Trauma in Liebesbeziehungen: Nähe und Distanz

Trauma in Liebesbeziehungen: Nähe und Distanz

Es geht weiter mit meiner Serie über Trauma in Beziehungen. Nähe und Distanz ist fast immer ein Problem, wenn Trauma in einer Liebesbeziehung eine Rolle spielt. Und so langsam nähere ich mich auch dem Ende der Beziehung, obwohl es noch keine sichtbaren Anzeichen gab.

Eine Fernbeziehung ist mit nahe und abstand verbundenIm Grunde genommen bot uns die Fernbeziehung ein perfektes Setting, auch wenn wir selbst uns nicht daran gewöhnen konnten. Es war uns nicht bewusst, dass es nicht mehr besser werden konnte. Nachdem meine Partnerin mir nach einem dreiviertel Jahr Beziehung gestanden hat, Viele zu sein, eröffneten sich für unsere Beziehung neue Dimensionen von Intimität und Nähe. Die erste Hürde war genommen. Erstmal wurde alles besser, weil ich meine Partnerin jetzt besser verstehen konnte.

Wir waren euphorisch. Wir hatten das Gefühl, wir können jede Hürde nehmen. „Wir lieben uns doch!“ „Sehr!“ Wir hatten das Gefühl, dass unsere Liebe stark ist, stark genug ist. Jetzt erst recht! Ich hatte schon begonnen, eine gewisse Distanz zu entwickeln, aufgrund zahlreicher Retraumatisierungen durch die Beziehung.

Definitiv war unser

Bedürfnis nach Nähe und Distanz nicht gleich.

Am Anfang einer Beziehung sind die Bedürfnisse nach Nähe und Distanz ja völlig verwischt. Anfangs haben wir dreimal täglich telefoniert. Mir wurde bewusst, dass je länger wir zusammen waren, ich immer mehr Dinge aufgab, die ich liebte und brauchte (zuallererst mein mediales Medizin Essen). Vor allem Zeit allein zu verbringen (und genießen). Zeit in meinem Raum. Ein Ort, an dem ich so sein darf wie ich bin. Einfach herumliegen und abhängen wurde zu einem Luxusbedürfnis. Es wurde unmöglich, jede Woche einen Blogartikel zu schreiben. Mit viel Mühe und Not schaffte ich es so eben, alle 14 Tage einen Artikel zu veröffentlichen. In meiner freien Zeit musste ich meinen Haushalt machen.

Ich war diejenige, die reiste. Es war klar, dass es nur so geht. Und das am besten funktioniert. Beziehungsweise, alles andere funktioniert nicht. Aber dieses Muster begann seinen Tribut zu fordern.

Im Zuge der neugewonnenen Intimität und Nähe haben wir darüber nachgedacht, ob es Möglichkeiten gibt, die

Nähe und den Abstand zwischen uns neu und anders zu regeln.

Könnten wir mehr räumliche Nähe schaffen und trotzdem Möglichkeiten zur Distanz behalten?Denn dass wir die brauchten (vielleicht aufgrund unserer Hochsensibilität), war schon klar. Manchmal waren wir schon an einem Wochenende mit Nähe überfordert.

Aber ich war äußerst reisemüde. Außerdem war ich immer in ihrer Wohnung, wo wir gemeinsam ihr Leben lebten. Und wo ich viele Dinge nicht machen durfte. Zum Beispiel kochen. Zusammenziehen stand außer Frage. Vielleicht führt ein Entwicklungstrauma grundsätzlich zu einem Bedürfnis nach Autonomie?

Das Naehe Distanz problem im Trauma durch Umzug beseitigenIn Anbetracht dieser Umstände gab es nur eine einzige Lösung: eine kleine Zweitwohnung in der Stadt meiner Liebsten. Die Kosten wollten wir uns teilen. Zu dem Zeitpunkt schien es machbar zu sein. Auch die Götter oder das Schicksal waren uns offenbar gewogen, denn im Nullkommanichts fand ich eine schöne kleine 1 Zimmer Wohnung in einem guten Viertel. Nur 3 Wohnungen habe ich angesehen. Allerdings:

der Umzug oder eher Einzug wurde eine Katastrophe.

Die Wohnungsübergabe war am 30.12. Das öffentliche Leben war weitgehend durch Corona stillgelegt. Es gab kein Licht in der Wohnung, zumindest kein Licht im Wohnzimmer. Die Vormieterin hatte die Lampenfassungen mit Kabel mitgenommen. Darauf war ich nicht gefasst gewesen.

Ebenso war ich nicht darauf gefasst (woher denn auch), dass meine Partnerin mit der Situation und allem vollkommen überfordert war.

Die neue Nähe war ein Problem.Ein entwicklungstrauma führt in der Beziehung zu Erstarrung

Es gab Innenpersonen, die waren einfach nicht einverstanden mit mir. Die wollten mich nicht. Und so kam es, dass wir einen Tag später, also zu Sylvester,  in Streit gerieten. Die Innenperson, die mich nicht mochte, hatte sich offenbar als Strategie überlegt, wenn ich schon mal da war, sollte ich mich auch nützlich machen.  Dafür erteilte sie mir Aufträge. In der Regel ging das schief. Bevor wir zum Baumarkt fahren konnten, erteilte sie mir wieder einen Auftrag. Es ging darum ein Paket aufzugeben. Ich war total getriggert. Ich würde es falsch machen und musste mir dann wieder Sprüche anhören. Darüber wie unfähig ich bin. In der Post bin ich

in eine traumatische Erstarrung gefallen.

Und natürlich war es dann falsch. Ich wurde total wütend. Ich habe gesagt: „Das ist doch Scheiße!“ und die Autotür zugeknallt. Damit habe ich meine Partnerin getriggert. Sie hat sich gefürchtet.

Immerhin hat sie die Sache selbst erledigt. Wir sind nicht in den Baumarkt gefahren (er war sowieso wegen Corona geschlossen, aber das wusste ich nicht). Meine Partnerin ist zu sich nach Hause gefahren. Ich bin in meine neue Wohnung gegangen. Zum Glück hatte ich genug zu essen in meiner neuen Wohnung. Ich hatte auch Lesestoff mitgebracht. Aber ich hatte kein Licht. Nur ein paar Teelichter. Ich hatte kein Internet.

Im Entwicklungstrauma befindet man sich oft in einem trauma zustandIch lag im dunkeln auf meiner Matratze und war in diesem speziellen Trauma Zustand.

Und ich war sehr, sehr unglücklich. Die ganze Nacht habe ich mich gefragt: „Wie bin ich hierher gekommen? Was passiert jetzt? Ist das das Ende der Beziehung?“

Sobald es hell war, bin ich draußen rumgelaufen. Ich wollte mich mit der Stadt vertraut machen. Es war trostlos. Alles war geschlossen. Ich hatte niemanden mit dem ich reden konnte. Instinktiv habe ich mich von meiner Partnerin ferngehalten. Eines wusste ich aber genau: Wenn ich jetzt in meine Heimatstadt fahre, war es das. Und ich wusste nicht, ob ich das wirklich wollte. Also habe ich ein paar grauenvolle Tage allein verbracht. Ich bin ganz viel herumgelaufen, habe versucht, in Bewegung zu bleiben. In meiner Wohnung war ja nichts.

Irgendwann hat meine ex Freundin sich gemeldet. Gerade, als ich nach Hause fahren wollte. Ich bin dann nicht nach Hause gefahren, jedenfalls nicht sofort. Wir haben uns wieder versöhnt. Aber, du kannst es dir denken: es war der Anfang vom Ende. Allerdings nicht sofort …

Kennst du dieses Nähe-Distanz Problem? Welche Lösung hast du gefunden, für dich, für deine Beziehung? Wie immer freue ich mich, wenn du deine Erfahrungen mit uns teilst.

Von Herzen,

Unterschrift Monika Richrath


Foto von Mikhail Nilov

Fotos von Anna Shvets 

Foto von Liza Summer

 

Hochsensibilität Spiritualität und Trauma

Hochsensibilität Spiritualität und Trauma

Gesellschaftlich gesehen scheinen Hochsensibilität, Spiritualität und Trauma nicht sehr gut zusammen zu passen – oder werden zumindest so behandelt – dabei gehören sie doch eigentlich zusammen. Wenn auch nicht für alle, doch für sehr viele Menschen. Zumindest für die, für die ich hier schreibe.

Ich schreibe für dich, wenn du hochsensibel bist und wenn du belastende Kindheitserfahrungen mit dir rumschleppst. Folgen eines Entwicklungstraumas, das du nicht los wirst.

In der hochsensibilität ist man empfindlich für StrahlungEigentlich sind Hochsensibilität und Spiritualität ein perfektes Duo.

Weil Hochsensibilität ja auch eine Hochsensitivität mit einschließt. Letzteres beinhaltet eine intensivere Wahrnehmung. Eben auch von Dingen, die andere Menschen nicht wahrnehmen können. Zum Beispiel unerwünschte Energien. Zum Beispiel die Gefühle anderer Menschen spüren. Oder feinstoffliche Energien wahrnehmen.

Auch, wenn sehr viele hochsensible Menschen im Kopf gefangen sind oder schnell im Kopf sind (vermutlich weil Gefühle eher schmerzhaft sind), ändert das nichts daran, dass sie per se prädestiniert sind, Wanderer zwischen den Welten zu sein.

Ich bin ein spiritueller Mensch, auf eine bodenständige Art.

Wenn man das so sagen kann. Früher konnte ich mit vielen Dingen nichts anfangen. Engel fand ich z. B. komisch. Sowieso, sobald die Sprache zu esoterisch wurde, ging ich sofort auf Abstand. Dann war ich einmal mit meiner damaligen Partnerin auf einer Frauenmesse, wo wir zu einer Engelsmeditation eingeladen wurden. In der Meditation wurde für uns ein Engel gerufen, Erzengel Michael. Seitdem ist er da. Eine dunklelblaue Präsenz, die  hinter mir steht. Mit dem ich mich aber gar nicht befasse. Ich spüre ihn einfach.

Meine innere Familie ist mir sehr viel näher. Und schwupps, sind wir

mitten drin im Feld. Im Trauma.

Meine innere Familie lebt vielleicht auf einer anderen Frequenz meines Bewusstseins als der Engel. Aber sie sind nicht sehr weit voneinander entfernt.

Ich hatte einmal ein Zimmer in einer WG, in dem hat es gespukt. Da hab ich sogar etwas gesehen. Eine Art Unheimliche Begegnung der dritten Art. Ein Wesen mit einer Ausstrahlung wie die schwarzen Reiter in Herr der Ringe, mit Hunden. Es hat mich verstört, mit fliegenden Fahnen bin ich wieder ausgezogen. Ich konnte damit nichts anfangen. Im Grunde hätte ich jemanden gebraucht, der mir die spirituelle Welt erklärt. So habe ich das alles ganz tief vergraben, es war zu beängstigend. Wieder mal ein Zeichen dafür, dass ich anders bin als andere Menschen …

Später hat sich für mich doch eine Tür geöffnet, ganz langsam kam ich

mit Spiritualität in Berührung.

Zunächst mit Feng Shui (wo es ja auch darum geht, Energien wahrzunehmen – auch negative – und vielleicht etwas zu verändern). Den größten Schritt habe ich mit meiner Anleitung für die Rauhnächte gemacht. Die habe ich erstmal für mich geschrieben. Ich wollte etwas ganz Bodenständiges, ohne esoterisches Gesülze. (Das ist eingeschlagen wie eine Bombe damals).

Von da an habe ich mich weiter entwickelt. Ich weiß, dass es Dinge gibt, die kann man nicht erklären. Dinge, die ich nie für möglich gehalten hätte. In meinem alten WG Zimmer würde ich heute nicht mehr nur eine Minute bleiben.

Im Zuge dessen bin ich mehr im Internet unterwegs und sehe mir auf youtube Videos von sogenannten spirituellen Kanälen an. Meistens stehen mir die Haare zu Berge.

Ich finde, da wird noch viel mehr Unsinn verzapft als in der „realen“ Welt.

(Es will mir zum Beispiel nicht in den Kopf hinein, warum Lichtarbeiter:innen kein Interesse an materiellen Dingen haben sollen. Es können doch nur ganz wenige Menschen von Lichtnahrung leben vermutlich). Da gibt es noch mehr Konkurrenzdenken, noch mehr Ellenbogen, noch mehr „ich bin besser als du“.

Ich habe schnell gemerkt, dass man die Spreu sehr gut vom Weizen trennen muss und (einen) Menschen finden muss, den man als wahrhaftig und vertrauenswürdig empfindet. Silke Schäfer ist jemand, den ich sehr vertrauenswürdig finde – mit einer spannenden Botschaft zum Jahr 2022.

Solange es in meinen Artikel vorrangig um Hochsensibilität ging, war es kein Problem, meine Artikel überall auf Facebook zu posten. Da war ich in ganz vielen Gruppen, auch spirituellen.

Als ich begann,

mich mit belastenden Erfahrungen in der Kindheit, Entwicklungs- und Bindungstrauma zu beschäftigen,

änderte sich das. Plötzlich war ich nicht mehr in der Gruppe. Oder die Artikel wurden nicht mehr freigegeben. Als würde mir die Tür vor der Nase zugeschlagen. Erstmal war ich verwirrt, dann habe ich mich geärgert.

Ist das Thema Trauma zu krass für Spiritualität vielleicht?

Nicht rein genug? Zu nah dran an unschönen Gefühlen?

Ich verstehe es einfach nicht. Vor allem, weil man auch mit Energiearbeit und spirituellen Praktiken immer wieder an seine Traumata gestoßen wird. Das gehört zum persönlichen Wachstum einfach dazu. Denn die belastenden Kindheitserfahrungen werden ja überall gespeichert, nicht nur im physischen Körper, sondern auch in den feinstofflichen Körpern. Und wenn man es schafft, ein Trauma aus dem Körper/den Körpern zu lösen, dann ist das eine verdammt physische und emotionale Erfahrung.

spiritualität und trauma gehören zusammenHochsensibilität, Spiritualität und Trauma sind sich ganz nah.

Häufig greifen sie ineinander. Da Entwicklungstrauma ja immer auch ein Bindungstrauma ist, beeinträchtigen unsere  Erfahrungen unsere Fähigkeit zur Verbindung. Vermutlich auch unsere Fähigkeit, uns mit allem verbunden zu fühlen. Dabei kann Spiritualität unglaublich hilfreich dabei sein, leichter und besser mit Trauma umzugehen. Die Grenzen sind fließend.

Außerdem ist Spiritualität überall: in der Natur und in Tieren. Für mich hat Klopfen auch eine spirituelle Bedeutung, ist Klopfen gelebte Spiritualität. Zum Beispiel das tägliche Switchword Klopfen. Probiere es gerne aus. Das mache ich jeden Tag.

Wir brauchen Spiritualität unbedingt, wenn wir von Entwicklungstrauma „heilen“ wollen, wenn wir einen Sinn finden wollen, in unserem Leben, in unseren Erfahrungen.

Letzten Endes geht es darum, die Seele zu heilen. Aber das kann doch nicht geschehen, wenn man so tut, als existierten die Belastungen nicht …

Ich mache jedenfalls so weiter wie bisher. Und du kannst meine Arbeit unterstützen, indem du meine Beiträge teilst, wenn das für dich möglich ist.

Kann man Spiritualität lernen?

Man kann Spiritualität entwickeln. Komm gerne in meine Telegramm-Gruppe und schau, wie einfach Spiritualität mit Klopfen geht.

Außerdem habe ich zwei Buchtipps, von Büchern, die sehr gute Grundlagen geben: „Licht-Arbeit“* von Barabara Ann Brennan und „Medialität und Hellsichtigkeit“* von Beate Bünzel-Dürlich.

Was sagst du zu diesem Thema? Ich freue mich über deine Meinung und wenn du sie mit uns teilst.

Von Herzen,

Unterschrift Monika Richrath

 

 

 

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5 Menschen, die mein Bewusstsein verändert haben

5 Menschen, die mein Bewusstsein verändert haben

Es gibt Menschen, die meinen Lebensweg mit Hochsensibilität, Hochsensitivität, EFT Klopfen, belastenden Kindheitserfahrungen und Entwicklungstrauma ganz maßgeblich beeinflusst haben – ohne, dass ich ihnen je persönlich begegnet bin. Sie wurden mir zugespielt. Jede:r hat auf seine Weise mein Leben tief erschüttert.

Da der Sommer ja traditionell eine Blogparadenzeit ist, dachte ich, ich starte mal wieder eine Blogparade und setze diesen Menschen in meinem Leben ein Denkmal. Vielleicht hat die eine oder der andere ja Lust, sich anzuschließen? 

1. Die irische Journalistin und Schriftstellerin Nuala O’Faolain

Die Aussprache ihres Namens ist ungefähr: Nola Afoilan. Zufälligerweise fiel mir in der Leihbücherei ein Hörbuch in die Hand, mit dem Titel „Nur nicht unsichtbar werden“, den Namen der Autorin Nuala O’Faolain hatte ich noch nie gehört, aber der Titel sprach mich an.

Beim ersten Mal konnte ich die CD nur in ganz kleinen Etappen hören. So sehr hat mich das, was sie erzählte, erschüttert. In dem Buch beschreibt die Autorin ihre Kindheit in Irland, die geprägt wurde durch die intensive und schwierige Beziehung ihrer Eltern. Der Vater glänzte vornehmlich durch Abwesenheit und überließ Nuala O’Faolain und ihre Geschwister der alkoholkranken der Mutter. Drei Dinge liebte die Mutter: den Vater, Alkohol und Lesen. Mit allem anderen wollte sie sich nicht beschäftigen.

Ganz abgesehen von den Parallelen zu meinem eigenen Leben, erschütterte mich zutiefst, dass die Autorin Gefühlen in mir Namen gab: Das Gefühl, unsichtbar zu sein,

das Gefühl, nicht wichtig zu sein, das Gefühl, nicht wichtig genug zu sein.

Meine Kindheit wurde von von dem Gefühl beherrscht, dass meine Mutter eigentlich etwas anderes wollte, z. B. meinen Vater, ein aufregendes Leben voller Kunst und Kultur, etwas erleben, nicht Mutter sein von fünf Kindern …  

 

2. Eva Maria Eleni

Auf Eva Maria Eleni wurde ich vor vielen Jahren zunächst auf facebook aufmerksam. Ihre Vorhersagen zur energetischen Qualität der Monate fand ich ziemlich spannend. Ihr gebührt der Verdienst, mich in die Grundlage der Energiearbeit eingeführt zu haben – ganz nebenbei und ohne, dass wir uns je persönlich kennen gelernt hätten.

Jedenfalls habe ich festgestellt, dass die Dinge, die sie beschrieb, tatsächlich in meinem Leben geschahen. Und ich stellte ebenfalls fest, dass es Tage gab, an denen ich das Gefühl hatte, draußen gegen eine gallertartige Masse zu laufen. Durch Eva Maria Eleni erfuhr ich zum ersten Mal von Portaltagen. Im Laufe der Zeit lernte ich, bestimmte Symptome und Gefühle mit Portaltagen in Verbindung zu bringen. Und

ich lernte auch, auf meine eigene energetische Wahrnehmung zu achten.

Alles, was jetzt ist und sich entwickelt, baut auf dem auf, was ich durch Eva Maria Eleni gelernt habe. Du kannst Eva Maria Eleni hier auf youtube finden.

3. Jennifer Cincurak

Jennifer Cincurak ist meine absolute Lieblings EFT Coach und Therapeutin. Seit sie mir vor Jahren als Organisatorin des Money Mindset Summits zugespielt wurde, (ein Klopfkongress, der sich ausschließlich mit dem Thema Geld befasst), folge ich ihr immer wieder einmal. Und das aus sehr gutem Grund. Denn Jennifer ist nicht nur einfach ein Money Mindset Coach, sondern beschäftigt sich mit Themen für conscious entrepreneurs, also Unternehmer:innen, die nicht einfach nur Geld verdienen möchten, sondern das Bewusstsein anderer verändern möchten. Dabei ist sie eine unermüdliche Forscherin. Das Thema Trauma kam schon im Money Mindset Summit vor.

Sie ist letzten Endes diejenige, die mich mit dem Conscious EFT Ansatz von Nancy Forrester bekannt gemacht hat, der dazu geführt hat, dass ich meine eigene Arbeit vollkommen verändert habe, indem ich den achtsamen Ansatz übernommen habe und meinen Hochsensibilität online Kurs,

den Intensivkurs „Besser umgehen mit Hochsensibilität“

entwickelt habe. Ich folge ihr eher etwas lose, aber immer, wenn ich wieder auf sie stoße, bin ich total begeistert, weil das, womit sie sich beschäftigt, für mich interessant ist. Sie ist mir sozusagen immer ein paar Schritte voraus.

 

 4. Diane Poole Heller

Eines Tages im Internet wurde ich auf magische Weise auf das Buch „Tief verbunden“ von Diane Poole Heller aufmerksam gemacht. Die deutsche Übersetzung war gerade vor einigen Tagen erschienen. Mein (vorerst) letztes Puzzleteil, was noch gefehlt hat. Welche Auswirkungen dieses Buch auf mein eigenes Leben hatte, kannst du hier nachlesen.

Es ist zu komplex, um es hier zu beschreiben. Vielleicht lässt es sich damit zusammenfassen: Durch Diane Poole Heller habe ich verstanden, wie wichtig Bindung und Verbindung für Menschen ist, dass

ein Entwicklungstrauma letzten Endes immer auch ein Bindungstrauma ist

und dass man es überwinden kann.

 5. Andreas Goldemann

Ich bin immer noch geflasht von Andreas Goldemann und seinem Gesang. Oder immer wieder neu. Er hat es geschafft, dass ich in meinen Körper eingezogen bin. Er schafft es, dass ich nach und nach Dinge aus meinem System loslassen kann.

Und er hat mich sehr inspiriert für meine eigene Arbeit. Die Arbeit mit einer Gruppe zu einem bestimmten Thema auf allgemeiner Basis, aus dem sich jeder das herausziehen kann, was er/sie gerade braucht, finde ich grandios.

Allerdings erstellt Andreas in solch einem Affenzahn neue Kurse, das ich überhaupt nicht hinterherkomme. Er ist der einzige übrigens, dem ich immer folge … und es ist wirklich spannend, seine Arbeit zu verfolgen und mitzuerleben, dass das, was er macht, immer tiefer zu gehen scheint (es kann natürlich auch sein, dass es bei mir immer tiefer geht, das weiß ich nicht).

All diesen Menschen bin ich zutiefst dankbar für ihre Wirkung auf mein Leben.

Wenn du auch Menschen hast, bei denen du dich bedanken möchtest, mach doch mit bei meiner Blogparade. Das geht so: Du schreibst einen Artikel auf deinem Blog (auf dem du diese Blogparade mit Link erwähnst) und postest deinen Artikel in die Kommentare unter dem Artikel. Wenn du keinen eigenen Blog hast, kannst du ihn direkt in die Kommentare posten (Bitte vergiss nicht, aufgrund der Lesbarkeit viele Absätze zu machen!)

Ich freue mich, wenn du dabei bist!

Von Herzen,

Unterschrift Monika Richrath

 

 

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Hochsensibilität und Hitze: Meine besten 10 Hitze Hacks

Hochsensibilität und Hitze: Meine besten 10 Hitze Hacks

Wenn man mit Hochsensibilität und Hochsensitivität zu tun hat (also mit einer besonders intensiven und sehr feinen Wahrnehmung), bleibt es nicht aus, dass sich dies auch auf das Erleben von Hitze erstreckt. Ich verrate dir meine besten Hacks im Umgang mit Hitze.

Was soll man bei Hitze tun, wenn man hochsensibel ist?

Lass mich noch kurz hinzufügen, dass ich im 3. Stock lebe (wo es sowieso heiß ist im Sommer), in einer Wohnung mit Dachschrägen. Außerdem habe ich vier Sonnenfenster: zwei mit Sonne am Vormittag, zwei Fenster nach Westen mit Sonne von Mittag bis zum Abend. (Jedes Jahr, wenn die Hitzewelle vorbei ist, nehme ich mir vor, mir doch endlich einmal Sonnen Fensterfolie zu besorgen.  Bis jetzt ist es bei diesem frommen Vorsatz geblieben!) Ich besitze weder einen Kühlturm, noch verfügt die Wohnung über eine Klimaanlage. Dazu kommt noch:

ich mag keine Temperaturen über 25 Grad.

Mein Körper verträgt keine Hitze. Punkt. Ein Umzug in eine andere Wohnung ist keine Option. Meine Wohnung ist der beste Platz, den ich je für mich in der Welt gefunden habe. Ich musste also lernen mit Hitze umzugehen, denn ich kann ja nicht ein anderer Mensch werden.

Über die Jahre habe ich mir so ein ziemlich ausgeklügeltes Hitzemanagement erarbeitet. Ich warte schon seit Jahren auf eine Gelegenheit, das weiterzugeben 😉 Hier sind also meine besten Hitze Hacks für dich.

1. Lösche oder deaktiviere alle Temperatur Apps,

nicht nur auf dem Computer und dem Handy, sondern meide die Wettervorhersage generell. Du tust dir keinen Gefallen, wenn du die Temperatur verfolgst. Ganz im Gegenteil: du beraubst dich selbst der Möglichkeit, trotz oder mit der Hitze gelassen zu bleiben und mit ihr umzugehen. Temperatur Apps führen nur dazu, dass du

Angst vor der Hitze entwickelst.

Dafür gibt es sogar einen Fachbegriff: Thermophobie.

In dem Augenblick, wo du denkst: „Oh mein Gott, es wird schon wieder …°“, setzt du eine Stressspirale in Gang, der sich alles unterordnet, was du an diesem Tag erlebst. Andere Erfahrungen, die du machen könntest, finden nicht statt, aufgrund dieser Priorisierung.

Dabei hat man gerade, wenn man hochsensibel ist, die Möglichkeit, andere Dinge zu erleben. Nämlich, indem man seinen Fokus auf etwas anderes richtet. Auf ein schönes Beisammensein. Auf ein schönes Gespräch. Ein gutes Buch. Allerdings geht das nicht, wenn diese große Angst vor Hitze im Raum steht.

Hochsensibilität Hitze: du brauchst ein Innenthermometer2. Unverzichtbar: Das Innenthermomenter

Ein Innenthermometer gib es schon für ganz kleines Geld und hat sich für mich als ein wesentlich sinnvolleres Gerät im Umgang mit Hitze erwiesen als ein Ventilator. Das Thermometer hilft, die eigene Wahrnehmung neutral zu bestätigen. So habe ich im Laufe der Zeit herausgefunden, dass

3. Lüften manchmal nur morgens sinnvoll ist.

Früher war es sicher anders. Bei einer Hitzewelle kühlt sich die Luft nicht unbedingt am Abend ab oder in der Nacht (weswegen es kontraproduktiv ist, nachts mit offenem Fenster zu schlafen), sondern meist erst zwischen 7 und 10 Uhr morgens. (Es lohnt sich also, das abends vor dem Schlafengehen noch zu überprüfen.) Wenn die Luft sich abends nicht abkühlt, lasse ich alles geschlossen und reiße erst nach dem Aufstehen alle Fenster auf und mache ordentlich Durchzug.

Ich behalte das Thermometer im Auge. Sobald die Termperatur wieder steigt, schließe ich alle Fenster ausnahmslos. Die Zeitspanne, in der die Luft sich abkühlt, ist manchmal extrem kurz. Aber es sorgt dafür, dass die Luft in der Wohnung kühler ist als draußen.

4. Verdunkeln

Überall dort, wo es möglich ist, verdunkele ich. Zum Beispiel hängt vor einem der frühen Sonnenfenster ein dunkler Vorhang, der verhindert, dass die Sonne hinein scheint. Auch die Wärme bleibt so eine Zeitlang draußen. An den späten Sonnenfenstern habe ich zum Glück Rolläden. Die lasse ich aber erst dann runter, wenn die Sonne dort hineinscheint. Ich will ja nicht immer im Dunkeln sitzen!

5. Nicht abtrocknen

Nach der lauwarmen Dusche trocke ich mich nicht ab. Die Verdunstung des Wassers auf der Haut gibt  einen angenehmen Kühlungseffekt.

6. Keine Lotion verwenden

Nach dem Abtrocknen verwende ich keine Bodylotion (die Schwitzen begünstigt), da die Poren von der Bodylotion verstopft werden. Ein Körperöl ist da viel besser. Ich experimentiere zur Zeit mit selbstgemachter Naturkosmetik und habe eine herrliche Körperbutter fabriziert, die im Wesentlichen aus Mandelöl und Aprikosenkernöl besteht (mit grünem Tee und Limette). Auch das enthaltene Bienenwachs verstopft die Poren nicht.

7. Viel kühlendes Obst und GemüseWenn du hochsensibel bist solltest du bei hitze viel obst essen

Bei warmen Temperaturen habe ich ein Lieblingsfrühstück: das ist der Melonen-Slushie von Anthony William aus der Medialen Medizin. Gefrorene Melone mit frischer Melone und einem Schuss Limettensaft (und evtl. Wasser mixen). Lecker. Und Kühlt wunderbar.

Welches Obst und Gemüse kühlt den Körper?

  • Gurke
  • Kopfsalat
  • Mangold
  • Radieschen
  • Tomaten
  • Spargel
  • Spinat
  • Sellerie
  • Wassermelone
  • Zitrusfrüchte
  • Artischocken
  • Avocado
  • Bananen
  • Löwenzahn
  • Chicorée
  • Erdbeeren
  • Feigen
  • Heidelbeeren

Umgekehrt gilt natürlich, dass alle Nahrungsmittel, die im Körper Hitze erzeugen, besser gemieden werden sollten. Zum Beispiel Knoblauch, Chili, Ingwer, tierische Lebensmittel, Kaffee und Alkohol.

Und natürlich gilt auch, dass Chips, Schokolade usw. total kontraproduktiv sind, weil sie die Leber belasten, was wiederum dazu führt, dass du mehr schwitzt.

8. Grünen Tee trinken

Für mich ist heißer grüner Tee das beste Getränk im Sommer. Zum einen hat der Tee im Körper eine kühlende Wirkung, zum anderen muss der Körper sich weniger anstrengen,um das Getränk auf Körpertemperatur zu bringen (was wieder zu Schwitzen führt). Andere kühlende Getränke sind Buttermilch, Kokoswasser und natürlich Wasser. Gerade viel Wasser zu trinken ist wichtig, weil Blut bei Hitze dicker wird. (Hier ist ein interessanter Artikel über die Hintergründe zur Gesundheit).

Wie du hitze trotz hochsensibilität ertragen kannst9. Vor die Tür gehen

Irgendwann wird es auch in meiner Wohnung heiß (Obwohl ich es bis jetzt geschafft habe, unter 30 ° zu bleiben). Ich habe mir jetzt angewöhnt, dann mal nach draußen zu gehen, irgendwo eine Kleinigkeit zu besorgen. Meistens bin ich dann sofort erschüttert, wie heiß es tatsächlich ist. Komme ich in meine Wohnung zurück, denke ich als erstes: „Boah, ist das hier kühl!“ und bin erstmal wieder zufrieden.

10. Kalt abreiben

In den vergangenen Jahren bin ich morgens um 6 Uhr ins Schwimmbad gegangen. Das war super, weil der Körper schon frühmorgens eine Abkühlung bekommen hat, die länger vorhielt. Dieses Jahr ist das Schwimmbad leider geschlossen, daher muss ich auf andere Hilfsmittel zurückgreifen.

Falls man tagsüber zuhause ist, kann man natürlich immer mal für Abkühlung unter der Dusche sorgen. Oder das Handgelenk kühlen. Wenn es ganz schlimm wird, reibe ich Arme und Beine immer wieder mal mit einem kalten Waschlappen ab. Da ich im Sommer relativ häufig dicke oder heiße Füße habe, stecke ich die abends beim Schlafengehen einfach in einen nassen Waschlappen zum Kühlen (und ein Handtuch als Unterlage). Das hilft recht gut.

Was hast du noch für Tipps, die den Umgang mit Hitze erleichtern? Wie immer freue ich mich über deine Kommentare.


Von Herzen,

Unterschrift Monika Richrath

 

 

 

 

P.S.  Kennst du eigentlich schon das Switchword Klopfen? Ich mache es jeden Morgen live auf Instagramm um 9:30. Die Aufzeichnung kannst du dir dann ohne Unterbrechung auf meinem neuen Telegramm-Kanal ansehen. 

Photo by Hans Reniers on Unsplash

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Foto von Geraud pfeiffer

Verlorener Zwilling: die Folgen für Alleingeborene

Verlorener Zwilling: die Folgen für Alleingeborene

anne frihs arbeitet mit dem Thema verlorener ZwillingIm letzten Blogbeitrag ging es darum, was ein verlorener Zwilling ist, wie man erkennen kann, ob man einen verlorenen Zwilling hat oder sogar Mehrlingsgeschwister und was das Thema Verlorener Zwilling mit Hochsensibilität zu tun hat. Heute geht es in meinem Interview mit Anne Frihs aus Berlin darum, was letzten Endes passiert, wenn man einen Zwilling verliert, welche Folgen das für den alleingebliebenen oder überlebenden Zwilling hat. Falls du den ersten Teil des Interviews nicht gelesen hast, kannst du es hier nachholen.

Heute wollen wir uns mit

den Folgen beschäftigen, die sich für den alleingeborenen Zwilling ergeben

können durch durch den Verlust eines Zwillings oder sogar von Mehrlingen.

Kann es denn dann auch sein, dass man vielleicht als alleingeborener Zwilling Identitätsschwierigkeiten hat, in dem Sinn, dass man evtl. Dinge für den nicht geborenen Zwilling oder die Mehrlinge auslebt?

Ja, Monika, das kann sein. Unbewusst wird der verlorene Zwilling mitversorgt. Bei Deiner Mutter würde ich fragen, wen hat sie verloren? Es sind nicht immer nur die Zwillinge, die mit doppelten Dingen bedacht sind, mitunter hält eine Mutter auch unbewusst Sachen für verlorene Kinder vor, und das muss nicht nur Dein Zwilling sein.

Wenn Du nach der Identität fragst, das ist sehr spannend und auch noch mal ein weites Themenfeld für sich. Ich versuch Dir erst mal einen Überblick zu verschaffen und dann geb ich meinen Bauch frei für die nächsten Fragen 🙂

Ein alleingeborener Zwilling, der sich des vorgeburtlichen Geschwisterverlustes nicht bewusst ist, kann sich nicht in dieser ursprünglichen, sein ganzes Leben prägenden Teamkonstellation erfassen. Das heißt, er ist von einem Teil seiner Identität abgeschnitten. Glücklicherweise haben wir heute die Möglichkeit, uns Erfahrungsräume zu schaffen und Austausch mit anderen Betroffenen zu finden. Es gibt Worte und wir können schauen, welche helfen uns, das Mosaik unseres Lebens für uns verständlich werden zu lassen. 

waspassiertwennman einen zwilling verliertWenn der Zwilling fehlt,

können bestimmte Dinge oft nicht gelebt werden, werden nicht richtig oder sind perfekt geplant, kommen aber nicht ins Leben, werden nicht umgesetzt. Da gibts dann tausend Gründe und niemand versteht dieses Drama.

Das Fehlen ist also das eine. Genauso spannend ist, wenn das Fehlende da ist und mitgelebt wird. 

Es gibt Alleingeborene, ich kann nicht sagen, wie viele das im Verhältnis sind, die sind

in einer unsichtbaren Symbiose mit dem Zwilling verbunden.

Da kann es zum Beispiel vorkommen, dass eine Frau, die im Mutterleib einen Bruder hatte, oft sehr männlich wirklich, einen Witz nach dem anderen raushaut und gleichzeitig das Gefühl hat, das bin nicht ich. 

Wenn der Zwilling immer wieder mal “durchscheint”, kann das sein, dass andere Menschen die Alleingeborenen verkennen und sie zum Beispiel nach Sachen fragen, über die sie sich wundern. So nach dem Motto: Wie kommen die denn immer auf mich? Wenn aber grad der Zwilling durchscheint, sagen sie: ja, klar. 

Noch etwas, das bei solchen Symbiosen typisch ist, ist Bandsalat im Kopf. Man hört seine eigene Stimme nicht. Oder man spricht Sachen aus, wo man sich hinterher fragt, was das jetzt grad wieder für eine Nummer war und wie man sich aus der Nummer möglichst schadlos wieder raus manövriert. 

Bei dem Alleingeborenen drilling sind drillingsbruder und drillingsschwester daMein erster Onlinekurs war eine Idee von meinem Drillingsbruder.

Bis ich das mitbekommen hab, wie schnell er die Ideen “durch mich in die Welt bringt”, hab ich mir ein paar Mal richtige Arbeitsbrocken aufgeladen. Ich hab dann irgendwann bemerkt, dass er immer aus der gleichen Richtung, immer mit der gleichen Energie spricht, wenn er so eine Idee umgesetzt haben will und dass ich auch mal ein Veto einlegen kann. Das war auch eine ziemliche Herausforderung für mich, als ich vor ein paar Jahren im November mal so richtig schön faul sein und mich ausruhen wollte und er meinte, das wäre doch jetzt endlich mal eine gute Zeit das Buch über das Emotionale Erbe aus vorangegangenen Generationen und früheren Leben zu schreiben. Da hatten wir zum ersten Mal richtig Zoff miteinander, weil ich wirklich eine Pause brauchte. Ich kann das ja gar nicht alles so schnell umsetzen, was da in uns beiden an Ideen wirbelt und da hab ich noch nicht meine Drillingsschwester gefragt, ob sie vielleicht auch noch was mitzuteilen hätte. 

Bei uns siehst Du, wir sind ein kreatives Team. Es gibt aber auch Alleingeborene, deren Geschwister sind “einfach nur” ganz liebevolle, hilfreiche und beschützende Begleiter. 

Also zu verstehen, wer bin ich in meinem teilweise unsichtbaren Team?, wie nehmen andere Menschen uns wahr?,

wie möchte ich als Alleingeborener mit meinem Zwilling bzw. mit meinen Drillingsgeschwistern die Symbiosen verändern?

das ist eine ganz schön spannende persönliche Forschungsarbeit –wenn man will. 

Diese Symbiosen, das ist mir ganz wichtig zu sagen, dürfen nicht einfach auseinander gerissen werden. Das kann ganz schmerzhafte oder existenzielle Folgen für die Betroffenen haben. Das heißt, nur sie selbst dürfen im Miteinander mit ihren nicht mehr inkarnierten Zwillingen bzw. Mehrlingsgeschwistern diese Verschmelzungen verändern. 

Ich möchte Dir ein Beispiel dazu geben: Eine Frau arbeitet als Zahnärztin und lebt oft auch die männlichen Anteile ihres verstorbenen Bruders. Der ist aber auch Zahnarzt. Wenn man diese Verbindung mit so einem unreflektierten Abschiedsritual auseinanderreißen würde, könnte es sein, dass der Frau in ihrer Arbeit plötzlich ganz wichtige Kompetenzen fehlen. 

Und selbst wenn die Symbiose nicht im beruflichen Kontext steht, brauchen die Alleingeborenen und ihre Mehrlingsgeschwister erst mal Zeit, zu erspüren, wie haben sie die denn strukturiert. Was löst sich von allein?, was braucht Zeit? und was muss unbedingt bleiben?

Verstehst Du schon ein bisschen, wovon ich spreche?

Ich glaube schon. Ich kenne es von mir selbst, dass ich aufhören will zu arbeiten und mich ausruhen, aber dass da irgendetwas in mir ist, das will sich nicht ausruhen, das treibt mich dann immer wieder zurück an den Schreibtisch, so dass ich letzten Endes nicht zur Ruhe komme …

Und insgesamt komme ich mit meiner Arbeit irgendwie nicht so an, wie ich fühle, dass es richtig wäre … Hm …

Aprops männliche Anteile:

kann das auch zu einer Verwirrung der Geschlechtsidentität insgesamt führen?

Als eine, die,  wenn überhaupt, eher mit Frauen zusammen ist, glaube ich natürlich, dass es da ganz viele verschiedene Formen der Identität gibt und nicht nur dieses Mann/Frau Ding, aber diese Frage hat sich mir gerade aufgedrängt) …

Deine Frage ist absolut berechtigt. Angenommen Du hättest einen männlichen Zwilling gehabt und der wäre auch immer wieder mal präsent, dann kann das sein, dass Du Dich dann männlicher fühlst und das, was Dich als weibliche Seelenpräsenz ausmacht, in den Hintergrund rückt oder sich das abwechselt. Solange Du das, was da passiert, nicht bewusst erfassen kannst, kannst Du das auch nicht beeinflussen. 

Bleiben wir mal bei der Annahme, du hattest einen Zwillingsbruder: im Kontakt mit anderen Menschen ist es dann auch schwierig, wenn mal Du oder der Bruder präsenter bist. Wen von Euch beiden lernt man zuerst kennen? Auf wen von Euch beiden lässt man sich ein? Was ist, wenn es im Laufe des Kontakts immer mal wieder wechselt? Wer von Euch beiden führt die Beziehung?

Die Irritation über die eigene Geschlechtlichkeit und sexuelle Orientierung

kann hier ihren Ursprung haben. 

Es ist absolut verständlich, dass wir die Nähe zum Zwilling und diese spezielle Beziehungsqualität auch in unseren Freundschaften und Partnerschaften suchen.

Wenn wir uns bewusst sind, dass unser Gegenüber nicht unser Zwilling ist, wir diesen Menschen also nicht verwechseln, sondern ihn als den erkennen können, der er wirklich ist, dann ist das schön. Konfliktpotential entsteht durch diese Verwechslungen und die Unklarheit über die eigene Identität. 

Hinzu kommt: für viele von uns ist Nähe mit Sexualität gekoppelt.

Ich denke grad an einen alleingeborenen Mann mit der Frage: Bin ich homosexuell? Er differenzierte für sich, dass er nicht den Sex, sondern die Nähe gesucht hat. In der Auseinandersetzung mit seinem Zwillingsverlust wurde ihm bewusst, dass er die Nähe zu seinem Bruder vermisst und das auf seine Beziehungen überträgt. Das geht ganz vielen Alleingeborenen so, nicht nur denen, die ein gleichgeschlechtliches Geschwister vermissen. Das beeinflusst die Beziehungen. 

Oh, da klingelt bei mir auch was 😉 …

Du siehst, dieses Feld ist unglaublich spannend … Und wir sind immer noch nicht am Ende angekommen. Konntest du bisher schon etwas für dich mitnehmen? Wie immer freue ich mich, wenn du deine Erkenntnisse mit uns teilst. 

Von Herzen, 

Unterschrift Monika Richrath

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Image by Peggy und Marco Lachmann-Anke from Pixabay 

Anne Kathrin Frihs

Anne Kathrin Frihs

Zuversicht Praxis für Energiearbeit und Lebensfreude

Verlorener Zwilling und Hochsensibilität

Verlorener Zwilling und Hochsensibilität

Anne Frihs aus Berlin habe ich auf dem Kongress Female Revolution 2022 zur Schoßraumheilung kennen gelernt. Annes Arbeit dreht sich um das total spannende Thema “Verlorener Zwilling”. Und wie sich dann herausgestellt hat, hat das Thema “Verlorener Zwilling” auch etwas mit Hochsensibilität zu tun.

Liebe Anne, ich glaube, die meisten Menschen können mit dem Begriff “verlorener Zwilling” nicht so viel anfangen, magst du mal erklären, 

was ein verlorener Zwilling ist …?

Ein verlorener Zwilling ist ein Geschwister, das man im Mutterleib oder kurz nach der Geburt verloren hat. 

Wir können davon ausgehen, dass mindestens 20% aller Schwangerschaften, an deren Ende ein Kind lebend geboren wird, als Mehrlingsschwangerschaften beginnen, nicht nur als Zwillingsschwangerschaften, sondern auch mit Drillingen, Vierlingen oder sehr selten weiteren Mehrlingen. 

Verlorener Zwilling ist einer der ersten Begriffe, der für diese Art von Verlust geprägt wurde.  

In der ersten Zeit, in der ich mich mit dem Thema auseinander gesetzt habe, hab ich mich oft gefragt, wer von den beiden Zwillingen eigentlich der verlorene ist – denn 

das Gefühl von verloren sein ist bei den Alleingeborenen oft sehr stark ausgeprägt.

Alleingeboren ist ein zweiter Begriff der für Menschen geprägt wurde, die im Mutterleib mindestens einen Mehrling hatten und dann allein geboren wurden. 

Alleingeblieben beschreibt eher die Menschen, die ihren Zwilling oder Mehrlingsgeschwister kurz nach der Geburt verloren haben. 

Lebender Zwilling oder überlebender Zwilling bzw. Drilling, Vierling … sind auch Möglichkeiten, es in Worte zu fassen. 

waspassiertwennman einen zwilling verliertVielleicht ist das für Dich interessant: Ich habe eine Zeit lang eine Statistik geführt. Von ca. 200 Menschen, die mit dem Thema Verlorener Zwilling zu mir kamen, waren ca. 60% Zwillinge, bei ca 25% zeigte sich, dass sie ursprünglich Drillinge waren und ca 15% Vierlinge. Schwangerschaften mit noch mehr Mehrlingen traten nur sehr selten Fällen auf.

In der Vergangenheit hat man sich überhaupt keine Gedanken darüber gemacht, was es für einen Menschen bedeuten kann, wenn er im Mutterleib oder kurz nach der Geburt

einen Zwilling verloren hat. 

Da wurde wenig bis gar nicht drüber gesprochen. Oft wurde das auch gar nicht bemerkt. Viele frühe Verluste werden auch heute trotz moderner Technik nicht bemerkt. Das Thema bekommt erst seit wenigen Jahren etwas mehr Aufmerksamkeit.

Das ist mega spannend, Anne. Ich hatte schon mit ein paar Menschen darüber gesprochen und alle hatten die gleiche Reaktion: niemand wollte glauben, dass so ein Verlust unbemerkt vonstatten gehen könnte … Kannst du dazu etwas sagen? 

Das ist tatsächlich schwer vorstellbar. 

Das was wir uns vielleicht vorstellen können, ist dass eine Frau in der Schwangerschaft Blutungen haben könnte und es dadurch irgendwie sichtbar wird. Aber dass niemand bemerkt, dass da eine Zeit lang zwei oder drei winzige Wesen sind und dann plötzlich nur noch eins? Das ist schwierig. 

Der Körper hat verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen. 

Blutungen sind eine Möglichkeit. Das abgestorbene Gewebe, das klingt ziemlich hart, innerlich zu isolieren oder abzubauen, sind weitere. Es kann also sein, dass nach der Geburt bei der Betrachtung der Plazenta deutlich wird, dass im Gewebe etwas eingeschlossen ist, was zu einem Zwilling gehören könnte oder klar als Zwilling erkennbar ist. Manchmal wird auch eine zweite Plazenta geboren, in der es aber kein lebendiges Wesen mehr gibt. 

Mitunter haben Alleingeborene in ihrem Körper auch Anteile ihres Zwillings. So etwas kann sich entwickeln, weil über den Blutkreislauf auch Zellmaterial ausgetauscht wird. Im ganz frühen Stadium ist es natürlich auch möglich, dass der Körper der Frau das abgestorbene Gewebe eines Mehrlings ohne erkennbare Zeichen vollständig abbaut. 

Ich kann aus meinen Schwangerschaften erzählen,

dass bei mir nicht eine Mehrlingsschwangerschaft festgestellt wurde, aber meine letzten drei Schwangerschaften alle als Mehrlingsschwangerschaften begannen. 

Bei den Zwillingen, die in der 6. und 7. Woche gingen, gab es zuerst nur einen Fruchtwasserverlust. Das war kaum ein Schnapsglas voll, aber das hab ich bemerkt. Die Ärztin konnte das nicht nachvollziehen, bemerkte nur eine Einblutung, die sie sich nicht erklären konnte. Kurz darauf ging der Zwilling auch. 

Bei meiner ersten Tochter hatte ich ganz am Anfang eine Blutung und auch einen inneren Kontakt zu den Mehrlingen, so dass ich das nachträglich als Mutter auch nachvollziehen kann, obwohl es bei den späteren Ultraschalluntersuchungen keine erkennbaren Zeichen mehr gab. Und die Schwangerschaft mit meiner Jüngsten war gänzlich ohne Komplikationen. Bei ihr hätte ich nie einen Zwilling vermutet, aber 

sie spricht von ihrer Zwillingsschwester, die sie sehen und fühlen kann. 

Da steh ich dann mit den Menschen, mit denen Du gesprochen hast, in einer Reihe und frage mich, wie so etwas unbemerkt geschehen kann. 

Danke, Anne, das macht es sehr viel nachvollziehbarer. Das bedeutet also, dass der Fötus eine mehr oder weniger lange Zeit gar nicht allein ist in der Gebärmutter, und auf jeden Fall andere – wie soll man das sagen, “Seelenpräsenzen” vielleicht? – um sich hat, selbst wenn der Zwilling oder die Mehrlinge gehen, ohne sich körperlich entwickelt zu haben?

Bei den Alleingeborenen ist das so. Es gibt natürlich auch Menschen, die allein im Mutterleib ankommen und fein damit sind. 

Was bedeutet es für das Wesen, das da bleibt? Und ich stelle meine nächste Frage gleich hintendran: 

Was passiert, wenn man einen Zwilling verliert,

wie wirkt sich das aus?

Das Wesen, das bleibt, erlebt mit dem Sterben seines Zwillings bzw. seiner Mehrlingsgeschwister etwas zutiefst Erschütterndes, womit es völlig allein ist und dann wird es in eine Welt geboren, in der es sich lange Zeit nicht mitteilen kann. 

Vielleicht kannst Du Dich an eine Situation erinnern, in der ein geliebter Mensch oder Dein Lieblingstier gestorben ist. Stell Dir mal vor, niemand außer Dir hätte sie gekannt und Du hättest auch niemandem davon erzählen können und Du wärst mit Deiner Trauer gänzlich allein geblieben? Unvorstellbar. 

Genauso unvorstellbar ist, dass so winzig kleine Wesen, wie wir es im Mutterleib waren, schon fühlen und erinnern können. Da werden viele Forscher darüber streiten, ob und wie das wohl geht, wenn das eine oder andere aus ihrer Beobachtung heraus erst später entwickelt wird. Ich kann mich da nur daneben stellen und sagen: und dieses Erinnern gibt es trotzdem. Ich erlebe es in meinen Coachings immer wieder mit. 

Du hast gefragt, wie sich das auswirkt: 

alleingeborener zwilling fühlt sich einsamViele Alleingeborene haben eine tiefe Sehnsucht oder Trauer in sich, 

die sie nicht zuordnen können. Sie laufen durch die Welt und suchen. Aber diese Leere kann nichts wirklich füllen. Sie können in bester Gesellschaft sein und gleichzeitig sagen, hier ist niemand für mich da, niemand, der mich interessiert. 

Sie fühlen sich irgendwie nicht richtig und kommen nicht so richtig in ihrem Leben an. 

Beziehungsschwierigkeiten sind durch den Zwillingsverlust vorprogrammiert. 

Das Bedürfnis den Zwillingsplatz wieder zu füllen, um die Leere nicht mehr spüren zu müssen ist groß. So sollen andere Geschwister, Eltern, Freunde, später auch Partner oder Kinder den Zwilling ersetzen. Diese Verwechslungen bergen natürlich jede Menge Konfliktpotential. 

In Bezug auf Nähe gibt es häufig ein großes Bedürfnis mit anderen Menschen zwillingsähnlich zu verschmelzen oder – das beobachte ich häufiger bei Menschen, die einen leblosen Zwillingskörper noch eine Zeitlang in ihrer Nähe hatten und sich vor diesem befremdlichen Körperkontakt fürchteten, auch Angst vor Berührung. 

Verlustängste 

erscheinen mit Blick auf einen Zwillingsverlust plötzlich in einem ganz anderen Licht. Wenn manche Menschen kontrollierend wirken, weil sie immer wissen müssen, wo die Liebsten sind und ob es ihnen gut geht und fast durchdrehen, wenn sie länger auf eine Antwort warten müssen, dann fragen sie eigentlich: Lebst du noch? 

In so einem Moment keine Antwort oder böse Worte zu erhalten, ist hart. Denn der Zwilling, der nicht mehr geantwortet hat, konnte nicht mehr antworten, weil er tot war. Und diese furchtbare Stille sitzt noch ganz tief in allen Zellen. Das Helfersyndrom hat aus meiner Sicht hier auch seinen Ursprung. 

Diese Suche nach einem Lebenszeichen ist aus meiner Sicht

auch eine Ursache für Hochsensibilität. 

Wir schalten unsere Sinne seismographisch scharf, um noch einen Herzschlag zu hören, irgendein Signal zu empfangen … aber für das kleine Wesen im Mutterleib ist da niemand mehr, der so antwortet, wie der Zwilling, den es sucht. Im späteren Leben kann diese Hochsensibilität nur mühsam reguliert werden, 

solange die unbewusste Suche nach dem verlorenen Zwilling noch anhält. 

Wenn Alleingeborene ihren Zwilling, der auf der Seelenebene sehr oft noch in der Nähe ist, wieder spüren, dann können sie lernen, diese Hochsensibilität zu regulieren. Sie bleiben natürlich hochsensibel, aber sie sind den oft schlimmen Abgrenzungsschwierigkeiten und der Reizüberflutung nicht mehr so hilflos ausgesetzt. 

Das Gefühl, es alleine nicht zu schaffen,

zeigt sich bei Alleingeborenen auch immer wieder. Sie kaufen oft doppelt oder dreifach ein, kochen auch für so viele, arbeiten für so viele. Haben dennoch das Gefühl, es reicht nicht und sie sind an allem Schuld. Es ist so ein unbewusstes für den anderen mitleben, mitarbeiten müssen, sich an seinem Tod schuldig fühlen und sich gar nicht wert oder nicht erlaubt fühlen, dieses Leben überhaupt zu leben und dann auch noch in Freude. 

– Das war jetzt eine lange Antwort, liebe Monika. Ich könnte Dir noch viel mehr erzählen. Es ist so ein tiefgründiges, faszinierendes Thema. Diese unsichtbare Welt der Zwillinge, die wir verloren haben mit unserer sehr physisch orientierten Welt zu verbinden, ist wie ein Wunder und so erleichternd, heilsam für diese Welt. 

Oh, ich frage dir ein Loch in den Bauch … Ich kenne das alles von mir selbst. Vor allen Dingen so eine grundsätzliche Einsamkeit, 

das Gefühl “keiner ist wie ich und niemand kann mich verstehen.” 

Und auch so ein dringliches Gefühl, diese Person finden zu müssen, damit es mir gut gehen kann! Das Gefühl hat sich eigentlich erst in den letzten Jahren befriedet, je mehr ich zu mir selbst komme oder ich habe mich vielleicht auch damit abgefunden, dass es eben so ist und kann besser damit leben …

Ich habe mehrere Kleidungsstücke doppelt und wenn ich Fotos mache, dann immer 2. Das ist wie eine Art Zwang …

Als wir die Hinterlassenschaften meiner Mutter aussortiert haben, ist mir aufgefallen, dass meine Mutter viele Gegenstände 3- und 4-fach hatte …

Nächste Woche geht es weiter mit dem Interview. Konntest du schon etwas Interessantes für dich mitnehmen? Wie immer freue ich mich über deine Kommentare.

Von Herzen,

Unterschrift Monika Richrath

 

 

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Anne Kathrin Frihs

Anne Kathrin Frihs

Zuversicht Praxis für Energiearbeit und Lebensfreude

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