Was hinter Armut steckt – Anfänge

Was hinter Armut steckt – Anfänge

Eigentlich sollte dieser Blogbeitrag zuerst heißen „Das liebe Geld …“, aber dann erschien mir dieser Titel viel zu seicht und nichtssagend für dieses elementare Thema, mit dem auch Hochsensible häufig ganz besonders zu tun haben. Warum, erfahren Sie u. a. in diesem Artikel.

Dieser Artikel arbeitet ehrlich gesagt schon seit Jahren in mir. Bislang habe ich mich immer nicht getraut, vielleicht ist es die alte Scham, die mich zurückgehalten hat, die mit meinem sozialen Hintergrund verbunden ist. Ich habe das Gefühl, ich muss mich diesmal nackiger machen als sonst. Und obwohl ich genau weiß, dass das nicht wirklich stimmt, musste ich  ziemlich mit mir kämpfen um über meinen Schatten zu springen. Aber ich glaube, es ist wichtig, diesen Artikel zu schreiben, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass es einen Weg aus dem Mangel heraus gibt. Diese Erfahrung teile ich gerne mit Ihnen, bzw. hoffe, dass es den einen  oder die andere inspirieren wird, sich ebenfalls auf den Weg zu machen. Denn dieser Weg steht allen Menschen offen. Damit das aber richtig zu verstehen ist, muss ich einfach ausführlicher werden und habe den Inhalt auf mehrere Artikel verteilt. Diese Woche geht es also um meine früheren Erfahrungen mit Geld.

Für mich selbst ist

Geld mit einer Art Hassliebe verbunden

gewesen und zwar 99,9 % meines bisherigen Lebens. Geld hat sich für mich vor allen Dingen dadurch ausgezeichnet, dass es nicht da war und auch unmöglich zu beschaffen schien.

Vor kurzem saß ich mit Freundinnen in einer kleinen Runde zusammen. Ich weiß gar nicht mehr, wie das Gespräch darauf kam, jedenfalls hat eine von uns sich dahingehend geoutet, dass sie erzählte, dass sie in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist. (Das hätte ich niemals vermutet, weil sie heute ziemlich wohlhabend ist.) In mir ging richtig ein Fenster auf. Bisher war ich davon ausgegangen, dass ich in unserer Clique die einzige sei, deren Kindheit und Jugend von Mangel geprägt gewesen ist. Ich habe mich geirrt, gründlich geirrt. Von sechs Personen war es genau die Hälfte, die ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht hat.

Das hat mich unglaublich berührt

zu wissen, dass diese Menschen einen ähnlichen Erfahrungshintergrund haben, dass sie wissen, was Armut und Mangel mit Stress, Scham, fehlender Selbstliebe (und vielleicht auch Selbstfürsorge) zu tun haben –  es war eine unglaubliche Befreiung mit ihnen darüber zu reden.

Ich nehme das als Anlass, mich endlich diesem Thema zuzuwenden, das schon so lange in mir gärt, vor allen Dingen, weil ich davon überzeugt bin, dass es

einen Zusammenhang zwischen Hochsensibilität und Armut gibt.

Sehr, sehr viele hochsensible Menschen werden so so krank durch durch permanente Überforderung und den chronischen Stress, dass sie aufgeben und sich aus dem Arbeitsprozess herausziehen oder vielleicht auch unfreiwillig herausfallen. Ich selbst hatte diesen Weg ja auch schon eingeschlagen. Allerdings führt für die meisten Menschen der Weg in die ständige Erwerbsunfähigkeit in ein Leben am Existenzminimum und darunter.

Ich finde es äußerst verständlich, dass viele Menschen dieses Leben einem Leben unter permanentem Druck vorziehen. Die Aussicht, nicht mehr unter Druck stehen zu müssen, ist äußerst verlockend. Wie gesagt, hatte ich mich selbst ja auch schon auf diesen Weg gemacht.

Armut kannte ich.

Kannte ich so gut sogar, dass mich das kein bisschen erschreckte.

Ich bin wirklich in Armut groß geworden

An die allerersten Jahre habe ich keine diesbezüglichen Erinnerungen. Es war Anfang der 60er Jahre, meine Familie lebte in einer funkelnagelneuen Wohnung des sozialen Wohnungsbaus, wo alle zuerst einmal ähnliche Einkommen zu haben schienen. Erst im Laufe der Jahre schälten sich krasse Einkommensunterschiede heraus. In die ein oder andere Wohnung bin ich auch gekommen: Fernseher gab es überall, manchmal Gardinen mit Goldkante, manchmal sogar Perserteppiche. Bei niemandem sah es aus wie bei uns. Niemand lebte in so drangvoller Enge wir wir zu siebt (später zu sechst) auf knapp 80m2. Nachdem mein Vater weg war, zog meine Mutter uns fünf Kinder alleine mit einer Halbtagsarbeit groß, und soweit mir bekannt ist, war mein Vater den Großteil der Zeit nicht in der Lage, Alimente zu zahlen. Sie können sich sich meine Jahre in Mangel sicherlich vorstellen …

Taschengeld gab es nur ganz sporadisch, meistens aber nicht.

Und es kam vor, dass wir unsere Sparschweine, die in der Regel sowieso nur ein paar Pfennig enthielten, schlachten mussten, um unsere paar Kröten für einen Liter Milch für alle zu opfern. Manchmal gab es nichts anderes zu essen als Mayonnaise auf geröstetem Brot. Oder noch schlimmer: ein Gericht, das alle hassten und

Bleisuppe

genannt wurde: in heißes Wasser angerührtes Mondamin. Es schmeck genauso wie es klingt.

Wenn meine Mutter ihr Gehalt bekam, dann war das immer ein Festtag. Dann gab es frische Brötchen mit vielen leckeren Käsesorten (Cheddar war damals z. B. eine Köstlichkeit, die es nur an der Käsetheke gab). Heute erscheint mir dieses Verhalten eher kontraproduktiv, aber ich habe das natürlich übernommen …

Obwohl wir schon in einer Wohnung des sozialen Wohnungsbaus lebten, waren wir in der Siedlung so etwas wie

Underdogs.

Wir galten als asozial. Einfach, weil wir fünf Kinder waren. Oder weil mein Vater öfter einmal im Vollrausch von der Polizei nach Hause gebracht wurde und noch später, weil es keinen Vater mehr gab.

Manchmal stellten uns Nachbarn

Kisten mit altem Essen vor die Tür.

Nie wieder bin ich so stolz auf ein Kleidungsstück gewesen wie auf dieses Kleid – ein eigenes

Das hörte erst auf, als meine Mutter eines Tages die Kiste zurückbrachte und sie vor der Tür der betreffenden Nachbarin abstellte. Kleidung wurde grundsätzlich nach unten weitergereicht durch die Schwesternfolge. Eigene Sachen besaß ich kaum und es war mit viel Aufregung verbunden, wenn ich etwas Eigenes bekam.

Als sie uns als groß genug erachtete, begann meine Mutter dann Vollzeit zu arbeiten, es wurde zwar besser, blieb aber insgesamt schwierig.

In den 70er Jahren wurde in den Medien übrigens ein neuer Begriff geprägt für diese Lebensweise. Man nannte sie

die neue deutsche Armut.

Sie können sich sicherlich selbst ausmalen, was es für ein Kind bedeutet, keinen Raum für sich selbst zu haben, sich nirgendwo zurückziehen zu können. (Während ich dies schreibe, fällt mir auf, dass dies sicher auch zu Abgrenzungsschwierigkeiten beigetragen hat, weil es ja nichts Eigenes gab, was ich hätte verteidigen können.)

Und wie beschämend das ist, wenn so viele Menschen mit Verachtung auf einen heruntersehen, nur, weil man ein Teil dieser Familie ist und es nichts, absolut nichts gibt, was man tun könnte, um in ihren Augen Gnade zu finden.

Das ist eine Art von Scham, die man nur sehr schwer wieder los wird.

die Scham, einfach nicht richtig zu sein, so, wie man ist.

Im Mangel aufzuwachsen bedeutetet immer auch eine Einschränkung der Selbstentfaltung,

denn wenn ein Kind nicht das bekommt, was es sich wünscht, kann es über kurz oder lang den Schluss daraus ziehen, dass es die Erfüllung seines Wunsches nicht verdient. Oder dass es sich nicht lohnt, sich für seine Wünsche einzusetzen, wenn sie sowieso nicht erfüllt werden. Es kann seine Wünsche dann genauso wenig wichtig nehmen wie andere und sie einfach vergessen. Und später im Leben den Preis zahlen für eine geringere Fähigkeit sich abzugrenzen. Ganz zu schweigen, von der Ausgrenzung, die Armut mit sich bringt, weil man viele Dinge einfach nicht mitmachen kann oder nur mit sehr viel Aufwand möglich sind (jeder Schullandheim-Aufenthalt eine Katastrophe!). Ich erinnere mich jedenfalls an allerhand Demütigungen, die ich dafür in Kauf nehmen musste …

Heute ist es, glaube ich (hoffe ich jedenfalls!) anders, aber damals war es so, dass man auch auf den Ämtern betteln musste, dass einem Leistungen, auf die man von Rechts wegen Anspruch hatte, nur gnädig und mit Verachtung gewährt wurden.

Ich bin in meinem Leben bisher nur sehr wenig gereist, was ich mir damit erkläre, dass es in der Familie keine Reisegewohnheit gab. Zwar wurden wir als Kinder immer wieder mit Wohltätigkeitsorganisationen in Kinderheime irgendwo in Deutschland verschickt, aber unter „Reisen“ habe ich das nicht abgespeichert. Einmal gab es auch einen

Familienurlaub für einkommensschwache Familien

in Süddeutschland. Hurra! Endlich gab es mal eine Familie, die noch mehr Kinder hatte als wir!

Zwei Wochen nach meinem 18. Geburtstag bin ich ausgezogen, endlich hatte ich das langersehnte eigene Zimmer. Zum Glück gab es damals Bafög, das nicht zurückgezahlt werden musste. Trotzdem haben meine 400 Mark hinten und vorne nicht gereicht (allein für das Zimmer gingen 170 Mark weg).

Natürlich hat es auch Phasen gegeben, in denen ich gut verdient und in einem gewissen Wohlstand gelebt habe. Trotzdem würde ich sagen, dass der Großteil meines Lebens sich vor einem Mangel-Hintergrund abgespielt hat. Es hing natürlich immer davon ab, ob ich Arbeit hatte oder nicht (und welche Arbeit), und mit wem ich zusammen war und nachdem ich dann krank geworden und aus dem Erwerbsprozess für längere Zeit herausgefallen bin, war meine Einkommenslage – sagen wir mal: äußerst bescheiden. Das änderte sich auch kaum, als ich mich zur Selbstständigkeit entschloss. Wenn überhaupt, hat

die Selbstständigkeit die Situation weiter verschlimmert.

Weil ich um nichts in der Welt wieder in „normalen Strukturen“ arbeiten wollte (und ich auch denke, dass ich da nicht „hingehöre“), habe ich irgendwann den Schritt gemacht und Leistungen des Jobcenters beantragt. Dummerweise hatte ich null Anleitung und wusste nicht, was ich tun und was ich besser lassen sollte und habe alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann und musste mühsam durch Versuch und Irrtum lernen, mit dieser Situation umzugehen. Einige Monate lang hatte ich trotz Leistungen des Jobcenters nur die Miete und sonst gar nichts. Klienten kamen eher sporadisch. Das war eine ganz schön harte Zeit. Ich hatte praktisch gar nichts.

Aber irgendwann habe ich

The Secret

kennengelernt, wo es um das Gesetzt der Resonanz geht. Dass alles, was man aussendet, auch genau so zu einem zurückkommt. Das war mir ganz neu, leuchtete mir aber sofort ein. Oh weh! Mir wurde natürlich sehr schnell klar, dass ich hier jede Menge Handlungsbedarf habe. Bis dahin hatten sich viele, viele, viele Gefühle um das Geld und  das Fehlen desselben angehäuft …

Nächste Woche erfahren Sie dann, was für Glaubenssätze sich aus meinen Herkunftsbedingungen ergeben haben und wie es mir gelang, mein Verhältnis zu Geld zum Positiven zu verändern. Es war ein sehr langer Weg. Möglicherweise wird da jetzt eine Mini-Serie draus.

Erkennen Sie sich in meiner Beschreibung wieder? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Bildnachweise: Pixabay

Extrem hellfühlig: Silke Kitzmann

Extrem hellfühlig: Silke Kitzmann

Diese Woche unterhalte ich mich mit Silke Kitzmann. Als geistige Heilerin arbeitet sie mit Menschen, die Wünsche nach Veränderung für den Aspekt ihres Lebens haben, der anstrengend und kraftraubend ist. Silke ist außerdem Reiki Lehrerin und hat mit den Lemurischen Heilzeichen kraftvolle energetische Tools zur Selbstthilfe entwickelt. All dies hat sich über die Jahre aus einer extremen Hellfühligkeit heraus entwickelt …

Silke, wann hast du das erste Mal gemerkt, dass du andere Dinge wahrnehmen kannst als andere Menschen?


Liebe Monika, ich bin niemand, der “schon immer mit Tieren geredet hat” oder als Kind “unsichtbare Freunde” hatte. Wenn es überhaupt so einen ganz besonderen Moment gab, dann bei meiner ersten Reiki Einweihung:  Die Reiki Lehrerin hat mich damals nicht berührt, aber ich wurde von einem Energiestrom so heftig auf den Sitz gepresst, als säße ich auf einem Karussell!

Nach diesem Erlebnis habe ich mit den energetischen Arbeitsformen nie wieder aufgehört. In verschiedenen Seminaren

hat sich immer stärker gezeigt, dass ich extrem “hellfühlig” bin.

Die anderen medialen Kanäle (Hellhören, Hellsehen, Hellwissen) öffneten sich dann über die Jahre so nebenher. Im übrigen halte ich das nicht für etwas Besonderes: Jeder Mensch hat diese Kanäle zur Verfügung und kann sie sich zurückerobern.

Wusstest du zu diesem Zeitpunkt auch schon von deiner Hochsensibilität?

Nein, davon hatte ich noch nie gehört! Das Ganze liegt ja inzwischen bereits 12 Jahre zurück. Da war der Begriff “HSP” noch nicht bekannt. Erst um einiges später gingen mir die Lichter eines ganzen Tannenbaumes auf, als ich mich

mit dem Thema Hochsensibilität auseinander setzte.

Hm, was du oben erzählt hast von der Reiki Einweihung, klingt für mich schon ein wenig beängstigend. War dir denn dann gleich klar, dass das etwas Gutes ist?

Ich hatte die Arbeit meiner damaligen Reiki Lehrerin schon eine Weile im Netz verfolgt und habe ihr wirklich vertraut. Wir haben vorher länger über Reiki als solches gesprochen und alle Fragen geklärt. Auch war das Gefühl nicht unangenehm, sondern nur verblüffend intensiv. Ich hätte den Vorgang jederzeit abbrechen können, wenn ich das gewollt hätte. Aber es hat sich gut angefühlt! Nach der Einweihung war ich wieder ganz bei mir, nur freier und leichter als vorher.

Wie ging es dann weiter? War dir dann gleich klar, dass das dein Weg ist?

Nein, überhaupt nicht!  Ich habe die Energiearbeit erst einmal nur für mich selbst und meine Familie als Hobby betrachtet. Bzw. hat sich plötzlich ein hochinteressantes Feld aufgetan, das unendlich viele Möglichkeiten bot.

Meine Reiki Lehrerin hat mich damals mit den Worten: “Herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten Grad! Jetzt schau mal, was du damit machst!”, entlassen. Ich habe Zuhause “Mr Google” angeworfen und erst einmal ordentlich im Internet gestöbert, um mehr darüber zu erfahren.

So bin ich auf vielen Internetplattformen gelandet. “Wer kennt Wen” war damals sehr wichtig für mich. Hier gab es Interessengruppen, u. a. auch über Reiki und viel Austausch. Auch habe ich so von wirklich vielen anderen

bioenergetischen Heilmethoden gehört (Quantenheilung, Russische Heilmedizin, EFT Klopftechnik, MET, Familienstellen,Tierkommunikation etc.)

und diese im Anschluss durch Seminare oder Bücher ausprobiert.

Es war anfangs wirklich nicht meine Absicht, Heilarbeit mit Menschen zu machen. Aber wenn man so viel Handwerkszeug ansammelt, nun ja – dann möchte man es irgendwann auch gerne zum Einsatz bringen!

Silke KitzmannHat sich durch die Annahme für dich noch etwas in der Wahrnehmung verändert?

Meinst du mit Annahme, dass ich begonnen habe, mit Menschen zu arbeiten? Falls ja, dann kann ich dazu nur sagen: Alle Medialität entwickelt und verstärkt sich durch die Anwendung. D. h., mit jedem energetischen Arbeiten trainiert sich die feinstoffliche Wahrnehmungsfähigkeit. Ich bin mit und an meinen Klienten gewachsen! Es gab viele Herausforderungen zu durchschreiten, Grenzen zu setzen und viele wunderbare Momente zu genießen.

Zusätzlich habe ich seit der Reiki Einweihung nie aufgehört, auch für mich selbst und meine persönlichen Themen transformative Arbeit zu machen.

Auch als Coach braucht man hin und wieder Einzelsitzungen, denn für sich selbst ist man ab einem bestimmten Punkt “betriebsblind”. Inzwischen habe ich mir bereits 3 spirituelle Reisen gegönnt, eine vierte steht bald an. Mit jedem einzelnen Schritt verändert sich etwas: Man kommt in Reinigungsprozesse. Man wirft uralten, alten, übernommenen und aktuellen Ballast ab. Spirituelle Reisen sind besonders intensiv, da man über einen zusammenhängenden Zeitraum in “Bearbeitung” ist und die hohe “Gruppenenergie” nutzt.

Oh, das war mir so gar nicht bewusst – 😉 ich meinte das Annehmen der eigenen Fähigkeiten.

Ich habe z. B. selbst früher kein Vertrauen in meine Intuition gehabt,

aber nachdem ich irgendwann akzeptiert habe, dass ich diese Fähigkeiten habe, haben sie sich sofort intensiviert …

Siehst du, genau das meine ich!  Das Annehmen der Tatsache, dass es “mehr” geben könnte, ist der erste wichtige Schritt. Das Ausloten der eigenen Talente, die Beschäftigung damit, lässt sie wachsen – wie alles, dem man seine Aufmerksamkeit schenkt!

Was hast du ursprünglich denn machen wollen?

Meinst du damit meinen “studierten” Beruf? Ich war lange Zeit Grundschullehrerin. Am Ende bin ich aber in eine Schieflage geraten und litt unter Burnout, Hörstürzen und anderen, damit zusammenhängenden Beschwerden, die mich letztlich aus diesem Beruf katapultiert haben. Ich war mir damals meiner extremen Feinfühligkeit nicht bewusst, habe mich weder gereinigt noch geerdet. Rückblickend ist mir dann einiges klar geworden …

Dem entnehme ich, dass es

auch mit der spirituellen Arbeit zunächst vielleicht nicht so einfach war?

Hm, was heißt einfach?  Wenn man feiner ist und mehr wahrnimmt, dann nimmt man nicht nur das Angenehme intensiver wahr…
Mit jeder tieferen energetischen Arbeit, also dem Verabschieden von Blockaden, kann es erst einmal eine kurze Erstverschlimmerung geben. Das kennt man schon von der Homöopathie.

Das ist z. B. bei Einweihungen auch so. Je nachdem, was für ein Typ man ist, können sich dann die Widerstände entweder im Körper (Schnupfen, Schwitzen, Ausschlag …) oder im Geist (Träume, Phantasien, erhöhte Emotionalität, nahe an den Tränen …) als Reinigungswirkungen zeigen. Dies ist aber i.d.R. nur wenige Tage so, dann beruhigt sich alles wieder. Das ist ein “Kann, aber muss nicht!”-Ding und sehr individuell.

Anfangs, als ich noch viel “aufzuräumen” hatte, hat fast jede Sitzung mit einer anderen Person einen kleinen Prozess in mir ausgelöst. Das ist nun nicht mehr so, weil ich meine Resonanzthemen inzwischen gründlich aufgearbeitet habe.

Auch meinen Klienten geht es gut hinterher, weil ich inzwischen Wege gefunden habe, die Veränderungen am Ende der Sitzungen so zu integrieren, dass

Körper und Geist damit entspannt umgehen.Silke Kitzmann und ihre lemurischen Heilzeichen

Eigenarbeit ist aber definitiv ein Muss, wenn man mit anderen Menschen arbeitet! Du möchtest keinen Coach oder Heiler, der bei deinem Thema in Tränen ausbricht, weil er selbst einen ungeheilten Schmerz dazu in sich trägt. Das wäre wenig hilfreich!  Auch darf jeder Coach noch viele andere Dinge für sich klären, wenn es ihm mit der Arbeit gut gehen soll …

  • Was bin ich mir wert?
  • Was ist mir meine Arbeit wert?
  • Wo grenze ich mich ab, wie viel Raum gebe ich den Klienten?

Das kennst du sicher auch aus deiner Tätigkeit heraus: Es ist ein ständiger Lernprozess mit und an den Klienten oder Seminarteilnehmern.

Wie hat es sich auf deine Arbeit mit Klienten ausgewirkt, als du

ein Bewusstsein für deine Hochsensibilität bekommen hast?

Hast du danach Dinge bewusst verändert?

Ich habe das lange gar nicht als Hochsensibilität gesehen, sondern einfach als eine ausgeprägte Hellfühligkeit … Auch heute noch bin ich der Meinung, dass das Phänomen “HS” einfach das (teilweise heftige) Öffnen der medialen Kanäle ist, die ja jeder Mensch besitzt!

Du fragst, ob ich Dinge bewusst verändert habe? Hm, eigentlich nicht. Ich weiß einfach inzwischen besser Bescheid. Wenn ich eine Schwere fühle, dann teste ich erst einmal, ob ich vielleicht eine Besetzung bei mir habe. Naja, dann löse ich sie ab und in kurzer Zeit geht es mir wieder besser. Oder wenn ich mal ganz neben der Spur bin, dann haben wir meist einen “Portaltag” heute (Def.: Besondere kosmische Konstellation mit hochschwingenden Energien), es gab wieder mal Sonnenstürme etc. oder es arbeitet anderweitig an meinem Energiefeld.

Seit ich meine “Lemurischen Heilzeichen” habe, reinige ich mich energetisch viel regelmäßiger.

Einfach, weil es so leicht ist und ich eher daran denke. Ich habe mir die wichtigsten Zeichen in einer Zimmerecke übereinander gelegt und stelle mich dann ein paar Minuten drauf – fertig! Auch trenne ich mich nach einem Coaching ganz bewusst von meiner Klientin. Damit geht es mir insgesamt energetisch viel besser!

Das sollte ich mir wirklich auch mal angewöhnen! Wie bist du denn zu den Lemurischen Heilzeichen gekommen?

Damals war ich auf einer spirituellen Reise auf der schönen Insel Santorin. Während einer Meditation zu unserer Seelenfamilie und unseren Gaben aus dem Atlantis Zeitalter habe ich mich eine Art Schaltpläne zeichnen sehen … Damit konnte ich zunächst wenig anfangen. Also habe ich es im Zimmer einfach mal ausprobiert! Ich habe ein Blatt und einen Stift genommen und schon lief dieser von alleine los. Mit jedem Strich lösten sich bei mir innere Blockaden … Dadurch, dass ich so fühlig bin, konnte ich das deutlich spüren! Zwischen diesem Erlebnis bis hin zum Entstehen und vor allem Veröffentlichen der Lemurischen Heilzeichen lagen noch einige Monate zum Testen und Ausprobieren. 🙂

Ich habe mir selbst mittlerweile das ein oder andere Lemurische Zeichen zugelegt und kann das wirklich jedem sehr empfehlen.

Vielen Dank, liebe Silke, für dieses Interview!

Liebe Monika, ich danke DIR für das Interview und die Möglichkeit, meine Geschichte zu erzählen!

Fotos: privat

 

Hier kannst du nachlesen, welche Erfahrungen ich mit den Lemurischen Heilzeichen von Silke Kitzmann gemacht habe und warum ich sie gerade für hochsensible Menschen so besonders klasse finde.

Lebe lieber leicht und frei

 

Du bist umwerfend – eine Rezension

Du bist umwerfend – eine Rezension

*

Wenn Ihnen noch ein kleines Weihnachtsgeschenk für einen lieben Menschen fehlt, habe ich hier noch eine last Minute Empfehlung für Sie. Danach geht dieser Blog bis zum 20. Januar 2019 in seine wohlverdiente Winterpause, sofern wir uns nicht vorher bei der Klopfreise zu dir selbst sehen.

Das „Schlechte“ mal vorweg

Es hat sehr lange gedauert, bis ich dieses Buch meiner lieben Kollegin Sandra Tissot in die Hand nehmen wollte, was daran lag, dass mich das Äußere so überhaupt nicht anspricht. Der Kussmund ist sehr schön (als lebenslange Bonnerin habe ich ein sehr positives Verhältnis zu Kussmündern, da er jahrzehntelang im Logo der Stadt Bonn vorkam) – aber die Mauer eben gar nicht, noch dazu eine Backsteinmauer. Der Kussmund hätte auf Samt oder einen anderen edlen Stoff gehört, das hätte zum Inhalt gepasst.

Der Inhalt hat mich sehr angenehm überrascht

Ich denke, dies ist ein sehr schönes Buch vor allem vor hochsensible Menschen. Das sage ich nicht nur, weil ich selbst hochsensibel bin und weiß, dass die Autorin auch hochsensibel ist, sondern weil es darin um Themen gibt, die für hochsensible Menschen besonders interessant sind. Das Wort „Hochsensibilität“ kommt im ganzen Buch überhaupt nicht vor. Und „hochsensibel“ nur einmal auf Seite 85. Ich fand das nicht weiter tragisch.

Es geht darum, sich seiner selbst bewusst zu werden,

eine authenthische Persönlichkeit mit Strahlkraft und Selbstbewusstsein zu entwickeln, die andere fasziniert. Um ein

„Magic“ werden

zu können, ist es aber notwendig, sich mit einigen Schwierigkeiten, wie sie sich in der Hochsensibilität entwickeln, auseinanderzusetzen, wie z. B., sich abzugrenzen, lernen „Nein“ zu sagen, zu seiner Unvollkommenheit zu stehen (der allgegenwärtige Perfektionismus), usw. Die Kapitel bauen dabei ganz logisch aufeinander auf und führen Sie auf ganz stringente Weise zur

„magischen Strahlkraft“

Das alles in einem ziemlich kleinen Büchlein. Aber man hat sehr lange etwas davon, jedenfalls wenn Sie die vorgeschlagenen Übungen und Inspirationen richtig umsetzen. Das kann ja durchaus schon einmal dauern. Manche Übungen fand ich geradezu genial, wie z. B. der „Heldenanzug“ (anzuziehen in Bedrängnis) oder „der Grübelfalle entkommen“ (Probleme auf Wiedervorlage legen und sich aktiv Zeit dafür nehmen, eine Lösung zu finden). Im ersten Kapitel geht es zum Beispiel um eine „nüchterne Bestandsaufnahme“ und darum warum man sich selbst eigentlich dauernd unterschätzt und wie man seine Beziehungen verbessert. Verschiedene Vorschläge habe ich gleich umgesetzt. Jedesmal, wenn ich an einem Spiegel vorbeikam, habe ich mich angelächelt und gesagt „Du bist einfach umwerfend“ – ganz wunderbar. Nach ein paar Mal war ich bester Laune. Auch mit den vorgeschlagenen Komplimenten an andere habe ich es versucht und tatsächlich zu jemandem gesagt „Du bist umwerfend“ – ein phänomenaler Erfolg. Beides will ich auf jeden Fall beibehalten. Und wissen Sie was? Gestern habe ich angefangen, diese Rezension zu schreiben und bin abends tanzen gegangen. Und da kommt doch auf der Tanzbühne ein Mann zu mir und sagt mir, ich hätte so einen einmaligen Hüftschwung, der ihm sehr gut gefalle und dass es den bestimmt nur einmal gibt auf der Welt! Wow, so was habe ich schon seit mindestens 20 Jahren nicht mehr erlebt. Ich bin gleich um ein paar Zentimeter gewachsen … also, 2019 wird das Jahr der Komplimente 😉

Äußerst positiv finde ich die Du-Anrede

für den/die LeserIn. Es stimmt schon, dass der Inhalt dann mehr, bzw. besser bei mir einsickert. Weniger gut hat mir gefallen, wenn die Autorin explizit weibliche oder männliche Leser anspricht, das geriet dann meistens klischeehaft und ich fühlte mich überhaupt nicht angesprochen. Die große Gliederung hätte es übrigens auch nicht gebraucht, bzw. fand ich eher irritierend.

Mein Fazit

Auch wenn es in Du bist umwerfend um ein Thema handelt, das für mich wirklich nicht neu ist und mit dem ich mich im Laufe meines Lebens in den unterschiedlichsten Formen bereits auseinandergesetzt habe (in Form von Büchern, Seminaren, Workshops usw.), und ich mich schon für ziemlich authentisch halte, fand ich dieses kleine Buch trotzdem sehr inspirierend, weil es mich an einige Dinge erinnert hat, die ich vergessen habe und an andere, an denen ich wirklich noch arbeiten könnte (man wird mit sich selbst ja niemals fertig). Mit knapp 15 EUR Kaufpreis ist es sicherlich ein schönes Geschenk.

Ich wünsche Ihnen schöne Festtage! Kommen Sie gut ins neue Jahr!

Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.  

Herzliche Grüße,

Ihre Monika Richrath 

Bildnachweise: Pixabay

Du bist umwerfend – Werde dir deiner selbst bewusst
Sandra Tissot
dielus edition
ISBN 978-3-9819383-2-
14,99 EUR

 

Rauhnächte 2018 – Die Klopfreise zu dir selbst

Rauhnächte 2018 – Die Klopfreise zu dir selbst

Natürlich gibt es im Leben immer Höhen und Tiefen, aber nach der Aufregung mit dem Umzug des letzten Jahres hatte ich gedacht, jetzt käme so eine Art Plateauphase und ich könnte mich nun erst einmal ausruhen … Falsch gedacht. Ganz im Gegenteil wurde ich dieses Jahr so gebeutelt wie noch nie und dazu noch in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit.

Vermutlich werden Sie etwas Ähnliches erlebt haben

Ich beobachte jedenfalls, dass in meinem Umfeld (egal, ob es sich um KlientInnen, Freunde oder Bekannte handelt) die meisten in diesem Jahr ähnlich stressige Berg- und Talfahrten erleben (mit zunehmender Geschwindigkeit zum Jahresende). Offenbar eine Art kosmische Tendenz.

Dabei ging es nicht nur um kurzfristige Befindlichkeitsstörungen, sondern um aufregende Ereignisse, die noch lange nachhallen. Wenn Sie sich schon etwas länger mit Hochsensibilität beschäftigen, dann haben Sie vermutlich schon selbst die Erfahrung gemacht, dass auch positive Aufregung sehr anstrengend sein kann.

Mein Jahr 2018 in Kürze

  • Das erste von mir übersetzte Buch („Heile deine Geburt, heile dein Leben“) ist erschienen (Hat für sehr viel Aufregung bei mir gesorgt)
  • Als Nebeneffekt der Übersetzung habe ich damit begonnen, mich in Matrix Birth Reimprinting coachen zu lassen
  • Meine Liebesbeziehung, die doch ein ganzes Leben lang halten sollte, ist mir abhanden gekommen (aber dafür habe ich eine Freundin gewonnen)
  • Ich habe mit so vielen Menschen geklopft wie noch nie
  • Neue Auftraggeber sind an mich herangetreten
  • Ich habe mich mit TBT coachen lassen
  • Mein drittes Buch, „Die Geheimnisse des gesunden Schlafs“ ist erschienen
  • Ich habe die Mediale Medizin von Anthony William
  • Mir wurde die Wohnung wegen Eigenbedarf gekündigt und ich musste umziehen (was zwar insgesamt supergut gelaufen ist, aber megaanstrengend war und natürlich mit den verschiedensten Stressbelastungen verbunden ist)
  • Ich bin in den Autorinnenclub eingetreten und werde nächstes Jahr auf der Buchmesse in Leipzig mit dabei sein (Wahnsinnig aufregend)
  • Seit mehr als sechs Monaten habe ich eine Zahnentzündung, die nicht in den Griff zu bekommen ist
  • Kurz vor Schluss muss ich mich mit dem erledigt geglaubten Thema der finanziellen Sicherheit auseinandersetzen
  • Ich hatte fast keinen Urlaub

Puh, wenn ich das so schwarz und weiß vor mir sehe, dann wird mir selbst angst und bange. Kein Wunder, dass mir die Puste ausgeht.

Ich ärgere mich aber über mich selbst

Natürlich kommt dies nicht zum ersten Mal vor, es ist leider so, dass es mir mit schöner Regelmäßigkeit passiert, dass ich mir selbst nicht genug Auszeiten nehme. Zum einen liegt es daran, dass ich wirklich gerne arbeite – in einem Test habe ich herausgefunden, dass einer meiner Vorzüge Exzellenz ist, also, gute Arbeit abzuliefern und immer besser zu werden, zum anderen ist es aber wohl so, dass ich das Wohl meiner Klienten häufig über mein eigenes Wohl stelle. Da muss ich noch dran arbeiten …

Ein Beispiel

Zum Jahresende sind sicherlich die meisten Menschen in irgendeiner Form erschöpft von den Anstrengungen des Jahres. Auch wenn ich schon seit Ewigkeiten kein traditionelles Weihnachtsfest mehr feiere, freue ich mich doch schon das ganze Jahr auf die Zeit zwischen den Jahren, einfach, weil dann Zeit zur Erholung ist. Letztes Jahr habe ich mir diese Zeit versagt. Nicht aus reinem Masochismus natürlich. Die Rauhnächte beschäftigen mich nun schon eine ganze Weile. Letztes Jahr hatte ich die Idee einer Klopfreise durch die Rauhnächte und habe dieses auch umgesetzt. Jeden Tag bin ich bei Facebook in einer eigens dafür erstellten Gruppe online gegangen und habe kurze Klopfimpulse gegeben zum jeweiligen Thema des Tages. Ohne großes Schnickschnack und in (rückblickend) ziemlich schlechter Qualität. Es kam trotzdem sehr gut an, wie ich aus den gelegentlichen Kommentaren erfahren habe.

Ich habe aber schon am zweiten Tag gemerkt, dass das einfach nicht richtig war.

Denn ich konnte meine eigene Rauhnacht nicht genießen.

Die Rauhnächte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit

Vielleicht, weil immer mehr Menschen immer weniger mit Weihnachten anfangen können. Oder weil es immer mehr Singles gibt, die der Weihnachtszeit vielleicht eher mit Schrecken entgegensehen, die Rauhnächte aber genießen können … Vielleicht haben auch immer mehr Menschen das Bedürfnis, zu sich selbst zurückzufinden, weil sie sich im immer schneller drehenden Alltag selbst abhanden kommen. Ich kann da nur Vermutungen anstellen. Die Rauhnächte sind jedenfalls ganz wunderbar geeignet, mit sich selbst in Verbindung zu treten, nachzudenken über eigene Wünsche und Bedürfnisse, bewusste Entscheidungen zu treffen (z. B. darüber, wen man im nächsten Jahr gerne öfter sehen möchte und wen weniger, was man aufgeben will, was man braucht und wie man es bekommen kann …) Vielleicht sehnen sich auch immer mehr Menschen nach einer Verbindung mit etwas Höherem … ich kann nur Vermutungen anstellen. Sicher ist jedenfalls: In den Rauhnächten können wir uns wieder mit uns selbst verbinden und es ist uns selbst überlassen, ob wir dem eine spirituelle Bedeutung verleihen wollen oder nicht.

Gerade hochsensible Menschen leben ja häufig vor allem im Kopf

und können sich schwertun mit der spirituellen Dimension – aber es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass gerade sie besonders davon profitieren können. Ob nun so oder so: In den Rauhnächten können wir einen roten Faden für unser Leben finden (vor allem, wenn wir dies regelmäßig tun) und so auch langfristigere Wünsche, Ziele und Projekte umsetzen. Ich möchte auf diesen roten Faden nicht mehr verzichten. Aber ich bin abgeschweift …

Zurück zu meiner eigenen Rauhnachtsreise 2017:

Mir fehlte nicht nur die Muße, in Ruhe über mein eigenes Leben nachzudenken. Ich hatte auch keine Erholungszeit. Als mir die Idee zu der Klopfreise kam, habe ich so großspurig gedacht, „Ach, was machen schon 10 Minuten am Tag“. Die Realität hat mich sehr schnell eines Besseren belehrt. Sicher, die Videos waren nicht sehr lang und erforderten nicht allzuviel Aufwand. Aber ich war im Grunde genommen in der ganzen Zeit nicht frei, ich musste meinen Tag um diese 10 Minuten herumplanen, konnte nicht einfach ausgehen und spontan das tun, wonach mir der Sinn stand. Meine eigenen Rauhnächte kamen dadurch einfach etwas zu kurz. Auch wenn es mir sehr viel Spaß gemacht hat … es war irgendwie ein Arrangement, das für mich schräg war.

Außerdem hatten sich verschiedene Menschen darüber beschwert, dass sie nicht teilnehmen konnten, weil die Reise ausschließlich auf Facebook stattfand.

Darum wird die Klopfreise 2018 anders

Es gibt wieder eine Klopfreise, mit Mitklopfvideos zum jeweiligen Thema des Tages und Anleitungen, was Sie an diesen Tagen sonst noch tun können. Bei den Mitklopfvideos kann es sich um Klopfmeditationen, um geklopfte Switchwörter, von mir verfasste Texte oder anderes handeln. Außerdem habe ich für jeden Tag ein Mitsingvideo ausgesucht (darauf freue ich mich schon ganz besonders). In wesentlich besserer Qualität. Und grundsätzlich in anderer online-Form. Nicht mehr kostenlos, aber zu einem erschwinglichen Preis. Wenn Sie auf der Seite etwas nach unten scrollen können Sie auf dem Reiter „Inhalte“ die beiden ersten Videos ansehen und einen Eindruck davon bekommen, was Sie erwartet.

Wenn Sie mich noch nicht kennen und/oder Lust haben, die Wirkung der Klopfakupressur einfach einmal selbst zu erleben, wäre die Klopfreise auch eine gute Gelegenheit, mich und das Klopfen kennenzulernen. Die Klopfakupressur hilft Ihnen dabei, mehr von dem, was Sie brauchen, in Ihr Leben zu holen, und das loszulassen, was Sie hemmt oder belastet. Ich finde, dass die Klopfreisereise zu dir selbst sehr schön geworden ist. Und ich freue mich riesig darauf, dass ich in diesem Jahr bei meiner Reise als Teilnehmerin mit dabei sein werde. Ich freue mich jetzt ebenfalls schon

auf meine Erkenntnisse dieser Reise.

Denn für mich steht fest: Ich habe noch eine Menge Nachholbedarf in Sachen Selbstfürsorge. Und ich hoffe, wenn ich zwischen den Jahren mal richtig zur Ruhe komme, werden mir noch Dinge einfallen, die ich verbessern kann. Eine Entscheidung habe ich jetzt schon getroffen: Ab 2019 nehme ich nur noch 1–2 neue KlientInnen im Monat an.

Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße und eine schöne Reise,
Ihre
Monika Richrath

Bildnachweise: Pixabay

Die Klopfreise zu mir selbst

Gehen Sie vom 20. Dezember bis zum 6. Januar mit mir auf eine Klopfreise zu sich selbst und finden Sie den roten Faden für Ihr Leben. Ich freue mich auf Sie!

Wie Glauben Berge versetzt – oder Wohnungen herbeischafft

Wie Glauben Berge versetzt – oder Wohnungen herbeischafft

Nach so viel Gesundheitsthemen in den letzten Wochen erzähle ich diese Woche gerne einmal wieder etwas Privates, über eine ausgesprochen gute Erfahrung, die ich mit mir selbst gemacht habe.

Wenn Sie diesem Blog schon längere Zeit folgen, können Sie sich vielleicht noch daran erinnern, dass ich erst letztes Jahr im Oktober in eine neue Wohnung am Waldrand gezogen bin, in der ich mich sehr wohl fühlte und aus der ich auch nicht so schnell wieder weg wollte. Nun, das Leben hatte offenbar anderes mit mir vor …

im September bekam ich eine Kündigung wegen Eigenbedarf

Verrückterweise kam es nicht ganz und gar überraschend für mich, denn einige Wochen zuvor hatte ich ein paar Tage lang das ganz intensive Gefühl „Ich werde hier nicht mehr lange sein“, was ich aber beiseite geschoben habe, als völlig irrationale Panikgefühle. Dazu muss ich noch sagen, dass meine Vermieterin beim Einzug gesagt hatte, ich bräuchte mir keine Sorgen zu machen, dass jemals eine Kündigung wegen Eigenbedarf käme – was natürlich dazu führte, dass mir immer klar war, dass es einmal so kommen könnte. Und so war es dann ja auch …

Die Nacht nach dieser Ankündigung konnte ich kaum schlafen

Ich fühlte mich hochgradig bedroht und hatte einen Megastress. Es geht mir so gut in der Nähe des Waldes, hier ist ein absoluter Sehnsuchtsort für mich. Trotzdem habe ich schon in dieser Nacht begonnen, die ganze Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Ganz automatisch habe ich mit allen Dingen beschäftigt, die mir an der Wohnung nicht gefallen. Vor allen Dingen die winzige Küche, die wohl eher für einen 2-m großen Telekom-Manager gedacht ist, der kaum jemals etwas kocht, war von Anfang an eine echte Herausforderung für mich … aber es gab noch allerhand Anderes. Kurz und gut, am nächsten Morgen

war ich bereit für etwas Neues

Zum Glück bin ich unglaublich flexibel 😉 Meine Vermieterin hatte mir übrigens eine andere Wohnung angeboten, die für ihre Tochter nicht passte, die jedoch in einem anderen Stadtteil liegt (genau genommen, in dem Staddteil, von dem aus ich an den Wald gezogen bin und in den ich partout nicht zurückwollte), die aber noch nicht bezugsfertig war. So hatte ich vielleicht einen Monat Zeit, etwas Neues zu finden. Ich habe keine Ahnung, wieviel Wohnungssuchende auf eine Wohnung kommen in Bonn, aber die Wohnungssituation war hier schon immer sehr angespannt, wegen der vielen Studenten. Der Flüchtlingszuzug hat die Lage natürlich noch weiter verschärft. Zunächst verfiel ich in Apathie. Zwar studierte ich Wohnungsangebote im Internet, aber die Preise verursachten mir eher Schnappatmung und aus dem letzten Jahr hatte ich noch sehr gut in Erinnung, wie beliebt Selbstständige bei Vermietern sind … Dazu kam noch, dass meine „alte“ Wohnung im vergangenen Jahr durch den hochwertigen Standard selbst für die Verhältnisse meiner Stadt (die schon immer mit die höchsten Mieten in Deutschland hat) deutlich über dem Durchschnitt lag. Mittlerweile aber sind die Mieten so angestiegen, dass der Preis jetzt normal ist, aber ohne den gehobenen Standard …

Bis eine Freundin mir ein günstiges Wohnungsangebot schickte in der Gegend, in der ich gerne wohnen wollte, das ich einfach nicht ignorieren konnte und auf das ich mich kurzerhand bewarb. Zu diesem Zeitpunkt fühlte ich mich trotzdem immer noch sehr bedroht und war schon halb entschlossen, diese Wohnung unbedingt zu nehmen, wenn sie nur halbwegs in Frage käme … Das Leben hat mich aber eines anderen belehrt. Im Augenblick wohne ich zwar in einer 1-Zimmer-Wohnung, diese besteht jedoch aus einem sehr großen Zimmer. Es ist ja immer ein wenig schwierig bei Besichtigungen, viel zu viele Menschen schieben sich durch Räume, man hat nicht wirklichZeit, den Ort zu erspüren. Ich nehme mir das immer wieder vor, aber scheitere in der konkreten Besichtigungssitution immer wieder. Ich habe keine Ahnung, ob meine Hochsensibilität in diesen Augenblicken eher hinderlich ist oder nützlich. Nach meinen jüngsten Erfahrungen würde ich aber eher sagen: nützlich.

Die nun zu besichtigende Wohnung verursachte mir nämlich irgendwie Beklemmungen, ohne dass ich hätte genau sagen können warum. Sie hatte den von mir gewünschten traumhaften Blick auf den Wald, eine wunderbare Küche, in der ich hätte schön kochen können, einen Parkettboden, aber Teppichboden im Schlafzimmer und die Hälfte der Badewanne wurde von einer riesigen Gastherme eingenommen, das ging gar nicht, ich konnte das Badezimmer gar nicht betreten und prallte schon bei Anblick dieses Monstrums zurück. Meine Vorsätze zerstoben wie Sand im Wind. Natürlich gab es auch jede Menge Mitbewerber (viel zu viel für den vorhandenen Raum), von denen sich einer hartnäckig an die Fersen der Vermieterin geheftet hatte. Ich hätte diese Wohnung vielleicht bekommen können (mit einer Eigenbedarfkündigung hat man vielleicht so etwas wie einen Mitleidsbonus), aber letzten Endes habe ich nicht einmal meine Unterlagen eingereicht, wegen dieses Beklemmungsgefühls. Mir wurde klar, dass – Notlage hin, Notlage her – ich nur einen Ort auswählen kann, an dem ich mich wirklich richtig wohlfühle. Vielleicht ist das ein bisschen albern oder banal, aber so ein Umzug kostet jede Menge Energie, von der ich immer noch viel zu wenig habe. Diese Besichtigung hatte aber zumindest den Effekt, dass ich aus meiner Lethargie erwachte und mir zwei weitere Wohnungen ansah. In einer davon (palastuöse 3 Zimmer mit Wohnküche) spürte ich ein Gefühl von Entfaltung im Brustraum, in der dritten wieder Beklemmungen in der Herzgegend.

In der Zwischenzeit quälte ich mich mit Fragen wie

„Soll ich nicht doch nach X ziehen?“ „Nochmal diesen Wohnungsuchstress stehe ich nicht durch!“ „Und wenn ich einfach hier bleibe – selbst wenn ich vorübergehend keine eigene Wohnung habe?“ Auf keine dieser Fragen hatte ich eine Antwort. Eines Tages fiel mir beim Aufräumen „Das kleine Buch der Antworten“ in die Hände. Also stellte ich die Frage: „Soll ich nach x ziehen?“ Die Antwort des Buches „Das wäre ein Kompromiss.“ Natürlich habe ich sehr geschmunzelt. Ich habe dem Buch eine weitere Frage gestellt: „Soll ich hier am Wald bleiben?“ Die Antwort des Buches hat gelautet „Das gibt dir Kraft.“ Genau das war die Antwort, die ich gebraucht hatte.

Die Nähe zum Wald gibt mir Kraft

wie nichts sonst. Und ich würde nicht wegziehen, bloß weil woanders eine Wohnung verfügbar wäre. Außerdem würde dann jemand anderer über mein Leben bestimmen. Das wollte ich nicht. Lieber würde ich ein paar Wochen bei einer Freundin unterkriechen.

Ich war also felsenfest entschlossen

in dieser Ecke meiner Stadt zu bleiben. Am darauffolgenden Wochenende war ich auf einem auf einem Stadtteilfest und habe etwas gemacht, was ich immer schon mal machen wollte: Ich habe mir aus der Hand lesen lassen. Das war echt ziemlich krass, weil die Handleserin zu mir sagte, sie sehe einen Umzug in den nächsten 1–2 Jahren. „Oh“, habe ich etwas überrascht gesagt, „Der steht unmittelbar bevor“. Sie studierte dann eingehend meine Hand und sagte, „Es gibt keine Probleme“ und noch „Sie kommen an einen guten Ort“, und das hat mich darin bestärkt, dass alles gut ist und ich alles daran setzen sollte, hier zu bleiben.

Ein paar Tage später bekomme ich eine E-Mail

des Immobilienmaklers der einzigen Wohnung, die mir wirklich gefallen hat. (Zwar nicht direkt am Waldrand, dafür aber mit Blick auf den Wald und viel viel Himmel …) Der Hausverwalter möchte mich kennenlernen … ein paar Tage später habe ich meinen neuen Mietvertrag unterschrieben

und dem Himmel gedankt.

Es kann also doch ganz leicht gehen, selbst wenn die äußeren Umstände dagegen sprechen zu scheinen. Und ich glaube, dass mir zwei „Dinge“ dabei besonders geholfen haben: Ich hatte keine Angst (z. B. auf der Straße zu landen) und ich war felsenfest entschlossen, in dieser Ecke meiner Stadt zu bleiben. Komme, was wolle …

Haben Sie auch schon einmal etwas erreicht durch schieren Willen? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare. 

 Herzliche Grüße,

Ihre Monika Richrath 

Bildnachweise: Pixabay

Mediale Medizin – eine Rezension

Mediale Medizin – eine Rezension

Das Buch „Mediale Medizin“ wurde mir von einer Klientin empfohlen und es ist in meinem Leben eingeschlagen wie eine Bombe.

Der Autor des Buches Mediale Medizin* ist Anthony William, der die Meinung vertritt, dass ein Großteil der heute bestehenden unerklärlichen Erkrankungen wie Fibromyalgie, Hashimoto, Nebennierenschwäche, MS, Diabetes Typ 2 etc. durch Viren ausgelöst werden, z. B. den Eppstein-Barr-Virus. Ich war sofort wie elektrisiert, als ich das hörte, denn in meinen frühen 30ern hatte ich geschlagene eineinhalb Jahre mit Pfeifferschem Drüsenfieber zu tun. Mir wurde schlagartig klar, dass

es mir bislang nicht gelungen ist, eine grundsätzliche Verbesserung meines Gesundheitszustandes zu erreichen

trotz mehrjähriger Heilpraktiker-Behandlungen, die mir zwar irgendwie geholfen, aber immer nur zu graduellen Verbesserungen geführt haben. Könnte dieses Buch vielleicht der Schlüssel für meine Gesundheit sein?

Das Buch ist zu einem besonderen Zeitpunkt in mein Leben gekommen: Gerade hatte ich am online Healing-Kongress teilgenommen, wo viele hochkarätige Speaker iwie Bruce Lipton, Joe Diszpenza, Deepak Chopra und andere zum Thema Heilung gesprochen haben. Eine sehr deutliche Aussage haben alle getroffen:

es gibt keine Autoimmunkrankheiten

dass der Körper sich NIEMALS selbst angreift und alles, was er tut, immer nur tut, um etwas anderes zu verhindern, was er als noch schlimmer erachtet. Anthony William war übrigens bei dem Kongress auch dabei.

Ich habe dieses Buch daher verschlungen. Danach ging es mir zwei Tage lang ziemlich blendend und hatte ich plötzlich ein ganz anderes Verhältnis zu meinem Körper, ich kann gar nicht sagen, welche unglaubliche Last von mir gefallen ist beim Gedanken daran, dass ich nicht schuld bin am Zustand meines Körpers. Es war phänomenal!

Für mich war der Inhalt des Buches wirklich überzeugend und plausibel (zumal ich gefühlt die Hälfte der in diesem Buch vorkommenden Krankheiten habe …)

Das Buch ist in vier verschiedene Teile gegliedert

Im ersten Teil geht es um Anthony William selbst, in dem er seinen beschwerlichen Weg als medizinisches Medium beschreibt und es um Grundsätzliches zu unerklärlichen Krankheiten geht.

Im zweiten Teil erfahren wir allerhand Wissenswertes über den Eppstein-Barr-Virus und den Zusammenhang mit Fibromyalgie, dem chronischen Müdigkeitssyndrom, Multiple Sklerose, Lupus, Hashimoto Thyreoidits, Tinnitus, Rheumatische Arthritis und Schwindel.

Im dritten Teil geht es um weitere unerklärliche Erkrankungen wie Typ 2 Diabetes, Hypoglykämie, Nebennierenschwäche, Candida, Migräne. Ein sehr ausführliches Kapitel befasst sich mit dem Varizella-Zoster-Virus (Gürtelrose), das ebenfalls für viele Folgeerkrankungen sorgen kann wie Jucken, Brennen, Krämpfe, Kopfschmerzen, chronische Migräne, Faszialisparese, Frozen Shoulder, Dickdarmentzündung, kraniomandibuläre Dysfunktion und Lyme Borreliose.

Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit ADHAS und Autismus. Es geht ebenfalls um Posttraumatische Belastungsstörungen, Depressionen, PMS und Menopause.

Bei allen hier aufgezählten Erkrankungen geht es dabei immer um die möglichen Ursachen und was sich dagegen tun lässt.

Im vierten Kapitel geht es dann um das Wiederherstellen der Darmgesundheit. William empfiehlt täglich einen halben Liter frischgepressten Selleriesaft.

Am Anfang war ich ganz bitterlich enttäuscht (ehrlich gesagt, hätte ich das Buch am liebsten in eine Ecke gepfeffert), weil Sellerie schon immer ein absolutes Bääähhh-Gemüse für mich ist. Ich habe mich trotzdem darauf eingelassen und: es wirkt! Dazu später mehr.

Im vierten Teil geht es ebenfalls um Nahrungsmittel oder Nahrungsmittelbestandteile, die es zu vermeiden gilt: Gluten, Milchprodukte, Soja, Rübenzucker, Rapsöl, Schweinefleisch, um mal die wichtigsten zu nennen. Und natürlich beschäftigt sich dieses Kapitel  mit Schwermetallbelastung und den Dos und Don’ts zur Entgiftung.

Meiner Meinung nach ist das Buch ausgezeichnet dafür geeignet, sich schon einmal selbst auf den Weg zu machen, denn es gibt zu jeder Erkrankung Empfehlungen für Nahrungsmittel, die bevorzugt verzehrt werden als auch Nahrungsergänzungsmittel, die den Heilungsprozess unterstützen.

Zwei Schwächen hat das Buch allerdings:

Zum einen habe ich ganz schmerzlich ein Schlagwortverzeichnis vermisst. Es wäre nützlich gewesen bei der Fülle der besprochenen Krankheiten.

Zum anderen weiß der Autor zwar um die eingeschränkte Entgiftungsfähigkeit der Leber bei vielen der angesprochenen Erkrankungen, hat es aber leider versäumt bei den ganzen Tipps zur Entgiftung darauf hinzuweisen, dass diese für viele Menschen aufgrund der geringen Entgiftungsfähigkeit gar nicht möglich sind, weil dies zu einer schlagartigen Verschlechterung des eigenen Befindens führen kann. Von daher habe ich mich überhaupt nicht mit der vorgeschlagenen Detox-Kur über 28 Tage beschäftigt, sondern mir einen ganz eigenen Ansatz überlegt. Wie viele andere Menschen vertrage ich nämlich nur wenig rohes Obst und Gemüse, welche für Anthony William ein Pfeiler auf dem Weg zur Heilung sind.

Das ganz besondere an diesem Buch ist,

dass Anthony William ein medizinisches Medium ist und Krankheiten bei anderen Menschen erkennen kann seit er vier Jahre alt ist.  Ich sehe und fühle schon förmlich jetzt, dass viele Stirnfalten meiner HSP-LeserInnen sich irritiert runzeln werden, weil sie sich gerne auf die Wissenschaft und ihre Errungenschaft verlassen.

Anthony William hat sein Wissen von einer anderen Ebene erhalten und die Wissenschaft hat zur Zeit keine Mittel und Wege, diese Behauptungen zu überprüfen. Bislang ist z. B. das Eppstein-Barr-Virus im Körper nicht mehr nachweisbar, lediglich ein Antikörpertest kann Aufschluss darüber geben, ob man eine Infektion mit diesem Virus durchlaufen hat.

Ich habe mich dafür entschieden, mich darauf einzulassen, denn meine letzten 20–30 Jahre waren gesundheitlich mehr als schwierig. Seit einem Jahr habe ich so viel in meinem Leben in Ordnung bringen können und es wäre an der Zeit, dass auch meine Gesundheit von der Ordnung erfasst wird. Ich bin weder mit der Schul-, noch mit der Alternativmedizin wirklich weitergekommen. Ich habe nichts zu verlieren. Daher habe ich mich entschieden, diesem Mann mein Vertrauen zu schenken.

HPU/KPU wird übrigens von Anthony William nicht erwähnt oder benannt, aber die mit der HPU verbundenen notwendigen Nahrungsergänzungen Zink*, Mangan und aktives Vitamin B6 tauchen immer wieder auf.

Übrigens fand ich kürzlich in einem anderen HPU-Buch alle diese Zusammenhänge ebenfalls angesprochen, wenn auch nicht so verbunden wie hier. Um Hochsensibilität geht es in diesem Buch überhaupt nicht, aber als geneigteR hochsensibleR LeserIn kann man sich ja an allen fünf Fingern abzählen, dass jedwede Zustände durch die  Hochsensibilität verschärft werden.

Bevor Sie nun losstürzen und sich die Nahrungsergänzungen besorgen, die für Ihre Erkrankungen notwendig sind, warten Sie doch noch meinen Blogbeitrag für die nächste Woche ab. Ich habe mich richtig in diesen neuen Weg hineingestürzt und werde über meine ersten Erfahrungen mit der Heilung nach Anthony William berichten und auch über die Erfahrungen, die ich mit den Nahrungsergänzungen gemacht habe, das war nämlich wirklich nicht ohne und erspare ich Ihnen sehr gern 😉

Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Bildnachweise: Pixabay

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