Warum Klopfen hochsensiblen Menschen besonders gut tut

Warum Klopfen hochsensiblen Menschen besonders gut tut

Ich war schon immer der Überzeugung, dass dass die Klopfakupressur (früher EFT – Emotional Freedom Techniques) eine Technik ist, die hochsensiblen Menschen ganz besonders viel zu geben hat.

Dies weiß ich nicht nur aus eigener Erfahrung, sondern auch aus der Arbeit mit KlientInnen. Nun sind dies ja subjektive Erfahrungen, aus denen sich noch keine Allgemeingültigkeit herleiten lässt.

Gut, wir wissen, dass das Klopfen mit der Klopfakupressur den Neurotransmitter Serotonin freisetzt und dass Serotonin an vierzehn verschiedenen Stellen im Körper benötigt wird. Es spielt eine wichtige Rolle im Herzkreislauf-, Magen-Darm- und Zentralnervensystem. Depressive Verstimmungen und Angst können z. B. auf einem Serotonin-Mangel beruhen. (mehr …)

Wir sind. So oder so.

Wir sind. So oder so.

Sich als hochsensibler Mensch vom Karneval fern zu halten ist als Nicht-geborene-Rheinländerin relativ einfach. Sofern man sich nicht selbst in das närrische Treiben hinein fallen lässt, braucht es nur einen winzigen, distanzierenden Schritt zur Seite um das Kafkaeske des karnevalistischen Treibens zu sehen. Wenn ich nicht in Stimmung bin, bleibe ich fern. Punkt. Anders verhält es sich jedoch mit Großveranstaltungen, die für mich einen ideellen Wert besitzen, zum Beispiel der CSD.

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Das Recht auf negative Gefühle

Das Recht auf negative Gefühle

 

Immer wieder höre ich von den TeilnehmerInnen meiner Seminare und Workshops, dass es ihnen unglaublich schwer fällt, sich mit negativen Dingen zu beschäftigen und dass die Klopfakupressur allem zuwider läuft, was sie bis jetzt im Rahmen ihrer (häufig auch spirituellen) Weiterbildung gelernt haben. Dazu gehört vor allem, sich nicht mit negativen Dingen zu beschäftigen. Dazu gehört aber auch, dass mittlerweile bekannt ist, dass das Gehirn das Wörtchen „Nein“ nicht kennt. Das führt zu einiger Verunsicherung. Ich werde oft gefragt, ob durch das Klopfen und explizite Benennen von Problemen diese nicht erst recht im Körper verankert werden?

 

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Im Haus der Krokodile

Im Haus der Krokodile

 

Gestern haben wir uns den uralten Film „Das Haus der Krokodile“ angesehen, ein Kinderfilm mit einem mir damals noch unbekannten Thommi Ohrner, vor dem ich auch im Jahre 1976 schon mitgezittert und -gefiebert habe. An die Handlung konnte ich mich zuerst überhaupt nicht erinnern, aber ganz schnell wurde mir jedoch klar, dass ich auch 37 Jahre später immer noch mitleide und völlig aufgelöst bin bei der Vorstellung, ein fremder Mann schleicht in der Wohnung herum, während Thomas Ohrner und seine Schwestern schlafen.

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Im Labyrinth des Osterhasen

Im Labyrinth des Osterhasen

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht – ich hangele mich als hochsensibler Mensch mit allerhand Nahrungsmittelunverträglichkeiten mehr schlecht als recht über die Nahrungsfallen des Jahres. Gerade eben erst habe ich – so scheint es mir zumindest – den ernährungstechnischen Sumpf der Weihnachts- und Karnevalstage überstanden. Schon steht die nächste Herausforderung in Form der Ostertage ins Haus. (mehr …)

Wenn sogar Kinderlachen Schmerzen verursacht (Artikel WAMS)

Wenn sogar Kinderlachen Schmerzen verursacht (Artikel WAMS)

Guten Tag,

im Oktober 2012 ist in der Welt am Sonntag ein Artikel über Hochsensibilität erschienen, den ich Ihnen hier gerne ans Herz legen möchte. Nicht, weil es darin um mich geht, sondern um ein persönliches Erleben von Hochsensibilität. In meinem Bekanntenkreis hat dieser Artikel die unterschiedlichsten Reaktionen hervorgerufen: von der Befürchtung, mich zu sehr als „Opfer“ dargestellt zu sehen, über „Ich wusste gar nicht, dass Du so behindert bist“ und „Bei mir ist es aber gar nicht so extrem“ bis hin zu einem verblüfften „Ich habe mich darin durchaus teilweise wieder erkannt“. Letzteres von jemandem, der sich bislang noch nicht „betroffen“ fühlte.

Die Überschrift ist zugegebenermaßen ein wenig reißerisch. Wenn Sie meinen Blog bislang verfolgt haben, dann werden Sie wissen, dass hier natürlich kein reines Kinderlachen gemeint ist (wer könnte denn schon etwas gegen das Lachen eines Kindes haben?), sondern eher das Gekreische, das unweigerlich entsteht, wenn eine aufgeregte Kindergartenschar so etwas Aufregendes wie eine Straßenbahnfahrt unternimmt. Ansonsten steht in dem Artikel nichts, was ich der Redakteurin nicht erzählt hätte.

Für mich selbst war der Tag, an dem Frau Contzen mich begleitete, ein ganz besonderer Tag. Den ganzen Tag lang stellte sie mir viele, viele Fragen über deren Antwort ich noch nie nachgedacht hatte. Erst an diesem Tag wurde mir klar, dass die Hochsensibilität nicht länger ein (unlösbares) Problem für mich darstellte, weil ich mich aus der Fremdbestimmung gelöst habe, die mein vorheriges Leben vollkommen bestimmt hatte.

Hier geht es zu dem Artikel. Welt_am_Sonntag_102012

Ich wollte diesen Artikel eigentlich schon im vergangenen Jahr veröffentlichen, habe aber noch auf eine gut lesbare PDF-Version vom Verlag gehofft (die es leider wohl nicht geben wird). Ich hoffe trotzdem, dass Sie Lust haben, den Artikel zu lesen und bin sehr gespannt, ob Sie sich hier wieder finden können. Letzten Endes sind wir ja sowieso alle anders. Erzählen Sie uns etwas von sich und lassen uns teilhaben.

Herzlichst,
Ihre Monika Richrath

Angenehme Leer-Effekte

Angenehme Leer-Effekte

 

Eine Sache, die mich immer wieder verwundert, ist, dass ich häufig Menschen begegne, die schon Erfahrungen mit der Klopfakupressur EFT (Emotional Freedom Techniques) in der einen oder anderen Form gemacht haben. Die Erfahrungen waren fast immer erfolgreich und haben in einer konkreten Situation weiter geholfen.

Gelegentlich begegne ich sogar einem Menschen, (meistens einer Frau) die die  Klopfakupressur zu einem festen Bestandteil ihres Lebens gemacht hat und die immer noch staunt, was sie mithilfe der Klopfakupressur in ihrem Leben bewegen kann – genauso wie ich. Ich höre auch nicht auf zu staunen.

Was ist also mit den anderen, denjenigen, denen die Klopfakupressur helfen konnte, die es aber trotzdem nicht weiter verwenden? Vielleicht geht es Ihnen ja auch so. Vielleicht finden Sie es schwierig, sich immer erst zu überlegen, was jetzt gerade ist und wie Sie Ihren Satz formulieren müssen?

Da habe ich einen ganz einfachen Rat für Sie. Klopfen Sie doch einfach ein paar Runden leer! Leerklopfen bedeutet, Sie klopfen einfach alle Punkte, aber ohne einen bestimmten Satz. Damit können Sie eine Besserung des aktuellen Zustands erreichen. Gleichzeitig gewöhnen Sie sich auch ans Klopfen. Vielleicht macht Ihnen der darauffolgende kleine Energiekick oder die Entspannung ja auch Lust, sich näher mit Klopfakupressur zu beschäftigen, sich vielleicht sogar einmal an thematische Arbeit zu wagen? (So, wie ich es mit dem Thema Hochsensibilität mache). Eine konkrete Blockadenlösung können Sie so natürlich nicht erreichen – das muss ganz klar gesagt werden, aber Ihr Körper wird das Klopfen dort verwenden, wo es gerade nötig ist – auch wenn Sie selbst nicht wissen, wo das ist. Der Stress, den Sie gerade vermutlich empfinden, wird kleiner und das reicht erst einmal.

Vielleicht haben Sie Lust, mir von Ihren Leerklopf-Erfahrungen zu berichten oder mir zu schreiben, warum Sie das Klopfen aufgegeben haben trotz positiver Erfahrungen. Ich freue mich über Ihre Kommentare.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit.

Herzliche Grüße
Monika Richrath

Klopf Dich leicht!

Klopf Dich leicht!

Was ist eigentlich Klopfakupressur?

Die meisten Probleme des menschlichen Lebens lassen sich letzten Endes auf fehlende Selbstliebe zurück führen. Häufig wird versucht, im Außen das zu kompensieren, was im Innen fehlt, durch Shoppen, Essen, Süchte, Arbeit, Beziehungen (Denken Sie nur mal an all die Menschen, für die es das Wichtigste auf der Welt ist, berühmt zu werden) … Diese Welt ist aber nun einmal so konzipiert, dass Ihnen im Außen stets das begegnet, was in Ihnen ist und Sie das anziehen, was Sie ausstrahlen. Konkret: Wenn Sie selbst sich nicht für liebenswert halten, werden Sie immer wieder an PartnerInnen geraten, die Sie nicht gut behandeln oder Sie werden immer wieder verlassen … Wenn Sie glauben, dass Sie nur dann geliebt werden, wenn Sie etwas leisten, sind Sie geradezu prädestiniert für Burn-outs … Die Endlosschleife immer wiederkehrender negativer Erfahrungen können Sie jedoch verändern indem Sie sich selbst, bzw. Ihre Ausstrahlung ändern. Wenn Sie sich selbst lieben und achten werden Sie aufhören, die Menschen anzuziehen, die Sie nicht gut behandeln. Sie werden es ertragen, nicht von allen geliebt zu werden. Sie werden mehr das tun, was Sie selbst und weniger das, was andere wollen. Es gibt natürlich viele Türen, die den Weg der Veränderung öffnen. (mehr …)

Ein Fass ohne Boden

Ein Fass ohne Boden

Als neulich die Anregung (danke Melanie!) herein kam, Newcomern eindeutig zu vermitteln, dass Hochsensibilität keine Krankheit ist, stürmte erst einmal eine ganze Kaskade widerstreitender Gefühle auf mich ein. Allen voran so etwas wie Enttäuschung über mich selbst, weil ich dieses „Basic“ in meinem Blog-Überschwang einfach vergessen hatte. Nachdem sich die Emotionen wieder geglättet haben, bin ich nachdenklich geworden und in mich gegangen: Wie war das eigentlich früher bei mir?

Ich erinnerte mich an Dinge, die ich lange verdrängt hatte. (mehr …)

de_DEDeutsch