aber das Leben ändert sich. Und wir uns mit.

Auch mein Klopfen verändert sich.

Meine Art zu klopfen und meine Arbeit mit Klient*innen wurden von den Entwicklungen in meinem Leben beeinflusst. In den letzten zwei Jahren wurde ich quasi dazu gezwungen, etwas zu tun, was ich lange Zeit einfach vermieden habe:

mich mit meinem Entwicklungstrauma auseinanderzusetzen,

mit meinen belastenden Kindheitserfahrungen zu beschäftigen, den Lernerfahrungen, die ich gemacht habe, den Glaubenssätzen und Blockaden, die dadurch entstanden sind.

Als ich verstanden habe, dass es so gut wie immer einen traumatischen Hintergrund bei meinen Klient*innen gibt, habe ich zunächst versucht, diesem durch entsprechende Ausbildungen zu begegnen. Aber ich habe relativ schnell gemerkt, dass dieser Weg für mich nicht passt.

Und dann habe ich von dem Conscious EFT-Ansatz gehört,

ein Ansatz, den die französische EFT-Masterin Nancy Forrester entwickelt hat. Das war wie eine Offenbarung für mich. (Ehrlich gesagt, glaube ich ja, dass ich geführt werde, auch in meiner Arbeit!) Ich habe diesen Ansatz sofort übernommen und in meine Arbeit integriert.

Grundsätzlich ist es so, dass Klopfen immer auch Gefühle mit hochholt. Das bedeutet, dass hochsensible Menschen mit einem Trauma Hintergrund sehr viel mehr Vorsicht walten lassen sollten, weil die Gefahr, getriggert zu werden und ganz schnell in unerwünschte Zustände zu geraten, relativ groß ist. Es geht also darum,

Klopfen viel sicherer zu gestalten.

Das bedeutet z. B.: nicht mehr in der Vergangenheit herumstochern, sondern in der Gegenwart klopfen. Viel Leerklopfen. Außerdem habe ich diesen Ansatz für mich und meine Arbeit noch weiterentwickelt:

Mit dem Klopfen von Impulsen.

Das heißt, wir klopfen gar keine ganzen Sätze mehr, sondern nur noch Satzteile oder ganz kurze Sätze. Sie beziehen sich weniger auf einzelne Situationen, sondern auf Lernerfahrungen, die in einem Entwicklungstrauma in vielen verschiedenen Sitautionen gemacht wurden. So kannst du mit dem Klopfen von Impulsen sehr viel mehr erreichen als mit dem Klopfen einzelner Sätze.

Außerdem wirken sie auf einer sehr viel tieferen Ebene und haben eine nachhaltigere Wirkung. Und – ganz wichtig: du läufst weniger Gefahr getriggert zu werden.

Die Impulse sind übrigens einer der Grundpfeiler meines Jahres-Intensivkurses, der vom 21. bis 27. April wieder öffnet. Wir bewegen uns dabei im Laufe eines Jahres durch die wichtigsten Themen der Hochsensibilität. Im Intensivkurs begleite ich dich ein Jahr lang in einer kleinen Gruppe auf deinem Weg, damit du mit dem EFT Klopfen wirklich einen Durchbruch für dein Lebensgefühl erreichen kannst, eine stabile Ebene.

Alles in allem ist achtsames Klopfen (so nenne ich es jetzt für mich) einfach sehr sinnvoll, wenn du belastende Erfahrungen in der Kindheit gemacht hast. Weil Sicherheit da auf jeden Fall ein Thema für dich ist, ebenso wie Verbindung oder Scham, um nur einmal die wichtigsten Themen herauszugreifen, die meist durch ein Entwicklungstrauma zu Beeinträchtigungen in deinem Leben und deiner Psyche führen. Ich selbst sehe das achtsame Klopfen übrigens tatsächlich als eine Art Schlüssel dafür, mit dem Klopfen für sich selbst nicht nur viel mehr zu erreichen, sondern auch viel nachhaltigere Veränderungen.

Für mich bedeutet achtsames Klopfen auch, das Klopfen für mich selbst ebenfalls sicherer zu gestalten. Darum habe ich das Klopfcoaching aufgegeben. Darum klopfe ich jetzt nicht mehr wirklich, sondern lege nur noch meine Finger auf den Punkt. Mal sehen, was noch so kommt …

Was für Erfahrungen hast du mit dieser neuen Art zu klopfen gemacht? Wie immer freue ich mich, wenn du deine Erfahrungen mit uns teilst.

Von Herzen,

 

 

 

 

Image by Екатерина Киселёва from Pixabay 

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