9 Dinge die sich für HSP nicht sicher anfühlen

9 Dinge die sich für HSP nicht sicher anfühlen

Milliarden Euro werden jährlich ausgegeben von Konsumenten, auf der Jagd nach Glück, Liebe, Gesundheit, Geld, Erfolg, Familie usw.  Sind nicht die Grundpfeiler des westlichen Kulturkreises auf den Erwerb dieser Dinge ausgerichtet? Darüber könnte man ganze philosophische Abhandlungen verfassen, merke ich beim Schreiben dieses Artikels. Oder politische. Da mein Thema heute aber eher Psychologie und Hochsensibilität ist, möchte ich auf etwas ganz anderes hinaus.

Wir geben uns unglaubliche Mühe zu Glück, Liebe, Gesundheit (davon können Hochsensible ganz besonders ein Lied singen), Geld und Erfolg zu kommen – vermutlich geben wir auch eine Menge Geld aus unser Ziel zu erreichen. Denken Sie an die Liebesfilme im Kino oder Fernsehen, wenn sich die beiden ProtagonistInnen endlich in die Arme fallen und impliziert wird, dass sie bis ans Ende ihrer Tage glücklich werden. Was ist dann? Ist das wirklich das Ende?

Fängt dann nicht erst alles an? Ist das nicht vor allem der Beginn von Furcht? Eine Furcht, die vielleicht viele Menschen insgeheim plagen mag, wenn aber Hochsensibilität und Wahrnehmung zusammenkommen, von hochsensiblen Menschen besonders wahrgenommen wird? Furcht ist vielleicht auch  ein zu starkes Gefühl, darum verwende ich den Begriff „nicht sicher“.

Ich habe in diesem Artikel zehn Dinge aufgelistet, die sich vor allem für HSP nicht sicher anfühlen können. Sicherheit ist für praktisch alle HSP ein fettes Thema. Das meiste davon kenne ich aus eigenen Erfahrungen.

1. Der Besitz von viel Geld

Betrifft bestimmt Abermillionen von Menschen, die potentierte Form davon sind Menschen, die Millionen im Lotto gewinnen und nach ein paar Jahren von Hartz 4 leben müssen, weil sie das Geld zum Fenster rausgeworfen haben. Ich hätte Ihnen gerne einen

Seniorin schüttelt ein leeres Sparschwein

Prozentsatz an verarmten Lottogewinnern im Verhältnis zu wohlhabenden Lottogewinnern insgesamt zur Verfügung gestellt, aber leider keinen gefunden. Vielleicht gehören Sie ja auch zu den Menschen, denen der Besitz von Geld unheimlich ist und die darum alles daran setzen, ihr Geld so schnell wie möglich wieder auszugeben, damit sie ihren Status Quo wieder herstellen können. Man leidet dann zwar unter dem Geldmangel, fühlt sich aber wohler damit, als wenn man keinen Geldmangel hat. Ich habe selbst lange Zeit dazu gehört und ich kann Ihnen versichern, es hat gedauert, bis ich herausgefunden habe warum (und natürlich hatte es überhaupt nichts mit Geld an sich zu tun).

Dabei möchte ich außerdem zu bedenken geben, dass der Mangel an Ressourcen, also u. a. Geld sehr häufig Menschen trifft, die nicht hochsensibel sind, sondern darüber hinaus auch noch mit belastenden Kindheitserfahrungen zu tun, also vielleicht ein Entwicklungstrauma erlebt haben. Unsere Kindheit prägt das ganze weitere Leben, kann u. U. dafür sorgen, dass man später nicht voll arbeitsfähig ist, chronisch krank wird usw.

2. Sich verlieben

Für hochsensible Menschen kann sich der Prozess des Verliebens anfühlen, wie sich auf dünnes Eis zu begeben. Zum einen wird das Gefühl von Verliebtheit oft intensiver wahrgenommen, was alleine schon für Aufregung sorgen kann. Ich bin in so einem Zusammenhang schon vor Glück richtig krank geworden. Aber bis Sie wissen, ob Ihre Gefühle erwidert werden oder nicht schwanken Sie vermutlich zwischen Rückzug und vorsichtigem Vortasten. Es gibt nicht nur Schmetterlinge im Bauch, sondern auch das Gefühl eines Ausgesetztseins (so habe ich es jedenfalls immer empfunden). Und vergessen Sie nicht – Bewertungen spielen hier eine wichtige Rolle, nämlich, wie der/die Angebetete Sie bewertet, ob er Sie annehmen, für gut befinden wird, für geeignet für eine Beziehung. Und wenn das nicht passiert, fühlen wir uns meistens mit unserem ganzen Wesen abgelehnt (sofern wir nicht sehr abgeklärt sind). Außerdem kommt hier wieder ein uralter Trigger zum Tragen: nämlich die Bewertungen, die wir als Kinder durch unsere Bezugspersonen (also meistens die Eltern) erlebt haben.

Sehr viele Menschen lösen dieses Problem auf eine höchst einfache, aber effektive Weise: sie verlieben sich in unerreichbare Menschen, die sie sowieso „nicht bekommen“ können, so können sie intensive Liebesgefühle ausleben, ohne sich mit dem Thema „Nähe und Distanz“ oder ohne jemals befürchten zu müssen, mit „zuviel Nähe“ umgehen zu müssen – ich weiß, wovon ich spreche – einen unendlich langen Zeitraum meines Lebens (10 Jahre) bin ich als Single durchs Leben gegangen – ohne zu verstehen, dass ich selbst es war, die diesen Zustand aufrecht erhielt.

3. Eine Beziehung eingehen

Die erste „Hürde“ ist genommen und Sie sind bereit, sich auf jemanden einzulassen. Jetzt kommt der Alltag ins Spiel. Alle Vorlieben, Lebenserfahrungen, Macken und Geschichten der beiden PartnerInnen prallen (mitunter heftig) täglich aufeinander. Auch das ist ein Prozess, der sich nicht sicher anfühlen kann. Ich bin einmal einer Frau begegnet, die sich aufgrund der Hochsensibilität nicht mehr auf eine neue Beziehung einlassen wollte,  sie empfand es als zu stressig und kräftezehrend, dauernd in Erklärungsnot geraten zu müssen. Es kann schwierig sein, sich auf eine neue Beziehung einzulassen, wenn Sie unsicher sind, wie gut Sie darin mit Ihrer Hochsensibilität aufgehoben sind. Oder wenn Sie nicht wissen, wie Sie sich einen Freiraum verschaffen und Respekt dafür.

4. Zusammenziehen

Wenn sie hochsensibel sind, sollten Sie es sich sehr gut überlegen, ob Sie wirklich mit Ihrer Beziehung zusammen wohnen möchten. Idealerweise ist IhrE PartnerIn ebenfalls hochsensibel, so dass Sie Ihre eigenen Bedürfnisse vielleicht besser kommunizieren können, aber, was wenn nicht? Das fühlt sich sehr unsicher an. Es gibt viele Punkte, die bedacht werden wollen. Können Sie sich überhaupt regenerieren, wenn jemand anderer immer da ist? Einfach nur zu erleben, dass man nicht allein ist – manche Menschen fühlen sich nicht nur grundsätzlich von anderen Menschen gestört,  sondern schon gestört von Geräuschen, die andere machen (und ich spreche dabei nicht von Schnarchen).  Haben Sie einen Rückzugsraum für sich selbst?  Persönlich glaube ich ja, dass die meisten hochsensiblen Menschen Freiraum,  Raum für sich brauchen, der nur ihnen gehört, was das Zusammenziehen von vornherein ausschließt, aber vielleicht sind Sie da ja anders gepolt. Für mich fühlt sich jedenfalls allein das Gefühl nicht sicher an, keinen Platz mehr zu haben, an dem ich die Bestimmerin bin, wo alles auf mich ausgerichtet ist und wo ich sein darf, wie ich bin.

5. Heirat

Heiraten ist Beziehung in Potenz. Ich glaube ja, für hochsensible Menschen ist Heiraten noch einmal eine ganz besondere Nummer. Heirat fühlt sich für mich auch nicht sicher an. Seit ich Luca Rohleder gelesen habe, weiß ich warum. Jetzt weiß ich, dass viele hochsensible Menschen sehr freiheitsliebende Partner sind. Für mich ist Freiheit daher nicht einfach nur ein sinnentleerter Begriff. Ich glaube an Freiheit. Meine eigene und die anderer Menschen. Und ich will die Freiheit haben, mich jeden Tag neu für meine Partnerin zu entscheiden. Aber natürlich will ich nicht ausschließen, dass es doch eines Tages einmal eine „Commitment-Ceremony“ gibt, das ist eben etwas anderes als eine Heirat, mehr eine Würdigung der gemeinsamen Liebe und Achtung für den gemeinsamen Lebensweg, als ein offiziell behördlich besiegeltes Miteinander.

6. Kinder

Sich für ein Kind zu entscheiden ist ebenfalls eine schwierige Entscheidung, die sich nicht sicher anfühlen kann. Abgesehen von Befürchtungen, die die Schwangerschaft und Geburt selbst betreffen können, könnte vielleicht das Gefühl von Kontrollverlust hier eine Rolle spielen. Wenn Sie sich für ein Kind entscheiden, wissen Sie einfach nicht, was auf Sie zukommt. Die meisten Menschen unterschätzen offenbar vollkommen, was es bedeutet Kinder zu haben, was sich mit Kindern ändert. Werden Sie als hochsensibler Mensch dem gewachsen sein? Am wichtigsten: Sie können nun nicht mehr einfach aussteigen. 18 Jahre lang.

eine arbeitsstelle zu bekommen kann sich sehr unsicher anfühlen7. Eine Arbeitsstelle bekommen

Eine Arbeitsstelle zu bekommen kann sich ebenfalls nicht sicher anfühlen, vor allen Dingen, wenn man durch äußere Umstände gezwungen wird, diese Arbeit anzunehmen, sich selbst aber keinesfalls sicher ist. Schwierig ist vielleicht daran nicht einmal die Arbeit selbst, sondern eher das Drumherum: der Umgang mit neuen Kollegen (was sich besonders schwierig anfühlen kann, wenn man schon dementsprechende negative Erfahrungen gemacht hat), man muss einen Platz finden im Unternehmensgefüge und sich dauernden Bewertungen unterziehen. Besonders schwierig wird es natürlich, wenn man sich im Grunde genommen überhaupt nicht arbeitsfähig fühlt (was ja viele HSP betreffen dürfte), am Beginn oder inmitten eines Burnouts steht.

8. Ein Geschenk zu bekommen

Bekommen Sie gerne Geschenke? Eigentlich eine tolle Sache, sollte man meinen. Nun, ich kenne einige Menschen, für die das Erhalten von Geschenken der pure Stress, nicht sicher ist. Sie mögen ihr Geschenk nicht öffnen, wenn sie dabei beobachtet werden und sehen sich lieber alles in Ruhe alleine an. Ich selbst habe damit eigentlich kein größeres Problem – so dachte ich jedenfalls. Aber einmal habe ich in einer solchen Situation einmal richtig doof reagiert, so dass ich denke, da habe ich vielleicht doch noch Besserungsbedarf: Als mir Seminarteilnehmerinnen ganz unterwartet zum Seminarende eine liebe Karte schenkten … die dann von mir spontan kaum beachtet wurde – über die ich mich aber natürlich im stillen Kämmerlein riesig gefreut habe! Das wurmt mich heute übrigens immer noch 😉

9. Gesund werden

Ich glaube, dies ist eine Furcht, die viele HSP betreffen dürfte. Zugegebenermaßen klingt es erstmal sehr komisch. Vor allen Dingen, weil viele hochsensible Menschen mit körperlichen Beschwerden zu kämpfen haben und sich nichts sehnlicher wünschen, als Gesundheit.  Aber so einfach ist es eben nicht. Vielfach gibt es ja den sog. „sekundären Krankheitsgewinn“, etwas, das dafür sorgt, dass wir krank bleiben, weil der Gewinn, den wir durch die Krankheit oder den Schwierigkeiten ziehen, letztendlich größer ist als die Wünsche, wieder gesund zu werden. Für mich liegt z. B. ein sekundärer Krankheitsgewinn darin, dass ich von Behörden anders behandelt werde, (aufgrund meiner Autoimmunkrankheiten gelte ich als „Rehabilitandin“), was mir einen gewissen Schutz bietet. Bestimmte Anforderungen werden nicht mehr an mich gestellt. Diesen Schutz aufzugeben fühlt sich für mich sehr nicht sicher an. Ich arbeite aber ganz intensiv daran, diese Furcht zu überwinden und den Schutz, den mir mein Gesundheitsstatus gibt, aufzugeben. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass mir das irgendwann auch gelingen wird.

„Nicht sicher“ klopfen

Natürlich können Sie alles, was sich für Sie nicht sicher anfühlt, wunderbar mit der Klopfakupressur in Angriff nehmen, z. B., indem Sie den 2. Satzteil anders formulieren: Anstelle von „liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin“, könnten Sie sagen … „bin ich sicher“ oder „bin ich in Sicherheit“. Ein ganzer Beispielsatz für das Thema Gesundheit könnte z. B. dann lauten „Auch wenn es sich für mich nicht sicher anfühlt, gesund zu sein, bin ich in Sicherheit.“

Nun sind Sie am Drücker. Was ist für Sie nicht sicher? Wie immer freue ich mich über Ihre Kommentare.

Bis bald! Herzlichst, Ihre
Monika Richrath

Image by mohamed Hassan from Pixabay 

Blogparade Supersinne

Blogparade Supersinne

Nachdem ich nun selbst schon mit Beiträgen an verschiedenen Blogparade teilgenommen habe, erfülle ich mir in dieser Woche den Herzenswunsch, selbst eine Blogparade zu veranstalten – selbstverständlich mit hochsensibler Zielsetzung. Ich freue mich über rege Beteiligung. Veröffentlichen Sie einen Beitrag auf Ihrem eigenen Blog, der zu meinem Thema passt, verlinken Sie am Anfang oder Ende auf diese Blogparade. Schicken Sie den Link auf Ihre Seite als Kommentar, damit die LeserInnen möglichst viel Unterschiedliches zum Thema lesen können. Diese Blogparade hat keine zeitliche Begrenzung.

Auf die Idee mit den Supersinnen hat mich Frederik Backmann mit dem Buch „Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid“ gebracht, dort ist nämlich dauernd die Rede von Superkräften. Die Idee hatte mir so gut gefallen, dass ich sie zu Ostern in mein Gewinnspiel eingebaut habe. 

Es scheint, als tun sich viele hochsensible Menschen schwer damit, die sich aus der Hochsensibilität ergebenden Superkräfte positiv zu bewerten.

Mir selbst ist es lange Zeit übrigens auch so gegangen. Obwohl ich für mich selbst ganz klar hatte, dass ich besondere Riechfähigkeiten hatte, hatte ich doch zu viel Angst, jemand könnte mir sagen, dass ich mir das alles nur einbilde und habe niemandem davon erzählt. Eine Zeitlang konnte ich zum Beispiel riechen, wenn ich einen Laden betreten habe, wenn eine kranke Person kurz vor mir in den Laden gekommen ist (ein äußerst unangenehmer Geruch) oder Depressionen anderer Menschen (muffig wie ein uralter Putzlappen) oder überhaupt negative Energien (grell und stechend).

Diese Fähigkeiten sind mir übrigens abhanden gekommen im Laufe der Zeit. Keine Ahnung, wieso und wann. Ich halte es durchaus für möglich, dass diese besondere Wahrnehmung mit meinem chronisch erhöhten Stresspegel in Verbindung stand. Denn stresstechnisch bin ich heute ja ganz anders unterwegs als vor zehn Jahren.

hochsensibler Mann riechtWas allerdings geblieben ist, ist, dass es praktisch immer Stress für mich ist, wenn etwas riecht. Als Waschmittel kommen zum Beispiel nur solche Produkte in Betracht, die am besten nicht selbst riechen, wie etwa Waschnuss, selbst Biowaschmittel rufen mit ihren Gerüchen bei mir Kopfschmerzen hervor …

Ich denke aber, unsere Fähigkeiten sind wandelbar. So, wie meine besonderen Riechfähigkeiten verschwunden sind, habe ich nun neue, sehr interessante Fähigkeiten, die sich entwickeln.

Ich kann nun manchmal Energie auch visuell wahrnehmen. Es kommt zum Beispiel vor, dass die Energie um den Kopf einer Klientin sich im Laufe einer Sitzung verändert und ich dies sehen/spüren kann (es ist ehrlich gesagt, ein wenig schwierig, dies zu trennen). Neulich bin ich in mein Arbeitszimmer gekommen und hatte plötzlich das Gefühl, die Energie im Raum hat sich verändert, ist irgendwie klarer … Die Erklärung kam, als ich in meinem Posteingang eine für mich sehr wichtige E-Mail-Nachricht fand …

Nun aber zu Ihnen. Ich freue mich auf Ihre Beiträge zum Thema „Supersinne“. Ich habe bewusst ein eher positives Wort gewählt, aber das soll natürlich nicht heißen, dass hier nur Platz ist für positive Erfahrungen. Hier sind ein paar mögliche Vorschläge:

  • Welches ist Ihr Supersinn und welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?
  • Ist Ihnen Ihr Supersinn schon einmal zum Verhängnis geworden?
  • Wie gehen Sie grundsätzlich mit Ihrem Supersinn um (oder mit dem Ihrer Kinder)?
  • Welche besonderen Räume können Sie dank Ihrer Supersinne betreten?
  • Gibt es Menschen, die Ihre besonderen Wahrnehmungsfähigkeiten unterstützt haben (z. B. Oma oder Opa)?
  • Welchen Superhelden oder Superheldin bewundern Sie und warum?
  • Gibt es eine Serie oder einen Film, in dem jemand mit Supersinnen die Hauptrolle spielt, die Sie besonders mögen?
  • Nutzen Sie Ihre Supersinne in einem beruflichen Kontext?

Bestimmt fallen Ihnen auch noch Aspekte ein, die mir gerade nicht in den Sinn kommen. Ich freue mich auf Ihre Einsendungen. Natürlich freue mich mich auch, wenn Sie diesen Beitrag verteilen, damit möglichst viele Menschen davon erfahren. Falls Sie keinen eigenen Blog haben, können Sie Ihren Text in die Kommentare posten.

Herzlichst,

Ihre
Monika Richrath

Embrace – sich selbst annehmen

Embrace – sich selbst annehmen

Es ist schon ein wenig verrückt, dass es in unserer heutigen Zeit voller Medienpräsenz und Reizüberflutung doch immer noch Menschen gibt, die sich mit ganz einfachen genialen Ideen durchsetzen. Die Australierin Taryn Brumfitt  und Mitproduzentin Nora Tschirner wollten sich nicht länger damit abfinden, dass 91 % aller Frauen weltweit am eigenen Körperbild und mit dem eigenen Körper leiden. Das Projekt Body Image Movement entstand. Taryn Brumfitt reiste ein paar Wochen lang kreuz und quer durch die Welt um mit verschiedenen Frauen zu sprechen. Heraus kam dabei ein sehr aufwühlender, berührender und aufrührischer Dokumentarfilm.

–Letztes Wochenende wurde ich über Facebook auf den Film Embrace aufmerksam gemacht. Klingt interessant, dachte ich mir, mit dem Thema „Körperbild“ hatte ich mich selbst schon häufiger auseinandergesetzt und hatte auch das Glück diesen Film im Kino ansehen zu können (er läuft nur in einigen Kinos). Als ich danach wieder ein wenig benommen ins Tageslicht stolperte, war ich total geflasht.

Gefühlschaos

In mir brodelte ein wilder Gefühlsmix. Unendliche Begeisterung („Ich buche ein Fotoshooting“, „Ich kaufe mir einen großen Spiegel“), unendliche Trauer über das, was ich gehört und gesehen habe (wunderschöne Frauen, die ihre eigene Schönheit nicht wahrnehmen können, ein bis zum Skelett abgemagertes Wesen, Berichte über in der Modebranche verbreitete Praktiken wie das Zu sich nehmen von Wattebäuschen …) unendliche Wut über das, was uns angetan wird (Modellbilder werden digital bearbeitet und sind darum für uns unerreichbar) und das, was wir uns selbst antun (wir vergeuden unsere Energie). Ich gebe zu, ich hatte schon gehört, dass Modellbilder heutzutage digital bearbeitet werde.

Was ich aber nicht begriffen hatte: Wenn ich an einer Bushaltestelle stehe, wo auf einer Werbung ein schlankes Modell mit einer sehr sexy Taille abgebildet ist und ich mir dieses Bild ansehe und dabei sehnsüchtig denke: „So möchte ich auch gerne wieder aussehen!“, dann bin ich der Werbebranche auf den Leim gegangen und habe mich selbst verlassen …

Jetzt hat es Klick gemacht

Ich leide schon ziemlich lange an meiner eigenen Ambivalenz meinem Körper gegenüber. Und das hat durchaus auch etwas mit Hochsensibilität zu tun.

Lange habe ich gegrübelt, wann es eigentlich angefangen hat, aber ich kann keinen richtigen Anfangspunkt ausmachen. Sicher ist: als die Erschöpfung überhand nahm, verschwand zuerst meine Vitalität. Dann, als es mit dem Stress und der Erschöpfung immer so weiter ging (gute zwei Jahre), wurde es mit der Fibromyalgie so schlimm, dass ich auf längere Zeit arbeitsunfähig wurde. Zu dem Zeitpunkt konnte ich auch nicht mehr schlafen und war darum damit einverstanden, es einmal mit einem Antidepressivum zu probieren, das man mir in der Reha ans Herz legte. Es war kein völliger Misserfolg, denn ich konnte nach einiger Zeit wieder schlafen, sonst bewirkte es nur, dass ich zunahm.

Innerhalb eines Jahres wog ich 10 kg mehr.

Das war schrecklich, weil ich mein ganzes vorheriges Leben (bis auf eine kurze Zeit in der Pubertät) sehr schlank war und eigentlich auch essen konnte, was ich wollte. Ein Teil dieses Gewichts war übrigens auf Wassereinlagerungen zurückzuführen.

Monika Richrath mit 49 Kg

49 kg – der absolute Gewichtstiefpunkt

Wenn es mir richtig schlecht ging, verging mir sowieso der Appetit. Einmal bin ich auf diese Weise auch gefährlich nahe an eine Essstörung herankgekommen (denke ich mir heute). Damals lud mich meine Freundin immer schon zum Essen ein, weil sie sich Sorgen machte und mich aufpäppeln wollte. Dabei hatte ich gar nichts mit bewusstem Abnehmen oder Kontrolle im Sinn. Ich habe so gelitten an mir selbst und meinem Leben, dass ich einfach keinen Hunger hatte … Diese Zeit gehört auf jeden Fall zu den Tiefpunkten meines Lebens, auch wenn es mir damals nicht bewusst war.

Monika Richrath auf Burg Eltz mit 56 kg

Mein „Normalgewicht“ von 54 kg

Irgendwie habe ich es dann doch wieder auf 54 kg geschafft und da blieb ich dann. Ich fand es selbst sonderbar, dass ich niemals zunahm, aber fühlte mich zumindest in diesem Punkt mit meinem Körper im Reinen, obwohl ich jede Menge Bilder habe, von denen mir erst in jüngster Zeit aufgefallen ist, wie ausgezehrt ich darauf aussehe.

Monika Richrath mit 64 kg

64 kg nach der Kur

Zurück zur Kur 2009. Zwar half sie mir, mein Leben danach Schritt für Schritt wieder aufzubauen, aber gewichtstechnisch war es der Beginn einer Körperkatastrophe. Als solche habe ich sie jedenfalls lange betrachtet. Ich erkannte mich selbst nicht wieder! Immer wenn ich in den Spiegel sah, war ich verblüfft und frustriert, dass mir da dieses leicht moppelige Gesicht entgegenblickte. Ha! Heute würde ich mich vermutlich sehr freuen, wenn ich es jemals schaffen sollte, wieder nur 64 zu wiegen!

Monika Richrath mit 77 kg

Noch ein Tiefpunkt: 77 kg

Denn das war im Grunde genommen nur der Anfang. Seitdem habe ich ständig und permanent zugenommen und mich immer weiter von mir selbst und meinem Körper entfremdet. Von der Liebe zu meinem eigenen Körper auch. Obwohl ich das Antidepressivum nach einem Jahr wieder abgesetzt habe, ist es mir nicht gelungen, wieder abzunehmen. Das hatte ganz viele, verschiedene Ursachen. Zum einen habe ich Essen als Trost entdeckt und bin vom zu-wenig-Essen eher in die Sparte des Zu-viel-Essens hinübergewechselt. Ein weiterer, sehr wichtiger Punkt, ist die Tatsache, dass mir die Vitalität für bestimmte Dinge fehlte. Ich hatte einfach nicht die Kraft und Energie mehr, bestimmte Dinge zu tun, wie für Sport, Ausgehen usw. Früher war ich den ganzen Tag lang immer herumgerannt, damit war schon lange Schluss. Auch die Wechseljahre, in denen der Körper sich ja ganz neu organisiert, haben sicher eine Rolle gespielt. Trotzdem habe ich mich unendlich geschämt dafür, dass es mir nicht gelang, dieses Zusatzgewicht wieder loszuwerden, habe mir das als persönliches Versagen angekreidet.

2014 brachte eine Wende

Eine Seminarteilnehmerin hatte mich auf HPU (Hämopyrrollaktamurie) aufmerksam gemacht, ein Vitalstoffmangel im Körper, der seine Funktion beeinträchtigt. Das setzte eine ganze Kaskade von Ereignissen in Gang. (Über HPU schreibe ich demnächst einen gesonderten Artikel, denn es scheint, dass viele hochsensible Menschen davon betroffen sind.) Jedenfalls kam ich so zu einer Heilpraktikerin, die mir einen Progesteronmangel und eine Nebennierenschwäche bescheinigte. Auf der körperlichen Ebene gibt es also durchaus Erklärungen für die Gewichtszunahme und die Unfähigkeit wieder abzunehmen. Der Progesteronmangel sorgt zum Beispiel für die Wassereinlagerungen, die Nebennierenschwäche für die fehlende Vitalität. Übrigens – bei  HPU kann es vorkommen, dass man in der Jugend übernatürlich schlank ist und im Alter dann übergewichtig.

Es gab aber auch psychologische Ursachen

Vor einigen Wochen habe ich mich z. B. daran erinnert, dass ich mir irgendwann mal geschworen hatte, nie mehr so zu sein wie früher, vielleicht hat mein Körper das sehr wörtlich genommen. Ich habe u. a. diesen Schwur beklopft, noch eine kleine Lymphmassage entdeckt, die ich nun täglich mehrmals mache. Dazu kommt, dass die Behandlung meiner Heilpraktikerin nach einem Jahr Früchte trägt und ich einen deutlichen Vitalitätszuwachs spüre. Langsam habe ich das Gefühl, mir meinen Körper zurück zu erobern.

Eine Erkenntnis

Neulich ist mir der Gedanke gekommen, dass es mir eigentlich egal ist, wieviel ich wiege, solange ich nur vital bin. Die fehlende Vitalität ist das schlimmste: das Gefühl, tonnenschwer, unbeweglich zu sein und mich nicht wirklich so bewegen zu können, wie ich möchte. Eingeschränkt zu sein in meiner Bewegungsfreiheit, denn dies zieht sich durch alle Lebensebenen hindurch.

Erleichterung

Da kam Taryn Brumfitt mit ihrem Film wirklich gerade richtig! Und ich habe nun entschieden, nicht länger Energie darauf zu verschwenden, wie mein Körper aussieht, sondern mich eher damit zu beschäftigen, was ich tun kann, damit mein Körper sich besser fühlt – wie ich das ja auch schon seit längerer Zeit mache.

Plötzlich habe ich auch einen Weg gefunden um mit der allgegenwärtigen Werbung an den Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel umzugehen: ich gucke einfach weg, bzw. stelle meinen Blick auf unscharf und sage mir „Das ist nicht real“, quasi wie im Supermarkt, wo lauter Dinge stehen, die mir nicht gut tun.

Alles in allem habe ich das Gefühl, dass sich in der letzten Woche, seit ich den Film gesehen habe, ganz viel verändert hat. Alleine dadurch, dass ich die Entscheidung getroffen habe, loszulassen, jemals wieder meine Figur aus der Jugend zurückzubekommen. Dafür habe ich nun jede Menge Energie für andere Projekte übrig. Zum Beispiel mir selbst Kleidung zu nähen, die mir gefällt und in der ich mich wohlfühle …

Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele von Ihnen einen ähnlichen Weg durchlitten haben und kann Ihnen nur ans Herz legen, sich diesen Film anzusehen. Er hat wirklich lebensveränderndes Potential!

Es ist mir bewusst, dass dieser Beitrag ungewöhnlich viele Links enthält, aber es ist mir ein echtes Anliegen, Sie für diesen Film zu interessieren. Wenn Sie sich den Stern-TV-Clip ansehen, wird gleich klar, wie verzerrt unsere Körperwahrnehmung häufig ist. Ich fand das total herzzerreißend.

Was ich leider nicht mehr wiedergefunden habe, ist der Link, mit dem Sie herausfinden können, wann der Film läuft. Wie gesagt, immer nur an einigen Tagen, kümmern Sie sich am besten gleich darum, wenn Sie den Film sehen möchten, oder kaufen Sie ihn auf DVD.

Wie sehen Sie Ihren Körper? Haben Sie etwas Ähnliches erlebt wie ich? Oder etwas ganz anderes? Ich freue mich sehr über Ihre Kommentare.

Herzlichst,

Ihre
Monika Richrath

Ein seltener Gast: das grundlose Glück

Ein seltener Gast: das grundlose Glück

Heute ist einfach alles perfekt. Die Sonne scheint, es ist warm (aber nicht zu warm), Frühling liegt in der Luft und ich fühle mich einfach super. Ich bin freudig und energiegeladen und kann mich nur mit Mühe davon abhalten, über die Straße zu hüpfen. Ich lächele wildfremde Menschen an, wildfremde Menschen lächeln erfreut zurück. Ich könnte die ganze Welt umarmen …

Was ist passiert?

Kein Sechser im Lotto, keine Heirat, Schwangerschaft, Erbschaft, volles Seminar oder sonstige erfreuliche Nachricht oder Erfolgsbotschaft.

Einfach nur … grundloses Glück

Das letzte Mal, als das grundlose Glück mich ereilte, ist schon ein paar Wochen her. Aber da ist mir aufgefallen, dass das grundlose Glück schon seit Jahren nicht mehr bei mir zu Gast war. An die letzte Gelegenheit erinnere ich mich deswegen so gut, weil ich es im Rahmen eines Klopfseminars vor zwei Jahren als positiven Anker benutzt hatte.

Wie es immer so geht, ich hatte überhaupt nicht gemerkt, dass es sich verabschiedet hatte aus meinem Leben. Vielleicht war das insgesamt gesehen auch kein besonderes Wunder, denn 2015 war ein Jahr, das ganz und gar im Zeichen der ALS-Erkrankung meiner Mutter stand und es nicht allzuviel zu Lachen gab. Natürlich war ich trotzdem hin und wieder glücklich, aber das grundlose Glück ist nun einmal ein ganz besonderer Zustand

in dem ich Lust habe, die ganze Welt zu umarmen, Friedlichkeit und Freundlichkeit versprühe, vital bin, mein Körper sich wohl fühlt. Aber es ist noch mehr.

Es ist das Gefühl, richtig zu sein.

Für mich als hochsensibler Mensch ist dieses Gefühl ganz besonders wertvoll, denn den Großteil meines Lebens habe ich sehr gehadert mit mir selbst, meiner Hochsensibilität, bzw. den Eigenschaften, die meine Hochsensibilität ausmachen und widerspiegeln. Heute weiß ich natürlich, dass ich richtig bin. Aber es wirklich auch zu spüren, mit jeder Faser meine Körpers, ist nach wie vor etwas Besonderes für mich.

Es ist das Gefühl zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Das Gefühl, dass alles miteinander verbunden ist. Das Gefühl, dass alles gut ist, so wie es ist. Was nichts anderes bedeutet, dass ich mein Leben akzeptiere in genau der Form, die es gerade hat. Dass ich dankbar bin, für das, was ich habe.

Grundloses Glück ist offenbar eine Art erweiterter Bewusstseinszustand

wird mir eben beim Schreiben klar. Denn im Zustand des grundlosen Glücks gibt es keine Begrenzungen und Beschränkungen. Dann liegt die ganze Welt vor mir, mit ihren vielen verlockenden Möglichkeiten, die wie Diamanten funkeln. In diesem Zustand bin ich auch in der Lage, viel weiter zu denken und vermutlich auch auf einer höheren Ebene Veränderung zu bewirken, einfach nur, indem ich jegliche Bewertung der Welt und mir selbst aufgebe.

Denn im grundlosen Glückstaumel bin auch ich viel größer und schöner, Halt, das ist nicht richtig, merke ich beim Schreiben. Ich denke, es ist andersherum. Im Zustand des grundlosen Glücks kann ich die Dinge in ihrer Schönheit und Großartigkeit wahrnehmen. Alle Beschränkungen fallen von mir ab, vor allen Dingen alle limitierenden, kleinlichen Glaubenssätze über mein Äußeres und Inneres. Dann bin ich einfach. Gut und wertvoll, funkelnd eben. Ein Zustand, den ich gerne öfter erleben würde, habe ich mir beim letzten Anfall grundlosen Glücks gedacht.

Nun kann man diesen äußerst angenehmen Zustand leider nicht herbeirufen, aber mir fiel bei dieser Gelegenheit ein, dass ich früher tatsächlich ziemlich häufig grundlos glücklich war, und das, obwohl meine Kindheit und Jugend insgesamt eine sehr schwierige Zeit für mich war, ich im Grunde genommen keine wirklichen Herzensbindungen an andere Menschen hatte, oder die, die ich hatte, nicht als Herzensbindung wahrnehmen konnte (im Gegenteil, außerhalb meiner Familie machten mir die meisten Menschen Angst).

Trotzdem verfügen Kinder offenbar über besondere Bewältigungsstrategien, denn es gab viele Glücksmomente – die ich vielleicht oft auch mit mir alleine erlebte. Ich erinnere mich z. B. dass meine Haut nach einem Tag an der Sonne wahnsinnig gut roch, und ich den ganzen Abend lang immer wieder an meinem Arm schnupperte, trunken vor Glück über meinen guten Geruch … Es gab viele solche kleinen Glücksinseln und es gab vor allen Dingen sehr viel grundloses Glück.

Nach Sonne kommt Regen …

Trotz Leid und Elend war das Leben insgesamt viel leichter, weil es  eher in Phasen verlief, als in Augenblicken. Eine Zeitlang hatte ich eine gute Phase und dann kam eine schlechte, die aber immer getragen war von der Zuversicht, dass es danach wieder gut werden würde. Wann dieses Gleichgewicht gekippt ist, vermag ich nicht mit Genauigkeit zu sagen. Ich vermute Anfang/Mitte 20, als die ersten Liebesbeziehungen kamen, die für einen so unsicheren und schüchternen Menschen wie mich äußerst schwierig waren. Wenn ich aber so in mich hineinspüre, dann ist sofort sonnenklar, dass meine erste Beziehung zu einer Frau auf mein zerbrechliches Gleichgewicht heruntergedonnert ist, wie der Zementblock in ein Fisch namens Wanda auf einen bedauernswerten Hund … Ich möchte das jetzt nicht weiter auswalzen, sicher ist aber, es gab einen entscheidenden Wendepunkt, an dem Stress, Depressionen und Erschöpfung die Überhand gewannen und das grundlose Glück begann, sich rar zu machen und mich nur noch dann und wann besuchte.

Ehrlich gesagt, war ich ganz schön schockiert, festzustellen, dass es Jahre her war, dass ich mich so gefühlt habe – und das, ohne es zu merken …

Eigentlich hatte ich gehofft, ich könnte an dieser Stelle auf ein paar wissenschaftliche Publikationen zurückgreifen, aus denen hervorgeht, was das grundlose Glück auf biochemischer Ebene im Körper bewirkt, aber nichts, nada. Die Wissenschaft schweigt dazu, scheint es. Die Einträge, die meine Suchmaschine zum Begriff „grundloses Glück“ ausspruckt, sind: Werbung, Werbung und wieder Werbung, mit sonderbaren Einträgen zwischendurch wie „mein Mann ist grundlos unglücklich“ …

Mir ist beim Schreiben dieses Blogeintrages wieder eingefallen, dass ich vor einigen Jahren ja das grundlose Glück als Anker beim Klopfen benutzt habe und habe seitdem immer wieder einmal in mich hineingehorcht und mich dieses Ankers erinnert, und einfach mal geklopft, dass ich schon lange nicht mehr grundlos glücklich war.  Sie können es mir glauben oder auch nicht, aber daraufhin ist wirklich etwas passiert – ich wurde nicht grundlos glücklich, aber mein Körper begann innerlich zu strahlen, so dass ich zumindest einen Teil der grundlosen Glückserfahrung zurück habe. Das finde ich sehr schön.

Wie geht es Ihnen? Kennen Sie grundloses Glück? Haben Sie eine andere Bezeichnung dafür? Wie oft sind Sie grundlos glücklich? Wie immer, freue ich mich, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Herzlichst, Ihre

Monika Richrath

Hochsensible Mamas

Hochsensible Mamas

Hochsensible Mamas – ein Apell an Deine besondere Aufgabe im Leben Deines Kindes

  • Bist Du Mama?
  • Oft erschöpft?
  • Fühlst Du Dich in vielen Situationen hilflos?
  • Leidest Du viel mit Deinem Kind?
  • Möchtest Du Dein Kind vor dem Leben beschützen?
  • Fällt es Dir schwer, Dein Kind in „diese“ Welt zu entlassen?

JA?

 

Dann gehörst Du wahrscheinlich so wie ich zu jenen hochsensiblen Müttern, die ihr Kind um jeden Preis davor bewahren wollen, die negativen Erfahrungen, die wir selbst erlebt haben, durchmachen  zu müssen.

Gut so! Und vollkommen verständlich.

Ich könnte mir vorstellen, dass Du auch eine Mama bist, die sich sehr stark in ihr Kind einfühlen kann, die seine Gefühle noch vor allen anderen „liest“, manchmal sogar noch bevor Dein Kind sich derer bewusst ist.

Ich könnte mir vorstellen, dass Du eine Mama bist, die große Schwierigkeiten damit hat, wenn Dein Kind in der Schule oder im Kindergarten Menschen und Situationen ausgesetzt ist, die Du nicht gutheißen kannst.

Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Du Dich manchmal selbst verlierst und Deine Bedürfnisse sehr vernachlässigst, damit es Deinem Kind gut – oder sagen wir besser – geht.

Hab ich Recht? Ich kenne das alles!

Du bist wunderbar in Deiner Sensibilität!

Dein hochsensibles Kind hat bei Dir alles, was es braucht, um verstanden, in seiner Persönlichkeit akzeptiert und wahrgenommen zu werden. Alles Aspekte, die Du bei Deiner eigenen Mama womöglich (schmerzlich) vermisst hast. Es waren andere Zeiten und andere Umstände.

Also – Du bietest Deinem hochsensiblen Kind die besten Voraussetzungen, um eine selbstbewusste, starke und gleichzeitig sanfte und sensible Persönlichkeit zu entwickeln. Das ist großartig! Und wenn Du jetzt meinst, dass das ja alles schön und gut ist, aber Dich diese Großartigkeit doch jede Menge Kraft, Ressourcen und Mühen kosten, dann möchte ich Dir mit diesem Beitrag Mut machen und Dich bestärken, dass Du die beste Mama für Dein hochsensibles Kind bist,

…auch und vor allem, wenn Du Deine Bedürfnisse achtest, …auch und vor allem, wenn Du in Deiner Mitte bist,

…auch und vor allem, wenn Du vertraust, dass Dein Kind seinen eigenen Weg gehen wird,

…auch und vor allem, wenn Du Deinem Kind das Bewusstsein und die Stabilität vermittelst, die Du bei ihm sehen möchtest.

Und wenn Du Dich jetzt fragst, wie das gehen soll und wie Du es schaffen kannst, Dein hochsensibles Kind Schritt für Schritt in diese so wenig unterstützende Welt zu entlassen, dann möchte ich gerne meine Erfahrungen mit Dir teilen und Dir ein paar Impulse für Deinen Weg als hochsensible Mama mitgeben.

VERTRAUE!

Je nachdem, was wir in unserer Kindheit erfahren haben und wie viel Grundvertrauen wir mitbekommen haben, handeln wir in unserem späteren Leben auch aus diesem Vertrauen heraus.
Mamas, die wenig vertrauen in sich und das Leben als solches haben, neigen auch dazu, ihrem Kind oftmals nicht das Vertrauen entgegenzubringen, das es braucht, um eine selbstbewusste und stabile Persönlichkeit zu entwickeln.

Versuche Dein Vertrauen immer wieder zu stärken, indem Du Dich selbst herausforderst, Dein Kind Schritt für Schritt loszulassen, seine eigenen (auch leidvollen) Erfahrungen machen zu lassen.

Ich habe in diesen Situationen immer folgende Sätze im Kopf: „Ich vertraue meinem Sohn. Es ist sein Weg, den er geht. Ich kann ihm diesen Weg nicht abnehmen. Ich kann ihn beim Gehen unterstützen.“

Je mehr Du in Deiner Stabilität und im Vertrauen bist, desto stabiler und vertrauensvoller kann Dein Kind seinen Weg gehen.

KÜMMERE DICH UM DICH!

Es führt zu nichts, wenn Du Dich selbst aufgibst und verlierst, weil Du Dich über Dein Kind identifizierst. Dein Kind leidet mit Dir, anstatt ihm sein Leid und seine Erfahrungen, die es zu machen gilt, nehmen zu können.

Kümmere Dich darum, dass es DIR gut geht. Schau gut auf Dich und sorge gut für Dich. Dann wird Dein Kind lernen, das auch für sich zu schaffen.

Lass los – auch wenn der Trennungsschmerz groß ist. Gönn Dir Auszeiten, Alleinzeiten und liebevolle Aufmerksamkeiten.

SCHAU IN DEN SPIEGEL, DEN DEIN KIND DIR VORHÄLT!

Oftmals ist es doch so, dass wir uns als Mamas fragen, was mit unseren Kindern bloß los ist, wenn sie auf einmal wütend, aggressiv oder sonst wie sehr stark auf Situationen reagieren.

Achtung – Dein hochsensibles Kind ist Dein Spiegel! Alle Emotionen, die Du womöglich nicht auslebst oder die in Dir schlummern, kann Dein Kind empfangen und „für Dich“ an die Oberfläche bringen.

Auch Verhaltensweisen, die Du bei Dir ablehnst oder die bei Dir mit negativen Emotionen verbunden sind, kann Dir Dein Kind vor Augen führen, indem es Dich immer wieder herausfordert hinzuschauen.

Wir Mamas neigen dann vielleicht dazu zu sagen: „Ach, mein armes Kind, wie gerne möchte ich Dir das ersparen!“ – in Wirklichkeit wollen wir es uns nur selbst ersparen. Wir dürfen also aufmerksam hinschauen und anfangen, unser eigenes inneres Kind zu bemerken.

Dazu habe ich vor einiger Zeit einen eigenen Beitrag geschrieben: http://www.hochsensibilitaet.at/ich-bin-so-wuetend-warum-dieser-satz-wichtig-ist-und-wie-wir-gerade-unsere-hochsensiblen-kinder-dabei-unterstuetzen-duerfen/

WANDLE DEIN LEID IN DEINE STÄRKE UM!

Du bist unendlich stark. Stark in Deinem Leid, das Dich viel Kraft kostet. Nutze diese Kraft ins Positive!

Lebe Deinem Kind das Leben vor, in dem Du es gerne sehen würdest. Auch wenn die Gesellschaft da draußen nicht förderlich ist für die Bedürfnisse hochsensibler Menschen. Hilf mit, dass auch Dein Kind seine Aufgabe in diesem Chaos findet, um dazu beitragen zu können, dass sich was verändert.

LEBE DEINE GROSSARTIGKEIT!

Schütze Dein Kind wo es notwendig ist und lass es frei so oft es geht!

Aus eigener Erfahrung weiß ich gut, wie leicht es ist, all das zu schreiben oder zu lesen, und wie schwer und herausfordernd es sein kann, das umzusetzen.

Ich möchte Dich bestärken, diesen Weg Schritt für Schritt und mit immer mehr Bewusstsein die Verbindung zwischen Dir und Deinem Kind betreffend zu gehen.

Ich wünsche Dir aus ganzem Herzen die Kraft und die Stabilität, Eure Wege zu gehen. Manchmal ist es der gleiche und oftmals ein ganz anderer 🙂

Vielleicht interessiert Dich auch dieses Video zum Thema, das ich vor einiger Zeit aufgenommen habe:

https://www.youtube.com/watch?v=EB5G-b-ZmxU

Schreib doch bitte in die Kommentare, ob auch Du so ein starkes Band zwischen Dir und Deinem Kind wahrnimmst und was Eure Herausforderungen damit sind!

Herzlichst, Deine Karin Abriel

Karin Abriel

Karin Abriel

Mein Tempo

Diplomierte Pädagogin Diplomierte Shiatsu-Praktikerin Geboren: 26.1.1976 in Wien 2 Kinder – Anna, 14 und Max, 13 Schon sehr früh war mir klar, dass irgendetwas in mir anders tickt als bei den Menschen in meinem Umfeld. Ich spürte so Vieles und nahm wahr, was anderen scheinbar verborgen blieb. Als Kind konnte ich diese Eindrücke weder einordnen noch verarbeiten, war aber zugleich unglaublich neugierig und ließ keine Möglichkeit aus, neue Erfahrungen zu sammeln und Menschen kennenzulernen. Das ständige Überfordert Sein mit mir und meiner Umgebung und ihren Eindrücken führte im frühen Erwachsenenalter zu Depressionen und BurnOut. Mein Lebensweg hat mich durch mehrere Ausbildungen und Berufserfahrungen zu meiner Authentizität geführt und dazu, meine Hochsensibilität als Stärke anzunehmen. Durch meinen ebenfalls hochsensiblen Sohn und die tägliche Arbeit mit hochsensiblen Kindern sowie zahlreichen beruflichen Erfahrungen habe ich viele unterschiedliche Persönlichkeiten kennenlernen dürfen, die mir alle einen Teil von mir selbst gezeigt haben und mich in meine Stärke geführt haben.
Radionik:  Klarheit in den Dschungel unbewusster Sabotageprogramme bringen

Radionik: Klarheit in den Dschungel unbewusster Sabotageprogramme bringen

Bei Yvetta Miosga darf es gerne mal etwas tiefer gehen. Schon in ihrer Kindheit interessierten sie Fragen, wie: Wer bin ich? Was soll ich hier? Wozu das alles? Etc. Heute blickt sie auf gut 20 Jahre umfassende Beschäftigung und Eigenerfahrung bezüglich der Themen Selbstfindung, Selbstheilung, Selbstverwirklichung zurück. Nach knapp 14 Jahren als Polizeibeamtin, arbeitet sie jetzt seit 11 Jahren als Persönlichkeitstrainerin und unterstützt andere dabei, ihr wahres Selbst zu entdecken und zu leben.Yvi, Du arbeitest als Bewusstseinscoach und Trainerin. Darüberhinaus bist du mit einer sehr speziellen Methode unterwegs …?

Zunächst erstmal herzlichen Dank für die Einladung zu diesem Interview, liebe Monika.

Ja genau, im Zuge meines ganzheitlichen Bewusstseinscoachings greife ich sehr oft und gerne auf die von dir angesprochene Methode – Radionik – zurück. Sie ist für mich ein unverzichtbares Hilfsmittel, um die Entwicklungsprozesse meiner KlientInnen auch auf energetischer Ebene zu unterstützen.

Ich stelle mir vor, die meisten Menschen haben von Radionik noch nichts gehört. Kannst du kurz erklären, was das ist?  

Vereinfacht gesagt handelt es sich bei der Radionik um ein sehr vielseitiges Verfahren aus dem Bereich der Schwingungsresonanz, womit Disharmonien und Störungen in unseren feinstofflichen Energiefeldern detailliert erkannt und sanft ausgeglichen werden können. Das Interessante daran ist, dass die Energiefelder dabei nicht nur gründlich analysiert, sondern auch die tieferen Ursachen hinter den energetischen Blockaden (z. B. selbstsabotierende Glaubenssätze, Überzeugungen und Muster) aufgezeigt werden.

Das klingt ein bisschen geheimnisvoll. Wie funktioniert das?

Die Radionik ist in der Tat ein wenig geheimnisvoll, im Sinne von schwer greif- und durchschaubar. Sie beruht auf den Grundlagen der modernen Quantenphysik, über welche sich z.B. der Nobelpreisträger Richard Feynman 1964 mit den Worten: „Ich denke, man kann mit Sicherheit sagen, dass niemand die Quantenmechanik versteht.“  äußerte.

Der Begründer der Quantenphysik, Nobelpreisträger Max Planck, drückte es einmal mit den folgenden Worten aus: „Tatsächlich gibt es überhaupt keine Materie. Alles und jedes ist aus Schwingung zusammengesetzt.“ Meinem Verständnis nach trifft es das ganz gut.

Nun aber zur Funktionsweise der Radionik.

Das wird jetzt etwas technisch. Aber ich versuche, mich einigermaßen verständlich auszudrücken.

Ein Radioniksystem besteht aus zwei Komponenten: dem Radionikgerät an sich und einem Computer mit spezieller Software, welche zahlreiche Datenbanken beinhaltet. Diese Datenbanken bestehen aus, in der Sprache gebrauchten, Wörtern und Sätzen. Wörter haben, wie z.B. auch Gedanken und Gefühle, ganz spezifische Eigenschwingungen, deren Entsprechungen sich bei häufigem Gebrauch, gemäß dem Resonanzgesetz in unserem Leben manifestieren. Du kennst sicher die Aussage „Unsere Gedanken formen unsere Realität“?

Ja, natürlich – ich bin auch sicher, dass es so ist. Das Gesetz der Anziehung (the law of attraction) oder “The Secret” ist bestimmt einigen LeserInnen ein Begriff.

Ich persönlich bin jetzt kein großer Verfechter von „The Secret“, weil mich die „Tschakka, du kannst alles erreichen, wenn du nur willst – Mentalität“, im Allgemeinen nicht anspricht. Mir ist das deutlich zu aggressiv und auch viel zu oberflächlich. Außerdem halte ich das auch für potenziell gefährlich, weil aus meiner Sicht eben nicht jeder alles erreichen kann und diese ernüchternde Erfahrung bei den, zunächst meist sehr euphorischen, Betroffenen nicht selten zu weiterer massiver Frustration führt. Das „Versagerbewusstsein“ wird enorm gestärkt, weil es ja eigentlich so einfach ist (sein soll), nur man selbst kriegt es mal wieder nicht hin… Das bildet einen starken Nährboden für (weitere) Selbstzweifel. Du verstehst, wie ich das meine?

Ja, sicher, mit dieser Art von Selbstzweifeln hatte ich selbst leider schon häufig zu kämpfen …

Ich glaube, damit bist du nicht allein, liebe Monika. So einfach, wie es üblicherweise dargestellt wird, ist es nämlich in den meisten Fällen leider nicht. Was aber auch kein Aufruf zur Bequemlichkeit sein soll. Ich bin genauso wenig ein Freund von passivem Warten und auf bessere Zeiten hoffen.

Es ist auch nicht so, dass ich diese ganzen Erfolgs- oder Wunschverwirklichungstechniken per se unsinnig finde. Viele haben aus meiner Sicht durchaus ihre Berechtigung, aber sie funktionieren leider nur, wenn keine, dem jeweiligen Wunsch oder Ziel entgegenstehenden, Hinderungsprogramme im Unterbewusstsein etabliert sind, was allerdings leider sehr häufig der Fall ist. Und hier kommt man, selbst mit einem starken Willen und noch so viel Disziplin, häufig einfach nicht weiter.

Es sind nämlich nicht nur unsere (bewussten) Gedanken, sondern vor allem unsere unbewussten Glaubenssätze, Überzeugungen, etc., – welche wiederum aus unseren früheren Erfahrungen, Prägungen, Konditionierungen usw. entstandenen sind – die einen entscheidenden Einfluss auf unser (Er)leben haben. All diese inneren Programme und Muster sind in unserem Energiefeld als Schwingungsinformation gespeichert und wirken maßgeblich auf unser Gesamtschwingungsmuster ein. Und damit eben auch darauf, was wir aussenden und in der Folge quasi automatisch in unser Leben ziehen.

Wegweiser im Wald

 

So kommt es wohl auch, dass wir immer wieder und wieder die gleichen Erfahrungen machen, z. B. am Arbeitsplatz,  oder in Beziehungen, weil wir uns angezogen fühlen von bestimmten Ausstrahlungen, die wir von früher kennen, oder?

So ist es, gleiche Schwingungen ziehen sich gegenseitig an. Hast du beispielsweise den Glaubenssatz „Ich bin nichts wert“ in deinem Energiefeld programmiert, ziehst du immer wieder Situationen und Menschen in dein Leben, die dir genau das bestätigen und dich spüren lassen, dass du nichts wert bist. (Was natürlich nicht der Tatsache entspricht, aber eben deiner Schwingung.)

Diese Glaubenssätze sind uns zum allergrößten Teil überhaupt nicht bewusst, sodass der erste Schritt (wenn man etwas ändern will) wäre, sie ausfindig zu machen. Und hier kommt die Radionik ins Spiel.

Das Radionikgerät arbeitet mit den oben erwähnten Wortschwingungen und kann die hinderlichen Muster aufspüren, indem die Schwingungen der Klientin mit den Wortschwingungen der Datenbanken verglichen werden. Dabei werden die Punkte, bei denen eine Resonanz besteht, konkret aufgezeigt und wir erhalten eine detaillierte Übersicht über unsere ungünstigen Programmierungen.

Wenn man mit der Radionik eigene Glaubenssätze aufspüren kann ist es vermutlich auch möglich, diese zu verändern oder aufzulösen?

Genau. Mit der Radionik können Energiefelder sowohl analysiert, als auch harmonisiert und als dritte Möglichkeit außerdem noch gezielt programmiert werden.

Harmonisierung und Programmierung sind also die Veränderungs- und Lösungsmöglichkeiten. Wie können die LeserInnen sich das vorstellen?

Bei der Harmonisierung werden die Inhalte der vorhergehenden Analyse in balancierter Form (Negatives wird entladen, Positives wird gestärkt) in das Energiefeld der Klientin gesendet, um den gestörten Energiefluss wieder sanft ins Gleichgewicht zu bringen.

Beim Programmieren ist eine Besendung des Energiefeldes auch ohne vorhergehende Analyse möglich. Es beinhaltet die energetische Übertragung eines speziellen Reinigungsprogramms, kombiniert mit der Möglichkeit, konkrete Wünsche bzw. Ziele zu laden und/oder bekannte Problemthemen zu entladen.

Gibt es noch andere Anwendungsmöglichkeiten für die Radionik?

Auch wenn es sich bei der Radionik um keine wissenschaftlich anerkannte Methode handelt, wird sie vor allem im medizinischen Bereich eingesetzt. Sie wird aber auch in zahlreichen anderen Fachgebieten angewandt, wie z.B. im Persönlichkeitscoaching, in der Unternehmensberatung, im Sport, in der Landwirtschaft, in der Gebäudesanierung, bei der Arbeit mit Tieren u.v.a.m.
Wenn du so willst, kann die Radionik bei praktisch jedem Problem unterstützend hinzugezogen werden, weil man damit einen Zugang zu jeglichen Energiefeldern hat.

Laut Quantenphysik hat alles was existiert, egal ob lebende Organismen (wie Menschen, Tiere, Pflanzen) oder scheinbar starre Materie (wie z.B. Gebäude und Orte ) bis hin zu sozialen Systemen (wie z. B. Unternehmen und Familie), ein eigenes feinstoffliches Energiefeld.

Wie oben beschrieben, wird mit der Radionik eine Verbindung zu diesen Schwingungsfeldern hergestellt, um dort mögliche Disharmonien zu erkennen und diese ggf. energetisch auszugleichen. Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei nahezu grenzenlos. Zumal ein weiterer großer Vorteil der Radionik darin besteht, dass sie über jede beliebige Distanz anwendbar ist. Es ist also kein direkter Kontakt erforderlich. Das macht die Sache auch in der Handhabung ziemlich attraktiv, wie ich finde.

Yvi, da müssen doch sicherlich riesige Datenbanken hinterlegt werden, ich stelle mir vor, dass ein Radionik-Gerät sehr teuer ist.

Ja, die Geräte der heutigen Zeit (die Radionik wurde schon um 1920 von dem Arzt Dr. Albert Abrams begründet und ist im Laufe der Jahre kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt worden) kosten mehrere tausend Euro und sind somit tatsächlich ziemlich teuer. Aber aus meiner Sicht und aus meiner persönlichen Erfahrung haben sie eben auch einen enormen Nutzen und sind damit nicht nur teuer, sondern auch wirklich wertvoll. Ich jedenfalls möchte meins auf gar keinen Fall mehr missen. 🙂

Natürlich habe ich selbst auch Themen, die sehr schwierig sind, mit denen ich entweder einfach nicht alleine weiterkomme oder die Person, mit der ich weiterkommen könnte, noch nicht gefunden habe. (Was Sie auch an den Ausschnitten einer Analyse sehen können. Es ist nämlich meine eigene, allerdings schon ein paar Jahre alt.)

Darum habe ich die Entladung und Besendung mit der Radionik ausprobiert (denn natürlich möchte ich auch nichts empfehlen, von dem ich nicht überzeugt bin). Mein Fazit: nach zwei Wochen: ich bin absolut begeistert, weil ich merke, dass es hier jetzt Veränderungen gibt in Bereichen, an die ich alleine einfach nicht dran komme, weil zu tief vergraben, zu kompliziert etc. Nach einem Monat kommt es mir vor, als habe ich einen inneren Quantensprung gemacht. Auch, weil ich begonnen habe, einige meiner Analysethemen intensiv zu klopfen.

Was mich außerdem verblüfft, dass es positive Veränderungen gibt in Bereichen, die mit den von mir gewünschten überhaupt nichts zu tun haben: zum Beispiel habe ich mir vor längerer Zeit ein Programm gekauft, das einfach auf meinem Rechner nicht richtig zu laufen scheint, ich war schon wochenlang mit dem Support zugange, der ratlos ist, woran es liegen könnte. Eine der ersten Dinge, die ich festgestellt habe, nachdem die Reinigung begonnen hat, ist, dass das Programm plötzlich besser läuft, nicht mehr dauernd abstürzt usw, so dass ich jetzt wirklich damit arbeiten kann.

Die Analyse hatte ich  vor einiger Zeit schon ausprobiert und war total überrascht, wie sehr ich mich in darin wiedergefunden habe. Das hat uns damals zu der Idee einer Kooperation miteinander gebracht, denn mit der Radionikanalyse bekommt man die Themen geliefert, die gerade anstehen, die man dann mit der Klopfakupressur bearbeiten kann. Eine sehr effektive Möglichkeit einfach an die Klopfsätze zu kommen, die einen aktuell weiterbringen. Manchmal hat man ja so viele Baustellen, dass man gar nicht weiß wo man beginnen soll …

Ja Monika, da sprichst du mir absolut aus der Seele. Und ich denke, wir sind bestimmt nicht die Einzigen, die im Dschungel ihrer unbewussten Sabotageprogramme gerne mehr Klarheit hätten.

Vielen Dank für die ausführlichen Erklärungen. Ich verstehe die Radionik jetzt auch besser!

Ich danke dir, liebe Monika! Und natürlich bin ich gerne bereit, offengebliebene Fragen zu klären. 🙂

de_DEDeutsch