Wie ich meine Hochsensibilität entdeckt habe

Wie ich meine Hochsensibilität entdeckt habe

Die Tage ist mir im Netz ein Test über den Weg gelaufen, der für meinen eigenen Weg eine Schlüsselrolle gespielt hat.

Ich glaube, ich habe noch nie erzählt, wie ich eigentlich herausgefudnen habe, dass ich hochsensibel bin. Dies ist eine gute Gelegenheit, es nachzuholen.

In der zweiten Hälfter der 1990er war ich schon unterwegs in Richtung meines mittlerweile 3. Burnouts und habe versucht, so viel wie möglich über mich herauszufinden.

Eines Tages stieß ich im Internet auf eine englischsprachige Seite, die Keirsey.com heißt, auf der man einen Persönlichkeitstest machen konnte (damals unentgeltlich).

Bei diesem Test geht es um

vier verschiedene Temperament-Grundtypen:

Artisan, Guardian,  Idealist, Rational. Diese lassen sich auch wieder jeweils in 4  verschiedene Grundtypen unterteilen, die jeweils mit einem Kürzel bezeichnet werden:

Artisan: Promoter (ESTP), Performer (ESFP), Crafter (ISTP), Composer (ISFP)

Guardian: Supervisor (ESTJ), Provider (ESFJ), Inspector (ISTJ), Protector (ISFJ)

Idealist: Teacher (ENFJ), Champion (ENFP), Counselor (INFJ), Healer (INFP)

Rational: Fieldmarshal (ENTJ), Inventor (ENTP), Mastermind (INTJ), Architect (INTP).

Ich denke, dass ich so gerne Persönlichkeitstest machte, war auch der Tatsache geschuldet, dass ich keine richtige Vorstellung davon hatte, wer ich eigentlich war und von mir  selbst ohnehin nur ein sehr verzerrtes Bild hatte, weil ich meine vermeintlichen schlechten Eigenschaften überdeutlich wahrnahm, mir meiner positiven Qualitäten aber in keinster Weise bewusst war.

Ich habe also diesen Test gemacht und mein Testergebnis war:

Idealist Healer

Dort stand damals auch, dass nur 1 % aller Menschen zu diesem Typ gehören. Ich war wie vom Donner gerührt. Audrey Hepburn (mit der ich mich Zeit meines Lebens irgendwie verwandt gefühlt habe) sollte übrigens auch eine idealistische Heilerin sein.

Nur 1 %

Das erklärte alles. Das erklärte, warum ich mich so anders fühlte als alle anderen. Ich WAR anders. Es lag nicht daran, dass ich irgendwie unfähig war, mit anderen zurecht zu kommen (obwohl das ja auch eine sehr lange Zeit in meinem Leben tatsächlich so war), oder dass ich mir etwas einbildete, es war tatsächlich so.

Eine zentnerschwere Last fiel von meinen Schultern

Die Last meines eigenen Selbsts, die Last meines bisherigen Lebens. Ich hatte die Erklärung für mich selbst gefunden. Und ich SOLLTE wohl so sein, ich war offenbar so gedacht, das heißt, das meine bisherigen Erfahrungen, so bitter sie vielleicht gewesen waren, einen Sinn hatten (auch wenn ich ihn vielleicht erst einmal nicht erkennen konnte).

Falls ich jemals in die Verlegenheit kommen sollte, mein Leben auf fünf Schlüsselmomente reduzieren zu müssen, dann wäre dies mit Sicherheit einer. Denn dies war der Moment, in dem ich begann, Vertrauen zu fassen. Vertrauen in mich selbst, in die Welt und ja, auch ins Universum. Es war ja sozusagen alles gut.

Wenn Sie mögen schauen Sie sich die Seite mal an, ich weiß nicht, ob es die englische Sprache ist, aber jedes Mal, wenn ich lese, was dort über den Idealist Healer steht, werde ich total gerührt …

Da der Text ja auf englisch war, habe ich noch weiter nach dem Test in deutsch gesucht und habe diesen Test auch gefunden. Dort bekam ich sogar noch die Abkürzung INFP mit auf den Weg. Damit habe ich dann weiter gegoogelt und bin ganz schnell irgendwo in einem Forum gelandet (von denen es damals noch viele gab). Dort tauchte dann ganz schnell

der Begriff „hochsensibel“

auf.  Ach?  Diese Bezeichnung war mir vollkommen neu, aber natürlich sofort einsichtig. Dort wurde das Buch von Elaine Aron erwähnt, das damals das einzige erhältliche Buch zum Thema war. Ich habe es mir sofort bestellt, mich innerhalb von zwei Tagen hindurchgefräst. Aber dann

war es das leider für die nächsten Jahre.

Obwohl ich mich zu 100 % erkannte und endlich gesehen fühlte, fing ich zunächst einmal gar nichts mit diesem Wissen an. Es war mir damals nicht klar, dass

Erkennen ein wichtiger Schritt

ist, aber eben nur ein winzigkleiner Schritt im Vergleich zu den vielen Schritten, die die Integration und Umsetzung in das eigene Leben mit sich bringt. So hat es alles in allem noch ein paar Jahre gedauert, bis ich bereit war, mein Leben meiner Hochsensibilität anzupassen und nicht umgekehrt. Heute weiß ich

die Umsetzung ist ein lebenslanger Prozess

der nie aufhört, aber manche Schritte sind eben größer und wichtiger als andere. Das Klopfen hat mir dabei wirklich sehr geholfen, weil ich so zu mir selbst gekommen bin, und begonnen habe, mich selbst wichtig zu nehmen meine eigenen Bedürfnisse nicht mehr in den Hintergrund zu stellen, sondern mich vielmehr von ihnen leiten lasse.

Wie haben Sie herausgefunden, dass Sie hochsensibel sind? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

P.S. Der Test beruht übrigens auf Persönlichkeitstypen, die C.G. Jung entwickelt hat und dann von Isabel Briggs Myers/Katharine Cook Briggs zum Myers-Briggs Typenindikator und David Keirsey zum Keirsey Temperament Sorter weiterentwickelt wurden.

Ich mache diesen Test immer wieder mal ganz gerne zwischendurch und bin mittlerweile nicht mehr so auf die „Heilerin“ festgelegt, sondern finde mich gelegentlich auch in der „Beraterin“ wieder. Das passt ja auch gut 🙂

Bildnachweise: Pixabay

So vermeiden Sie als HSP Überforderung in der Selbstständigkeit – 9 Tipps

So vermeiden Sie als HSP Überforderung in der Selbstständigkeit – 9 Tipps

Ich habe es schon oft geschrieben – und werde es vermutlich viele, viele weitere Male schreiben – dass für viele hochsensible Menschen die berufliche Selbstständigkeit der einzige Weg ist, um überhaupt am Berufsleben partizipieren zu können.

Allerdings ist es mit der Entscheidung zur Selbstständigkeit nicht getan, ganz im Gegenteil. Damit die Selbstständigkeit von Anfang an ein Sprungbrett und nicht zur Falle gerät, gibt es einiges zu beachten. Hier habe ich 9 Tipps für Sie, wie das gelingen kann.

1. Sorgen Sie für Ihre finanzielle Sicherheit

Dies ist ein äußerst essentieller Punkt. Hochsensibilität hat ja immer zu tun mit einem erhöhten Stressaufkommen und vor allen Dingen Geldstress hat man in der Selbstständigkeit meistens – zumindest am Anfang – reichlich. Zumindest wenn man alleinstehend ist oder ausschließlich für den eigenen Unterhalt aufkommt (und vielleicht noch für den von Kindern).

Es dauert seine Zeit, eine erfolgreiche berufliche Selbstständigkeit aufzubauen. Es ist daher absolut sinnvoll, sich mehrgleisig aufzustellen und mehrere Einkommensquellen zu haben. Dabei muss es sich nicht unbedingt um ein festes Gehalt handeln. Es könnten z. B. ein oder mehrere Nebenjobs sein, der Verkauf von Waren, Affiliate-Provisionen oder auch der vorübergehende Bezug von Leistungen des Jobcenters. Im Internet gibt es zahlreiche Plattformen wie freelancer.com, upwork usw., auf denen man online Jobs finden kann, die man für Menschen irgendwo auf der Welt bei sich zuhause erledigt (nein, ich spreche nicht von Heimarbeit). Das ist äußerst praktisch, wenn auch nicht immer gut bezahlt, aber eine tolle Möglichkeit, Einkommen zu generieren.

Unter Selbstständigen geht die Weisheit um, dass man erst nach 5 Jahren weiß, ob das Business funktioniert. Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen. Man kann den Zeitraum möglicherweise abkürzen und das bringt mich gleich zu Punkt

2. Suchen Sie sich von Anfang an Unterstützung

Dies ist ein Fehler, den ich gemacht habe und es war ein wirklich schwerwiegender Fehler. Hätte ich nicht erst im dritten Jahr in ein wirkungsvolles Coaching investiert, wäre es vielleicht schneller gegangen. Aber auch nur vielleicht. Denn Sie benötigen Zeit für Ihr inneres Wachstum, das Emporwachsen und Sichtbarwerden. Das Sich-Sichtbar-Machen ist für viele Hochsensible nicht einfach. Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass sich dieser Prozess wirklich beschleunigen lässt. Es ist ja nicht nur so, dass Sie einfach etwas tun, sondern eher etwas, was Sie sind oder etwas, was Sie werden. Vor allem, wenn Ihr Herzblut in Ihrem Geschäft steckt, wovon ich jetzt einfach mal ausgehe.

Aber ich bin abgeschweift. Sie brauchen Unterstützung von Anfang an und zwar von einer Person, die sich auskennt in Ihrem Bereich.

Ich habe mich zu Beginn meiner Selbstständigkeit auf ein KfW-Coaching verlassen, weil ich das bekommen konnte. Das war zum großen Teil rausgeschmissenes Geld, weil die Coaches nur auf gewerbliche Selbstständigkeit fokussiert waren und vor allen Dingen nicht an meine „Geschäftsidee“ glaubten und von meiner Zielgruppe „hochsensible Menschen“ hielten sie schon gar nichts. Rückblickend kann ich sagen, dass mir das teilweise sogar eher geschadet hat. Außerdem hatten sie null Ahnung vom Internetmarketing …

Lassen Sie sich daher von Anfang an coachen (und achten Sie auch möglichst darauf, dass Ihr Coach Ihre Präferenzen bedienen kann (wenn Sie sich zum Beispiel möglichst wenig im internet aufhalten wollen, brauchen Sie jemanden, der sich darauf spezialisiert hat). Das ist supergut angelegtes Geld, das Sie vielfach zurückbekommen.

3. Arbeiten Sie an Ihren Glaubenssätzen

Am besten von Anfang an und nicht erst dann, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und die Klienten ausbleiben. Selbstsabotage ist ziemlich weit verbreitet unter den Menschen. Als SelbstständigeR schadet man sich damit enorm. Kürzlich habe ich zwei Audidateien zum Löschen von selbstsabotierenden Glaubenssätzen erstellt (eine Trance-Reisen-Version und eine Klopfversion), in denen es darum geht, von den Eltern und anderen übernommenen (oder auch selbstgestrickte) Selbstsabotageprogramm zu löschen und sie durch erfolgsbejahende Glaubenssätze zu den Themen Erfolg, Wohlstand, Selbsttausdruck und Selbstermächtigung zu ersetzen. Wenn Sie die Klopfakupressur einmal ausprobieren möchten, haben Sie hier die Möglichkeit, kostenlos die Basics zu lernen.

4. Trennen Sie Arbeit und Freizeit strikt voneinander

Sorgen Sie z. B. dafür, dass der Computer nach Möglichkeit nicht im Schlafzimmer steht (falls doch, sollte er vom Bett aus nicht zu sehen sein!). Ein eigenes Arbeitszimmer wäre natürlich ideal.

Schaffen Sie sich explizite Freizeitklamotten für Zuhause an, die Sie nie draußen anziehen würden. Ich ziehe mir nach der Erledigung meiner Tagesarbeit z. B. immer einen bestimmten Pullover und eine bestimmte kuschelige Hose an, um mir selbst zu zeigen, dass jetzt Feierabend angesagt ist.

5. Setzen Sie sich niemals (wirklich niemals!) in diesen Freizeitklamotten oder im Schlafanzug an den Computer

Respektieren Sie die eigenen von Ihnen gesetzten Zeiten. Seien Sie sich selbst ein guter Arbeitgeber (oder eine gute Arbeitgeberin)!

6. Legen Sie ein Ende Ihres Arbeitstages fest

und halten Sie sich daran – ebenso wie an das Wochenende. Ihre Kraft und Ihre Energie sind Ihr kostbarstes Gut. Sie sollten sie auch so behandeln, indem Sie dafür sorgen, dass Ihnen ausreichend Regenerationszeit zur Verfügung steht.

7. Reservieren Sie feste Tage für eigene Belange

An diesen Tagen können Sie Dinge erledigen wie Arztbesuche oder Behördengänge, aber Sie haben damit auch einen Zeitraum zur Verfügung, um Ihre Selbstständigkeit voranzutreiben. Das ist Zeit, in der Ihre Kreativität zum Zuge kommt, Sie sich neue Dinge überlegen können, Aktionspläne erstellen usw. Diese Dinge fallen im normalen Alltagsgeschäft nämlich schnell unter den Tisch. Das sorgt für sehr viel Stress. Das muss nicht sein. Und vor allen Dingen: verteidigen Sie diese Zeit mit Zähnen und Klauen. Diese Zeit ist tendenziell immer sehr bedroht, weil man nur allzu schnell bereit ist, sie für Klienten zu opfern. Ich halte das für einen Fehler und betrachte diese Zeit mittlerweile als ebenso wichtig wie die Zeit für Klienten.

8. Sorgen Sie für ausreichende Bewegung

In der Regel sitzt man als SelbstständigeR sehr, sehr viel am Schreibtisch, oft auch noch ziemlich angespannt. Sorgen Sie für viele Pausen: eine alle 1,5 Stunden (wie in der Schule). Denken Sie daran, dass Sie dies in Ihrem letzten Job gebraucht hätten und nicht bekommen haben. Jetzt sind Sie in der Lage, es sich selbst zu geben 😉 Machen Sie Gymnastik, gehen Sie laufen, schwimmen, was auch immer. Bewegen Sie sich möglichst viel. Das hilft Stress abzubauen.

9. Nehmen Sie sich ab und zu einfach mal frei!

Ich finde es unschlagbar, ab und zu einfach mal herumbummeln zu können, während die meisten anderen Menschen arbeiten müssen. Dann liebe ich meine Selbstständigkeit am meisten und fühle mich wie ein Glückspilz. Ein unschlagbares Gefühl!

Was hat sich für Sie als unverzichtbarer Faktor gegen Überforderung in der Selbstständigkeit erwiesen? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

Bildnachweise: Pixabay

Was Überforderung mit Bindungserfahrungen zu tun hat

Was Überforderung mit Bindungserfahrungen zu tun hat

In der letzten Zeit bin ich einer überwältigenden Fülle von aufregenden Informationen begegnet, die ich hoffentlich so nach und nach auf diesem Blog aufbereiten und Ihnen zur Verfügung stellen kann.

Sehr spannend ist zum Beispiel der Zusammhang zwischen erlebten

Bindungserfahrungen in der Familie

und einer als grundsätzlich und absolut erlebten Überforderung. Es stellt sich natürlich die Frage, inwieweit dies mit der eigenen Hochsensibilität zusammenhängt, oder ob sie vielleicht durch den permanenten Stress verstärkt wird? Mir scheint, dass dies einer der wichtigsten Artikel ist, die ich seit dem Bestehen meines Blogs überhaupt geschrieben habe.

Wie ein Schwamm

Vielleicht haben Sie schon einmal gehört, dass das, was wir in den ersten Lebensjahren erleben, prägend ist für unser ganzes späteres Leben. Im Alter von zwei bis sechs Jahren befindet sich das kindliche Gehirn im Delta- und Thetazustand. Zum Vergleich: Wenn wir meditieren oder tiefenentspannt sind, befindet sich unser Gehirn bei 3–8 Hz im Thetazustand, der Deltazustand tritt bei 0,4–3 Hz bei Bewusstseinszuständen wie Tiefschlaf, Tiefenhypnose oder Trance auf. Leichte Entspannung entspricht hingegen dem Alpha-Bereich von 8–12 Hz. Unser ganz normales Alltagsbewusstsein hingegen bewegt sich im Beta-Zustand bei einer Frequenz von 13–21 Hz. Bei erhöhter Alarmbereitschaft verändert sich die Frequenz noch weiter in einen Bereich von 21–38 Hz.

Bei den Delta- und Thetazuständen des Gehirns handelt es sich um sog.

hypnogogische Trancezustände.

In diesen Zuständen wird alles, was das Kind wahrnimmt und erfährt, ohne Bewertung im Unterbewusstsein  (was eigentlich ein Unbewusstsein ist) abgespeichert. Hypnotherapeuten rufen diese Gehirnzustände in der Hypnose hervor, um neue Verhaltensweisen im Unterbewusstsein ihrer Klienten zu verankern.

Allerdings beginnt das Kind erst im Alter von sieben Jahren ein analytisches Bewusstsein für sich selbst zu entwickeln. Für das Kind ist daher erst einmal

alles wahr und richtig, was es hört und sieht.

Und es kann gar nicht anders, als alles, was es erlebt, in einen direkten Zusammenhang mit sich selbst zu setzen, weil ihm die Voraussetzungen dafür fehlen, etwas kritisch zu prüfen und es dann vielleicht zu verwerfen. Natürlich wird immer auch versucht, das Erlebte in einen Kontext einzuordnen, z. B., ich bin schuld, weil der Vater oder die Mutter sich ärgern oder weil ich nicht genüge, ist der Vater oder die Mutter vielleicht weggegangen. Sie sehen es schon:

So entstehen Glaubenssätze, die unser ganzes Leben blockieren

Ist dieser Glaubenssatz erst einmal entstanden, werden wir immer wieder neue Erfahrungen anziehen, die diesen Glaubenssatz zu bestätigen scheinen. Und jede neue Erfahrung sorgt dafür, dass sich das Erlebte wahr anfühlt.

Die meisten Glaubenssätze entstehen natürlich im Zusammenhang mit dem, was wir in unseren ersten Lebensjahren erfahren – meistens in der Familie.

Angeblich sollen 50% aller Menschen in Deutschland

in sicheren Bindungsmustern aufwachsen,

das bedeutet, dass sie sich als Kinder in der Famillie  sicher und geborgen fühlen. Natürlich gibt es auch mal Streit, das kann ja gar nicht ausbleiben. Aber im Prinzip dürfen sie Kind sein und die Eltern sind die Erwachsenen.

Seinerzeit war es die einzige offizielle Zahl, die ich finden konnte. Ehrlich gesagt halte ich sie für utopisch, aber das macht im Augenblick nichts. Gehen wir also davon aus, dass im Umkehrschluss die übrigen 50% aller Menschen in Deutschland in Familien aufwachsen, in denen sie sich einfach nicht sicher fühlen. (Wenn Sie mehr über die verschiedenen Bindungsmuster erfahren wollen, lege ich Ihnen diesen Artikel ans Herz).

Sicherheit ist eine der grundlegendsten Erfahrungen unseres Lebens

oder eben das Fehlen derselben.

Alles beginnt mit der Überforderung unserer Eltern (Wir könnten den Faden natürlich noch weiterspinnen zu den Großeltern und Ur-Großeltern, aber das führt jetzt einfach zu weit). Gehen wir einfach davon aus,

dass unsere Eltern überfordert sind

mit der eigenen Lebenssituation. Das kann viele Ursachen haben, z. B. traumatische Kriegserfahrungen, Bindungsschwierigkeiten, Krankheiten, fehlendes Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse usw. Vielleicht waren die Eltern noch gar nicht bereit für eine feste Bindung, haben dann aufgrund einer ungewollten Schwangerschaft doch geheiratet, und noch weitere Kinder bekommen, ohne jemals das ganze Konstrukt zu hinterfragen. Dies ist

eine denkbar ungünstige Ausgangssituation.

Es kann natürlich auch sein, dass die Hochsensibilität eines Elternteils das Famillienleben beeinflusst, so dass sich vielleicht ein Elternteil zum inneren Rückzug entschließt, während ein anderer Elternteil die Situation durch aggressives Verhalten zu verändern versucht . Vielleicht werden die Eltern es einander übelnehmen, einander  „in die Falle gegangen zu sein“ und nun hier festzusitzen, ohne dies je gewollt zu haben. Vielleicht werden die Eltern häufig miteinander streiten, innerlich zueinander auf Abstand gehen, das Kind instrumentalisieren und missbrauchen als Verbündeten im Kampf gegen den jeweiligen anderen Ehepartner.

Für das Kind ist Sicherheit überlebenswichtig

Fehlende Sicherheit kann zum Beispiel bedeuten

  • das eigene Zuhause wie einen Minenfeld zu erleben (man weiß nie, wann die nächste Mine hochgeht)
  • das Verhalten der Erwachsenen ist vollkommen unverständlich
  • sich nicht geliebt und umsorgt zu fühlen
  • in Armut aufzuwachsen
  • die Eltern oder ein Elternteil ist krank
  • Fehlende Unterstützung und Zuspruch
  • sich selbst als vollkommen unwichtig zu erleben
  • Gewalt in der Familie
  • sexueller Missbrauch und Übergriffe

Es gibt also keine Beständigkeit. In dem einen Augenblick ist etwas so, aber es kann im nächsten Augenblick wieder ganz anders sein. Das Kind verliert das Bewusstsein für eine Art von Kontinuität. Das Leben besteht immer nur aus Augenblicken.

Das Kind wird versuchen, dafür zu sorgen, dass

seine eigene Sicherheit

wieder hergestellt wird. Entweder aus eigenem Antrieb, weil das eigene Überleben von der Sicherheit abhängt, oder auch, wenn es einen gefühlten Auftrag von den Eltern oder einem Elternteil erhält, ohne dass dieser jemals wirklich ausgesprochen werden muss. Es wird versuchen, es für seine Eltern wieder gut zu machen, z. B. indem es sich um einen Elternteil besonders kümmert. Es kann dann aber auch wieder erleben, dass die Eltern sich gegeneinander verbünden, zu einem Zeitpunkt, an dem es vielleicht gar nicht damit rechnet.

Aber da es ein Kind ist, ist es naturgemäß immer

mit dieser Aufgabe überfordert.

Was immer es auch tut, es wird nicht das richtige sein. (Es gibt natürlich leider auch Erwachsene, die so perfide sind, ihren Kindern diese Schuld zu suggerieren.) So entsteht ein Gefühl tiefer Schuld und tiefen Versagens, das grundsätzliche Gefühl nicht gut genug zu sein. Eine andere Strategie, die Kinder dann entwickeln können ist

am besten nicht aufzufallen

keine Wünsche zu äußern und keine Bedürfnisse anzumelden, am besten den Eindruck zu erwecken, nicht da zu sein, weil man so den Eltern am besten hilft. Sie ahnen es schon:

das Kind lernt so, dass es nicht wichtig ist,

dass seine Bedürfnisse nicht wichtig sind und das eigene Leben für die Eltern keine Relevanz hat, vor allen Dingen keine positive. Sie ahnen sicherlich schon, worauf es hinausläuft: ein Kind, dass in einem solchen Rahmen aufwächst, kann gar keine Selbstliebe und Selbstachtung entwickeln, denn von den Eltern bekommt es immer nur die eigene Unwichtigkeit gespiegelt.

Insgesamt erlebt sich das Kind als ohnmächtig, was sehr viel Stress auslöst und auch dazu führt, dass es keine Positivität und keine Freude entwickeln kann. Das ganze Leben bleibt grau in grau.

Diese Erfahrungen tragen wir bis in unser Erwachsenenleben hinein

Sie bestimmen fast unser gesamtes Handeln. Mittlerweile geht man ja davon aus, dass unser Gehirn zu 95% automatisch arbeitet, also von diesen Erfahrungen geleitet wird. Dies bedeutet, dass als Erwachsene das Erleben immer von dieser grundsätzlichen Überforderung bestimmt wird, einer Mischung aus der fehlenden Möglichkeit, sich zu entspannen, einer übergroßen Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen (möglicherweise geboren aus der ewig bestehenden Schuld, die man abzutragen versucht), einem fehlenden Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse sowie das Fehlen von positiven Gefühlen gegenüber dem eigenen Selbst (wie Selbstliebe, Selbstachtung, das Erkennen des eigenen Wertes).

Diese Erfahrungen tragen wir auch in unsere Beziehungen hinein,

denn sie sorgen dafür, dass wir Beziehungen grundsätzlich misstrauisch gegenüberstehen, weil wir die Erfahrungen eines positiven Gehaltens- und Unterstütztwerdens überhaupt nicht kennen. Sie sorgen dafür, dass wir die Dinge mit uns selbst abmachen, anstatt mit unseren PartnerInnen zu sprechen und sie sorgen vor allen Dingen dafür, dass wir in Beziehungen

keine Sicherheit erleben.

Vielleicht suchen wir uns PartnerInnen aus, mit denen das gar nicht möglich ist, mit denen sich die Erfahrungen unserer Kindheit eher wiederholen statt sie zu verändern, d. h., die Wahrscheinlichkeit, dass wir PartnerInnen wählen, die ihrerseits fehlende Sicherheitserfahrungen in der Kindheit gemacht haben, ist ziemlich hoch.

Dazu kommt noch, dass letzen Endes es dabei ja immer auch um die

Bindung zu sich selbst geht, die durch diese Bindungserfahrungen leidet.

Und wenn die Bindung zu oder an sich selbst fehlt, funktionieren ganz viele Dinge nicht so, wie sie sollten. Gerade solche Themen wie beruflicher und finanzieller Erfolg und Wohlstand – Sicherheitsthemen erster Klasse – leiden unglaublich darunter. Denn wie soll man erfolgreich sein, wenn man das Gefühl hat, dass man dies nicht verdient … oder glaubt nicht gut genug zu sein …

Die große Frage ist:

Wie können Sie das ändern?

Ich bin selbst so aufgewachsen und habe mir diese Frage natürlich auch gestellt. Denn mir ist so nach und nach gedämmert, dass ganz viele Dinge, die in meinem Leben nicht richtig laufen, eben mit diesen selbstsabotierenden Glaubenssätzen zu tun haben. Dazu kam noch, dass ich ein Interview mit Bruce Lipton gesehen habe, der von einem eigenen Augenblick der Selbsterkenntnis sprach, in dem er zu dem Schluss kam, dass er seine eigenen Glaubenssätze erst einmal löschen müsse. Tolle Idee fand ich. Denn mir war selbst schon klar:

auch Wohlstand hängt mit Bindungserfahrungen zusammen.

Gesagt, getan. Ich habe also eine Trancereise aufgenommen, in der es um die Löschung von alten Glaubenssätzen geht, die man von anderen übernommen hat, Glaubenssätze, die den Erfolg, das berufliche Fortkommen und Wohlstand behindern und sie durch Glaubenssätze ersetzt, die Selbstliebe, Selbstausdruck und Selbstwert steigern.  Vom Ergebnis bin ich so begeistert, dass ich mich dazu entschieden habe, sie für kleines Geld zum Verkauf anzubieten. Diese Trancereise sollten Sie mindestens 100 Tage täglich 1–2 Mal hören.

Ich bin sehr gespannt, welche Erfahrungen Sie damit machen. Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Herzliche Grüße,
Ihre
Monika Richrath

7 Fehler, die Coaches machen können

7 Fehler, die Coaches machen können

Die berufliche Selbstständigkeit ist für viele hochsensible Menschen der einzige Weg, überhaupt am Arbeitsleben teilnehmen zu können. Hier gilt es, die häufig mit der Hochsensibilität einhergehenden Wesenseigenschaften wie z. B. Empathie als Triebfeder für Veränderung zu nutzen – die eigene und die anderer. Viele hochsensible Menschen entscheiden sich daher dafür Coach zu werden. Dies bringt aber neue Herausforderungen mit sich. Ich habe daher in diesem Artikel 7 Fehler aufgelistet, denen ich in meinem Leben begegnet bin, manchmal sind sie mir bei anderen aufgefallen (als (potentielle) Klientin), die meisten habe ich aber selbst auch irgendwann einmal begangen …

1. Fehlende Empathie

Dass jemand Coach ist, bedeutet noch lange nicht, dass jemand dann unbedingt auch hochsensibel ist. Ich bin im Laufe der Zeit einigen Menschen online begegnet, die definitiv die Hauruck-Methode (oder besagt: Haudraufmethode) bevorzugen. Kürzlich war ich auf facebook einmal geschlagene fünf Minuten Mitglied einer Marketinggruppe, weil mir der Auftritt der Moderatorinnen ein physisches Unbehagen verursachte. Falls Sie auf der Suche nach einem Coach sind, ist es immer empfehlenswert, sich über die Person zu informieren. Ich selbst lasse mich nicht von jemandem coachen, der nicht hochsensibel ist. Zwar habe ich das noch nie so explizit festgelegt, ich vermute aber, dass ich das intuitiv mache. Aber selbst wenn jemand erwiesenermaßen hochsensibel ist, bedeutet das nicht automatisch, dass man immer empathisch behandelt wird. Mir selbst hat übrigens neulich auch jemand vorgeworfen, ich hätte es an Empathie mangeln lassen. Zum Glück kann ich damit mittlerweile ganz gut umgehen. Es kommt häufig vor, dass Menschen „einfach nur so“ mit mir sprechen und die Last ihres Lebens bei mir ablegen möchten. Sie können sich sicherlich vorstellen, dass das für mich ziemlich belastend ist. Viele Coaches bieten etwas Ähnliches an wie ich mit meinem Startergespräch. Man muss also nicht die Katze im Sack kaufen und kann schauen, ob die Chemie stimmt und ob man sich die Zusammenarbeit miteinander vorstellen kann. Zu fehlender Empathie gehört für mich auch ein

fehlendes bzw. unvollständiges Bewusstsein für die Bedürfnisse der Zielgruppe.

Diesem Fehler begegne ich vor allen Dingen online immer wieder. Einmal habe ich ein superspanndes Webinar besucht, das sich explizit mit dem Thema Hochsensibilität beschäftigte, die Organisatorin war hochsensibel, der Referent war hochsensibel, das Webinarthema beschäftigte sich mit Hochsensibilität. Dann war es aber so: es gab aber drei geöffnete Fenster: in einem war der Referent zu sehen. In einem anderen Fenster sah man die Moderatorin, die dauernd Geräusche machte und auf ihrem Computer herumklickte, im dritten Fenster lief der Chat. Ich bin dabeigeblieben, weil ich das Thema so spannend fand, aber hinterher war ich total erschöpft und auch empört über diese völlig unnötige Strapaze. Außerdem fand ich es so schade für den Referenten, der so natürlich nicht die Aufmerksamkeit bekam, die er verdient hatte …

2. Die eigene Methode für die beste halten

Es gibt so unendlich viele Möglichkeiten zur Entfaltung und zum Wachstum. Als Coach verschreibt man sich meistens einer, höchstens zwei verschiedenen Methoden, die man dann für den universellen Weg für alle hält. Letzteres ist definitiv ein Fehler, weil man den individuellen Menschen dann nicht mehr wahrnimmt. Die Klopfakupressur ist zum Beispiel nicht für jeden was. Es gibt Menschen, die damit überhaupt nicht können. Das ist dann so. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Veränderung und Wachstum können nur dann geschehen, wenn Körper UND Geist gleichermaßen begeistert sind. Kürzlich hat mir jemand aus meinem Kontaktpool geschrieben: „Wenn Sie Gott gefunden haben, brauchen Sie nichts mehr.“ Autsch. Kontakt löschen. Schade. Das bringt mich direkt zu

3. Sich für unfehlbar halten

Ich versuche, relativ konstant meinen Kontaktkreis zu erweitern und schreibe Menschen an, von denen ich das Gefühl habe, es könnte passen. Auf Xing kommt es dabei häufiger mal zu Irritationen, dass ich, als Coach, andere Coaches anschreibe. Das finde ich ein wenig seltsam. Als wäre man dadurch, dass man als Coach arbeitet, unfehlbar, als hätte man nicht eigene Themen und Schwierigkeiten, die anzusehen und zu bearbeiten sich lohnen würde. Auch wenn ich Coach bin, bleibe ich ein Mensch mit menschlichen Schwierigkeiten, die erst dann aufhören, wenn ich tot bin. Mit so jemandem würde ich als Klientin niemals zusammenarbeiten. Für mich ist eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe das A und O im Coaching. Vor allen Dingen, aber nicht nur, als Klientin. Wie soll Veränderung in mir entstehen, wenn ich das Gefühl habe, mein Gegenüber ist mir überlegen?

4. Eigene Widerstände nicht reflektieren

Dieser Punkt ist mir besonders wichtig. Nachdem ich einmal ein längeres Seminar zu diesem Thema mitgemacht habe, ist mir auch klargeworden, warum. Dieser Punkt ist im Grunde genommen sehr eng mit Punkt 3 verbunden. Es sind ja immer zwei Menschen, die in einer Coachingbeziehung miteinander in Kontakt treten. Im vergangenen Jahr habe ich mich viel von anderen Menschen coachen lassen. Vor allen Dingen in einem Fall habe ich irgendwann bemerkt, dass ich mich nach dem Coaching viel schlechter fühlte als vorher. Was daran lag, dass mein Coach einfach auf ihren Methoden beharrt hat und sich überhaupt nicht damit beschäftigen wollte, warum etwas für mich nicht ging. Ich fühlte mich richtig schlecht, nicht gesehen. Spannenderweise kam das Seminar zum Thema Widerstände genau zu diesem Zeitpunkt in mein Leben und ich konnte mich entscheiden, dieses Coaching zu beenden – damit fiel eine Last von meinen Schultern. Ich fühlte mich wie befreit!

5. Coacheritis

Eine sehr gute Methode, andere Menschen vor den Kopf zu stoßen und gegen sich aufzubringen ist die Coacheritis, die vor allen Dingen frischgebackene Coaches gerne befällt. Das hängt natürlich eng mit Punkt 2 zusammen, mit der Begeisterung für die eigene Methode und ihren Möglichkeiten. Das möchte man gerne in die Welt hinaustragen (gerne auch in den Freundeskreis)! Leider schießt man dabei häufig über das Ziel hinaus. Andere Menschen möchten nicht gedrängt werden, dieses oder jenes Problem zu bearbeiten. Am liebsten mit einem selbst. Sie möchten selbst entscheiden, ob und wann sie das Problem bearbeiten und mit wem. Ich vermute, es bringt praktisch niemals was, wenn Sie zu jemandem sagen, „Das könntest du mal bearbeiten.“ Denn damit erheben Sie sich automatisch in eine übergeordnete Position und die Augenhöhe ist sofort flöten. Für den oder die andere ist das unangenehm. Ab sofort hat sie überhaupt keinen Grund mehr, mit ihnen zusammenzuarbeiten – wenn sie es je in Erwägung gezogen haben sollte. Ich kenne so eine Person, die mit anderen praktisch nur als Coach spricht. Das ist grottenunangenehm. Auch wenn ich vermute, dass das letzten Endes nur Tarnung ist und anderes verbergen soll, vermeide ich Begegnungen mit dieser Person.

6. Zu viel Werbung

Die meisten hochsensiblen Menschen sind extrem allergisch gegen Werbung – jedenfalls so lange, bis sie selbst Coach werden und sich mit der Notwendigkeit auseinandersetzen müssen, Werbung zu betreiben um auf sich aufmerksam zu machen. Zu diesem Thema möchte ich auf jeden Fall noch einmal einen extra Artikel schreiben – ich denke, das lohnt sich. Ich bin selbst schon mal aus einer Gruppe bei facebook rausgeflogen, weil ich meinen Blogbeitrag gepostet habe und in der Seitenleiste mein Buch zu sehen war. Damals war ich ganz schön empört, dass sich jemand darauf fokussierte statt auf den interessanten Artikel … Ich habe daraus aber gelernt und halte mich von solchen Gruppen fern, bzw. lese die Gruppenbeschreibungen vorher aufmerksamer 😉 Von TeilnehmerInnen meines kostenlosen Kurses habe ich schon öfter die Mitteilung erhalten, dass sie meinen Auftritt als unaufdringlich empfinden, das freut mich natürlich. Offenbar habe ich das richtige Maß gefunden  …

7. Mangelempfinden

Ich bin jetzt ja schon ein paar Jahre dabei und ich kann sagen, dass ein Mangeldenken wirklich äußerst schädlich ist. Vor allen Dingen für einen selbst, weil Verbitterung ziemlich ausufern kann und völlig unnöter Stress ist. Das kann praktisch alles beinhalten, z. B. wenn man denkt, man kennt so viel potentielle KlientInnen, denen man viel Gutes tun könnte, aber die kommen nicht einmal auf die Idee, zu einem zu kommen! Dazu möchte ich gerne etwas anmerken. Sie können niemals wissen, was für jemand anderen gut ist. Jeder hat seine Gründe dafür, etwas zu unternehmen oder eben weiter zu leiden. Möglicherweise möchten die, die Sie als potentielle Klienten betrachten, sich sowieso eher von jemandem behandeln lassen, der sie nicht kennt. Vielleicht würden sie sich im Coaching mit Ihnen unterlegen fühlen (Siehe Punkt 5). Vor allen Dingen möchten Sie vielleicht die Freundschaft mit Ihnen nicht aufs Spiel setzen … Wenn keine Klienten zu Ihnen kommen, hat das in erster Linie immer mit Ihnen zu tun und weniger mit anderen. Blockaden und Glaubenssätze können eine Rolle spielen, zum Beispiel, wenn Sie insgeheim glauben, keinen Erfolg zu verdienen. Dann ist es viel sinnvoller, aktive Glaubenssatzarbeit zu betreiben, statt sich zu grämen. Eine spirituelle Weisheit, die mir einmal auf einem online-Kongress über Geld zugeflogen ist: Es kann bei Ihnen niemand Kunde werden, wenn Sie auch bei niemandem Kunde sind. Stimmt zu 100 % – kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Als hochsensibler Coach können Sie unglaublich davon profitieren, sich mit anderen hochsensiblen Coaches zusammenzuschließen. Gedanken wie: „Die anderen könnten mir die KlientInnen wegnehmen“ sind nicht nur unglaublich unproduktiv und angsterzeugend, sondern auch unglaublich falsch. Coaching beruht weniger auf Methoden, sondern im wesentlichen auf Persönlichkeit – Ihrer! Die Menschen arbeiten mit Ihnen zusammen, weil Sie sie mögen, weil sie zu Ihnen Vertrauen haben und weil Ihre Geschichte ihnen vielleicht Hoffnung schenkt.

Was für Erfahrungen haben Sie gemacht als Coaches, oder auch als KlientIn? Es wäre auch ein guter Rahmen, sich über mich zu beschweren … 😉 Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare. 

Herzliche Grüße,

Ihre Monika Richrath 

Bildnachweise: Pixabay

Heile Deine Geburt, Heile Dein Leben – eine Rezension

Heile Deine Geburt, Heile Dein Leben – eine Rezension

Wer sich mit Klopfakupressur befasst, ob als Selbstanwender oder als Coach/Therapeut in der Anleitung von Klienten und Patienten, der stößt unweigerlich bei der Vertiefung dieser spannenden Materie, auf Begriffe wie „Quantenphysik“ oder „Matrix“. Der interessierte Leser weiß, welchen Gesetzen diese folgen und so hat mich dieses Buch gefunden, ganz ohne dass ich danach gesucht habe.

Traumaheilung mit Geburts-Matrix-Reimprinting

ist der Untertitel des Buches von Sharon King, das 2015 beim „SilverWood Books UK Ltd. Verlag auf Englisch erschien und Dank Monika Richrath nun seit April 2018 in der deutschen Fassung bei „Lotus-Press“ erhältlich ist.

Inzwischen gibt es zum Thema Klopfakupressur eine erfreuliche Auswahl an Literatur namhafter Experten und auch Literatur, die sich den einzelnen Techniken der Klopfakupressur wie z. B. TFT (Thought Field Therapy von Roger Callahan), EFT (Emotional Freedom Techniques von Gary Craig),  ESM (Emotional Self Management von Peter Lambrou und George Pratt) oder M.E.T (Meridian-Energie-Technik nach Rainer und Regina Frank), um nur einige zu nennen, widmet.

Hinzu kommen die Spezialisierungen die sich teilweise aus o. g. Ursprungsmethoden entwickelt und emanzipiert haben und heute als ergänzende und bereichernde Methoden, wie zum Beispiel die „TBT Trauma Buster Technique“ von Rehana Webster oder „Matrix-Reimprinting“ von Karl Dawson, zum Einsatz kommen.

Hierzu darf sich auch die Methode von Sharon King zählen, die mit „Geburts-Matrix-Reimprinting“ das Konzept bzw. die Methode „Matrix-Reimprinting“ von Karl Dawson, mit viel Liebe, Umsicht und Gewissenhaftigkeit auf unser aller Ursprung lenkt und all jenen, die es sich wünschen, einen magischen Neubeginn ermöglicht.

„Novam stellam disponere“ oder besser gesagt „Ordne deine Sterne neu, es geht“!

Wir alle werden vom Moment unserer Entstehung mit den Einflüssen unserer Umgebung und ihrer Umwelt geprägt. Wir wachsen und reifen heran und mit uns all die Erfahrungen, die uns auf dem spannenden Weg ins Leben begegnen. In idealen Fällen ein Weg voller Liebe, Zuneigung, guter Wünsche, Gedanken und Energie.

Doch spätestens mit dem westlich geprägten Geburtsmodell ist oft Schluss mit der Rosamunde Pilcher Einführung ins Leben. Geburten nach Termin statt nach Natur, hektische Betriebsamkeit im Kreissaal, überlastete Ärzte, zu wenige Hebammen, und jeder von ihnen mit eigenen Gedanken, Ängsten und Sorgen, gepaart mit pharmazeutischen Mitteln und dem Glauben Babys seien keine empfindsamen Wesen, machen aus dem schönsten Moment, den es gibt, einen mechanischen Prozess, der von unserer Menschlichkeit weit entfernt ist.

Dieses Buch eignet sich für geübte Selbstanwender und Experten

finde ich. Es ist sehr gut gegliedert: der erste Teil befasst sich mit der Technik und ihrer Entstehung. Es wird erklärt, warum Säuglinge – ganz im Gegensatz zur landläufigen Meinung – bewusste Wesen sind. Dabei stützt sich Sharon King auf wissenschaftliche Arbeiten, deren Quellen der interessierte Leser genauso in diesem Buch finden wird, wie eine Vielzahl konkreter Fallbeispiele. Die Klopfakupressur und Matrix-Reimprinting sind als Grundlagen Schritt für Schritt erklärt und immer dann, wenn der Leser durch die Schilderungen von Sharon King auf eigene Themen oder Glaubenssätze stoßen könnte, fängt sie ihn auf und leitet ihn an sich davon zu heilen.

Der zweite Teil widmet sich dem wissenschaftlichen Hintergrund von Geburts-Matrix-Reimprinting. Geburtserfahrungen, die physischen Auswirkungen des Geburtsprozesses, vom Geburtskanal über die Nabelschnur bis zum ersten Schrei werden als mögliche Geburtstraumata aufgezeigt. Die Bedeutung und Entwicklung des Gehirns wird mit Fallbeispielen und wissenschaftlichen Quellen dargelegt. Der Zusammenhang zwischen körperlicher Bewegung und Gehirnentwicklung, die faszinierende Beschreibung unserer Herz-Intelligenz und die Bedeutung des Bondings machten diesen Teil für mich zu einem der Highlights in diesem Buch.

Im dritten Teil ist der Leser nun gut vorbereitet auf die Vertiefung möglicher Geburtstraumata. In Fallbeispielen werden die Auswirkungen der Trennung bei der Geburt beschrieben, angefangen von physischen Rektionen bis hin zu Glaubenssätzen, die schon bei der Geburt hervorgerufen werden. Welche Auswirkungen der Einsatz von Medikamenten und Betäubungsmitteln und der Fall der operativen Entbindung auf die Geburt bzw. unser Leben haben.

Im gesamten vierten Teil hat der Leser die Gelegenheit aus und mit dem Buch zu arbeiten und mithilfe wertvoller Anregungen und Hinweisen, mitunter auch dem Rat einen Experten hinzuzuziehen, an eigenen Themen zu arbeiten. Ein hoher Praxisanteil mit einem – wie ich finde – echten Mehrwert für den Leser.

Mein Fazit

Sharon King hat sich mit ihrem Buch einem bewegenden, wichtigen und heilsamen Thema gewidmet.

Wer aus einer eher rational geprägten Wirklichkeit kommt und „Quantenphysik“ und „Matrix“ für „spooky“ hält, dem zeigt sich am Ende wie alles zusammenhängt und dass das, was uns ggf. schon bei unserer Entstehung oder als Baby ereilte und bis heute gefangenhält, durch Geburts-Matrix-Reimprinting aufgelöst werden kann.

Menschen mit einer hohen emotionalen Schwingungsfähigkeit, die gut mit ihrem „Selbst“ verbunden sind, geht es vielleicht nach der Lektüre so wie mir, und sie wünschen sich, dass die Erkenntnis aus diesem Buch so viele Menschen wie möglich erreicht.

Jetzt bleibt mir eigentlich nur noch, Ihnen gute Lektüre zu wünschen. Und denken Sie daran:

„Novam stellam disponere“ oder besser gesagt „Ordne deine Sterne neu, es geht“!

Herzliche Grüße,

Ihre

Elisabeth Manneck

Sharon King Heile Deine Geburt, Heile Dein Leben Traumaheilung mit Geburts-Matrix-Reimprinting Lotus Press ISBN 978-3-945430-78-1 22,95 €
Elisabeth Manneck

Elisabeth Manneck

Trainerin, Personal Coach und Heilpraktikerin (Psychotherapie) mit Praxis in Bonn Kernmethoden: Schemafokussierte integrative Psychotherapie – Hypnose – Klopfakupressur Mitglied im Verband für Klopfakupressur e.V. www.elisabeth-manneck.de
Die Kraft der Wahrnehmung – Unbekannte Potenziale erkennen und sinnvoll nutzen

Die Kraft der Wahrnehmung – Unbekannte Potenziale erkennen und sinnvoll nutzen

Wenn wir feinfühlig sind und sich unsere Wahrnehmung zunehmend vertieft, dann ist ein Leben in festen, fremdbestimmten Strukturen fordernd. Dann üben die komplexen, auf Effizienz getrimmten Anforderungen Druck aus. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass wir uns irgendwie durchquälen. Das Gefühl haben, nicht mehr bei uns zu sein. Nur noch genügen müssen… und einen wichtigen Teil von uns schlichtweg nicht zum Ausdruck bringen können.

Das habe ich in meiner eigenen Tätigkeit als Angestellte in einem fraglos tollen Team und mit einer in den ersten Jahren auch zu mir, für mich passenden Tätigkeit, erlebt. Je mehr jedoch mein „Gespür für die Dinge“ und der Blick fürs große Ganze wuchsen, als umso herausfordernder habe ich die Situation erlebt. Das einzubringen, was ich geben konnte, war an dieser Stelle nurmehr noch schwer möglich.

Zu erkennen, dass ich weit mehr kann (und bin) als das, was in meinem damaligen Job gefragt war, hat über einen langen Zeitraum erst einmal dazu geführt, dass ich versuchte, mich passend zu machen. Dabei jedoch trennte ich mich von einem essenziellen Teil ab. Dass dies nicht wirklich funktionierte, ist einerseits klar, hat mir letztendlich den nächsten Schritt meines Werdegangs ermöglicht. Ich gebe gerne zu, dass ich über diesen Schritt sehr lange nachgedacht und geflissentlich erst einmal einige Signale meines Körpers ignoriert habe.

Doch diese waren, ebenso wie mein Wunsch nach einem selbstbestimmten freien Leben, in dem ich auch andere Menschen auf ihrem Weg in ein solches, ihrem Wesen entsprechendes Leben begleiten kann, irgendwann so stark, dass ich ihn gewagt habe – zum Glück.

Inneres Wissen zugänglich machen

Mein individuelles Mentoring-Programm für innere Klarheit und Kraft setzt nun dort an, wo die verbesserte Selbst-Wahrnehmung helfen kann, ein neues Selbst-Bewusstsein zu entwickeln und eigene Wege zu gehen: für eine neue Leichtigkeit, mehr Freude und Energie und vor allem das guten Gefühl, ganz einfach „man selbst“ zu sein.

Ich erlebe in meiner Arbeit als Mentorin und Wegbegleiterin oft, dass es vielen Menschen gerade deshalb häufig schwerfällt, gelassen zu bleiben, weil sie eben selten so gelassen werden, wie sie sind. Stattdessen sind sie häufig nur in Teilen „gefragt“. Oder trauen ihren Wahrnehmungen zunächst nicht recht, machen sich immer wieder passend, bis sie ein tieferes Verständnis für sich selbst entwickeln, und sich die Erlaubnis geben, sie selbst zu sein. Nicht als Defizit sehen, was ist. Um schließlich die im wahrsten Sinne „unfassbare“ Qualität ihrer Sinneseindrücke zu schätzen lernen.

Natur, Stille und Bewegung sind für mich die Schlüssel zu einem Raum, in dem wir uns selbst erkennen können. Individuell gestaltet unterstütze ich mit meinem Programm meine Klienten dabei, unabhängig von der Meinung anderer, frei in ihren Entscheidungen und vor allem verbunden mit ihrer inneren Stimme und ihrem inneren Wissen ihren Weg neu zu gestalten. Dabei zeige ich keine Methoden oder Strategien, wie das Leben mal rasch optimiert werden kann. Vielmehr erinnere ich mein Gegenüber durch gezielte Impulse an das, was schon immer in ihm steckt und unterstütze dabei, dieses innere Sein auch zum Ausdruck zu bringen.

Wahrnehmungen als wahr erachten

Mein Blick auf die Welt und die Menschen ist umfassend, von hoher Wahrnehmungskraft und Sensitivität geprägt. Und er erstreckt sich weit über das Sichtbare hinaus. Ich habe im Laufe meiner Tätigkeit als Angestellte oft versucht, das zu erklären, gerade dann, wenn ich wieder einmal „auf den Punkt“ getroffen hatte, wonach andere schon lange gesucht hatten, oder sehr bemüht darum waren, gerade auf jenen Aspekt nicht zu sprechen zu kommen, der mir sofort ins Auge sprang.

Ich geriet immer dann in „Erklärungsnot“, wenn meine Erkenntnis sich nicht sofort aus einem erworbenen Zertifikat oder einer Ausbildung ableiten ließ. Wirkende Mechanismen in Teams zur Sprache bringen, hinter das Gesagte zu schauen und zu wissen, welche Motivationen dahinter liegen oder strategische Empfehlungen im Sinne zu haben, ohne Organisationspsychologie zumindest noch nebenbei studiert zu haben? Gar eine Vision zu entwickeln, ohne Manager-Seminar (oder die entsprechende Position)? Neue Bildungswege eröffnen und Lernräume kreieren, ohne Pädagoge zu sein? Die Liste ließe sich fortsetzen, beliebig wäre sie nicht.

Mein hohes Organisationsverständnis und mein Weitblick entstammen zum Teil meiner Berufserfahrung, zum großen Teil aber auch tatsächlich dem, was ich „sehe“ bzw. spüre. Die meiner hohen Empathie und Sensibilität entstammenden Wahrnehmungen integriere ich inzwischen erfolgreich in meine Arbeit als Beraterin, Wegbegleiterin und Impulsgeberin. Heute habe ich das Wissen um ihre Wahrhaftigkeit und bin selbst-bewusst genug um zu sagen: Das, was ich wahrnehme, ist wahr.

Und ich bin meinem Mentor sehr dankbar, der ganz selbstverständlich zu mir sagte: „Es kommt doch aus Ihnen heraus. Da braucht es keine weitere Legitimation.“ Ich hätte ihn in diesem Moment allein für die Gewissheit, mit der er das aussprach und die mich seither begleitet, umarmen können.

Er war es auch, der mich auf meine Hochsensibilität ansprach, davon ausgehend, dass ich längst um sie wusste – mich hingegen hat diese Erkenntnis erst einmal durchgeschüttelt und aufgerüttelt. Und mir geholfen, vieles neu zu sortieren. Ich habe mich erkannt – in allen Situationen, die ich bis dato als eigenartig empfunden hatte und mit allen Momenten, in denen ich eben mehr gesehen und gespürt hatte, aber nicht wirklich hatte einordnen können. Mich selbst zu verstehen, hat mich auch milder auf vieles blicken lassen.

Die aufgeschlossene Organisation

Heute bin ich zutiefst dankbar für diese Gabe, auch wenn sie fast täglich besondere Anforderungen an mich richtet und ich sehr sorgsam mit mir selbst umgehen darf. Was ich im Übrigen ohnehin für einen sehr guten Ansatz halte. Doch ich empfinde auch eine Verantwortung für diese Gabe. In meiner Arbeit, die ich nun weit gehend frei gestalte, darf ich erkennen, benennen und diese Impulse weitergeben. Menschen den Zugang zu ihren ureigenen Talenten und Fähigkeiten eröffnen, Mut machen, neue Wege sichtbar machen und sie ein Stück dieser Wege begleiten.

Zugleich ist es mein Anliegen, neue Räume in unserer Wirtschafts- und Berufswelt dahingehend zu gestalten, dass Wahrnehmungen ganz selbstverständlich ihre absolute Berechtigung erhalten und als wertvoll anerkannt werden. Ich wünsche mir sehr, dass sie viel stärker und viel selbst-verständlicher Eingang in den persönlichen und unternehmerischen Alltag finden. Denn hier liegen jene Antworten auf die Frage nach Zukunftsfähigkeit, die auf rational-analytischem Wege allein nicht zugänglich sind.

Mit anderen Worten: Wenn wir auf der Suche nach neuen Lösungen sind, kommen wir angesichts der verflochtenen Systeme und ihrer jeweiligen Eigendynamik mit alten Mustern und Wissen nicht mehr sehr weit. Ich bin überzeugt davon, dass ein guter Teil des heutigen Getriebenseins auch daher rührt. Kreativität hingegen braucht Freiraum.

Erkennen gibt Orientierung

Persönliche aber auch Unternehmensführung heute heißt mehr denn je Navigieren ins Unbekannte. So hat es für mein Empfinden einen guten Grund, dass immer mehr Menschen tiefer liegende Zusammenhänge und wirkende Kräfte auf verschiedenen Ebenen wahrnehmen können, die anderen (noch) verborgen bleiben.

Diese Beobachtungen, Eindrücke und die daraus resultierenden Impulse und Lösungsansätze sinnvoll zu nutzen, heißt Entwicklungsräume gestalten und schöpferisches Potenzial nutzen.

Sie in unternehmerische Arbeit einzubeziehen, ermöglicht eine neue Orientierung. Bislang unbekannte Ressourcen können bewusst und damit nutzbar zu machen. Zum anderen gestattet dies auch, das ganz individuelle Know-how und Potenzial einer Organisation und der ihr angehörenden Menschen umfassend zum Ausdruck zu bringen.

Birgit Brauburger

Seit über 20 Jahren als „Frau der Worte“ in der Kommunikationsbranche für unterschiedliche Unternehmen und Branchen tätig, liegt ihr Fokus inzwischen auf der umfassenden Potenzialentfaltung von Menschen und Organisationen sowie der Schaffung neuer Entwicklungsräume.

Sie versteht sich als Wegbegleiterin und Mentorin. Durch die Verbindung von vertiefter Selbstwahrnehmung und der individuellen Schulung des Ausdrucksvermögens unterstützt sie Menschen und Organisationen auf dem Weg zu ihrer individuellen Ausdruckskraft, neuer Souveränität und mehr Gelassenheit.

Ihr Auffassung von Meditation ist einfach und pragmatisch: Meditation ist eine Haltung, eine Lebensart. Es geht um die Präsenz im Augenblick, darum, zu sich selbst in Beziehung zu treten und dadurch auch zu dem, was uns umgibt. Ganz bei sich zu sein. Innezuhalten. Und sich jedes Mal aufs Neue zu öffnen für das, was werden will. Weil in diesem Erleben und Einlassen eine große persönliche Freiheit liegt.

„Jeder von uns ruft in der Welt etwas hervor, was kein anderer zu erschaffen vermag. Wenn wir beginnen, unsere wahre Bestimmung zu ahnen, dann ist es hilfreich, in dieser Entwicklung gesehen und gehört zu werden – um diese ins Leben zu bringen. Für dieses Erkennen gebe ich den Raum und die passenden Impulse.“

Birgit Brauburger

Birgit Brauburger

Birgit Brauburger

Nach vielen Jahren als Kommunikationsspezialistin in der Bankenbranche arbeite ich seit 2018 als selbstständige als Kommunikations- und Meditations-Trainerin. Ich  begleite Menschen und Organisationen bei der Entwicklung ihrer Potenziale und schaffe gemeinsam mit ihnen Entwicklungsräume – für mehr Klarheit, neue Wege und vor allem eine gesunde Leichtigkeit. Xing
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